Bei gleichem Spitzenstrom stimmt es schon, das man bei 50%
Tastverhältnis die größte Reichweite bzw. das stärkste Signal erreicht.
Allerdings ist das Maximum recht breit, und bei z.B. 45% Tastverhältnis
hat man noch fast die gleiche Signalstärke. Zu den Rändern der
Lichtpulse nimmt die Wirksamkeit nämlich ab und fängt beim 50%
Taktverhältnis bei 0 an.
Bei 25% Tastverhältnis ist der mittlere Strom nur halb so hoch, die
entsprechende Fourierkomponente aber immer noch 70% (Wurzel 0,5). Mit
noch kürzeren Pulsen wird das Verhältnis noch etwas besser, aber nicht
mehr so viel.
Mit etwas mehr gepulstem Strom (140%) erhält man bei 25% Tastverhältnis
dann etwa die gleiche Signalstärke bei im Mittel etwa 70% an
Stromverbrauch und Erwärmung der LED. Je nach LED darf der Strom auch
fast verdoppelt werden und mit gleichem Strom wäre 40% mehr Signal
möglich. Das ist kein großer Effekt, aber der Aufwand ist auch nicht so
groß.
Ein NE555 wäre als Oszillator schon etwas besser - wegen der Stabilität
des Taktes, hat aber mit der Länge des ersten Pulses ein ähnliches
Problem. Die logische Lösung wäre wirklich einen Timer im µC zu nutzen,
ggf. auch als Software UART zum Senden.