Gast
#3706247
Hallo Zusammen, ich bin gerade dabei eine Blinkerschaltung für eine Vespa (Baujahr 1965) zu basteln. Das gute Stück hat keine Batterie, sondern das Bordnetz liefert eine Wechselspannung mit variabler Frequenz und Spannung. Bei meiner Recherche konnte ich keine fertigen Blinkrelais für diese Anwendung finden. Entweder brauchen Sie Gleichstrom (das geht nicht, weil ein Generatorausgang direkt auf Masse liegt) oder eine bestimmte Mindestlast (Bimetall-Blinker). Ich möchte die Schaltung so auslegen dass sie spätestens ab 6V Scheitelspannung bei 10 Hz anfängt zu blinken. Ich habe mir die angehängte Konstruktion überlegt. Diese soll dann ein Solid State Relais schalten (ich dachte da an ein Sharp s202s01 ohne Nulldurchgangserkennung) Dieses schickt dann die Wechselspannung zum Blinker. Nun meine Fragen: 1. Passt der grundsätzliche Aufbau der Spannungsversorgung für den 555? Ich möchte aus Platzgründen auf eine Brückengleichrichtung verzichten, damit das ganze in ein Standard-Blinkrelaisgehäuse passt. 2. Ist die Dimensionierung der Widerstände und der Kapazität für den 555 in Ordnung? 3. Ich kann kein LTSpice-Modell für ein Solid State Relay finden (deswegen habe ich mal die Diode genommen). Soweit ich das verstehe muss ich ja den steuerseitigen Strom begrenzen. Laut Datenblatt hat das Teil eine Durchlassspannung von 1,2V, d.h. ich müsste einen 200Ohm Widerstand davorschalten? 4. Die Wechselspannung ist ja abhängig von der Motordrehzahl. Wenn ich mich nicht irre hat die Lichtmaschine 4 Pole, d.h. die zu schaltende Wechselspannung kommt durchaus in den Bereich von 400 Hz. Ist das ein Problem für das Relais? 5. Ist die Snubberschaltung wie im Datenblatt angegeben (Cs=0.022µF and Rs=47Ω) für meine Zwecke geeignet? Vielen Dank für eure Hilfe!
