Guten Tag,
ich möchte sicherstellen, dass eine Pumpe nicht trockenläuft. Diese wird
mit DC betrieben und über ein Relais geschaltet, das mit 24 Volt
arbeitet.
24 Volt stehen mir auch über ein Netzteil in ausreichender Belastbarkeit
zur Verfügung.
Jetzt habe ich mich bereits ein wenig informiert und bin darauf
gestoßen, dass man eine solche Messung am besten mit Wechselstrom macht,
damit es nicht zur Elektrolyse kommt.
Folgende Denkidee:
Mit einem NE555 (mit 5V versorgt) generiere ich ein 50/50-PWM-Signal,
das eine Spannung von 5V hat (bzw. 0 Volt).
Gleichzeitig stelle ich mit einem LM 317 eine Spannung von 2,5V zur
Verfügung. An eine der Elektroden lege ich die 2,5 Volt, an die andere
mit einem Widerstand von 100K in Reihe das PWM-Signal des NE555.
Meine Flüssigkeit hat einen Widerstand von ca. 100K. Es fließt also sehr
wenig Strom, das sollte der NE555 aushalten.
Jetzt fließt je nach Situation (PWM an oder aus) der Strom in die eine
bzw. andere Richtung. Vorausgesetzt es ist Flüssigkeit da, sonst fließt
überhaupt nichts.
Über dem Widerstand fallen also einmal +1,25V bzw. -1,25V ab.
Diese 1,25V schicke ich in einen Komparator pro Richtung (mit Diode
abgesichert) in den nichtinvertierenden Eingang.
Auf den invertierenden Eingang lege ich eine Spannung von weniger als
1,25V (2,5V des LM 317 + Spannungsteiler).
Der Komparator wird also, sobald ein Signal anliegt, durchschalten auf
die +24V Versorgungsspannung. Die beiden Ausgänge der Komparatoren
schließe ich kurz, es liegt also bei jeder Phase eine Ausgangsspannung
an, wenn Fluid da ist.
Die Belastbarkeit erhöhe ich mit einem Transistor, dessen Basis mit 2,7K
abgesichert ist.
Die belastbaren +24 gehen an den return-Pin des Steckverbinders.
Denkweise korrekt/grobe Denkfehler drin?
Grobe Fehler im Schaltplan? Anregungen, was man verbessern könnte?
Danke fürs Anschauen und schönen Sonntag noch!
Wenn du die Messung sehr hochohmig, d.h. mit wenig Strom durchführst,
brauchst du dir über die Elektrolyse keine Gedanken machen, eher um die
Haltbarkeit der Elektroden. Ist das ein geschlossener Kreislauf ?
Nein, kein geschlossener Kreislauf, sonst müsste ich ja den ganzen
Aufstand nicht machen.
Ich habe mal probehalber ein Multimeter reingehangen - da verändert sich
der Widerstand aber schon merklich, etwa 40K in zehn Minuten.
du könntest auch mit einer Spannungsverdoppler Schaltung das Signal
gleichrichten und nur einen Komparator benutzen.
Dein Schaltplan ist so verwurstelt und konfus, dass ich keine Lust habe
den auf Fehler zu analysieren - Sorry.
Voraussetzung für eine funktionsfähige Schaltung ist ein
sortierter übersichtlicher Schaltplan.
Sonst baust du dir immer wieder einige Fehler ein.
Und wenn man einen Fehler sucht,....wird es schwierig den zu Finden.
Das sieht eher aus, als wenn das auf dem Lokus
mit dem Laptop zusammengekritzelt wurde :-)
PS:
Wenn du eine Pumpe überwachen willst (Trockenlauf), würde
ich das nicht über den Füllstand machen. Wenn dann nur mit
Schwimmerschalter.
Sonst gibt es wahrscheinlich Probleme mit den Elektroden.
Die könnten noch feucht sein, obwohl der Pegel schon zu niedrig ist.
Nimm einen Schwimmerschalter oder überwache den Motorstrom.
oder besser beides.
Sorry ich bin’s noch mal.
Wen Du unbedingt bei der Niveauüberwachung bleiben
willst, würde ich das mit einem PTC machen.
Ist sogar noch eleganter als der Schwimmerschalter.
Du fütterst den PTC mit einem definierten Strom.
Wenn der PTC mit der Flüssigkeit in Berührung kommt, kühlt er ab.
Sinkt der Flüssigkeitspegel unter dem PTC , heizt er sich auf.
Über den Spannungsabfall am PTC kannst du einen Komparator schalten.
Dann ein Transistor und Relais usw.
Gruß
Thomas
Die PTC-Sache ist auch interessant - dann erspare ich mir das ganze
Gefummel mit Wechselstrom und habe trotzdem keine Probleme mit
Elektrolyse. Genial!
Einen Schwimmerschalter will ich ungern benutzen, da die Pumpe in einem
tragbaren Gerät eingebaut ist, das auch mal mit einem Winkel aufgestellt
sein kann, dann würde das nur bedingt funktionieren. Ich wollte das
überwachende Element direkt in die Zuleitung integrieren.
Die Version mit dem PTC sähe dann so aus.
Reichen die eingestellten 100 mA, um den PTC ausreichend zu erhitzen,
wenn keine Kühlung mehr gegeben ist? Müsste ja eigentlich. AM PTC fallen
im heißen Zustand 12V ab, gäbe 1,2 Watt.
Der LM 317 der als Referenzspannung dient, ist auf 8V eingestellt.
Müsste also beim Komparator relativ zügig umschwingen.
100mA ist zu viel.
Der glüht dir sonst weg.(PTC)
Die OPs sind auch falsch beschaltet.
Und lass die LM317 weg, das sind keine Referenzen, dass sind
Spannungsregler.
Wieviel würdest du dem PTC geben?
Der eine Lm 317 dient als Konstantstromquelle.
Sind die so ungenau? Ich habe ja, wenn ich ihn auf 8V einstelle, bis 2V
Toleranz nach oben.
Warum ist der OP falsch beschaltet? :(
VCC+ auf 24V Versorgungsspannung, VCC- auf GND, Nichtinvertierend die zu
messende Spannung, invertierend die Referenz.
Ich komm nicht drauf. :(
Hallo,
ich habe mal so ein Beispiel angehängt, wie ich das versuchen würde.
Gezeichnet mit Laptop, Lokus und S-Plan :-)
Ist jetzt nicht die optimale Schaltung, aber müsste funktionieren.
Gibt natürlich noch andere Möglichkeiten and der Eingangsbeschaltung
des OP.
(viele Wege führen nach ROM)
Eine Referenzspannungsquelle würde ich gar nicht einsetzen.
Du willst ja nicht die Temperatur messen, sondern nur die
Widerstandsänderung zum schalten nutzen. (und bestimmt nicht den 317)
Da reichen der 7812 und der Spannungsteiler als Referenz.
Mit dem Widerstand R1 musst du den Heizstrom für den PTC
bestimmen.
(Datenblatt des PTC beachten)
Kommt aber auf dem PTC an, und ob er Wasserdicht vergossen und wie er
isoliert wird.
Wichtig ist , dass der PTC auch durch das Medium gekühlt wird.
Die Verriegelung mit T1 am Ausgang des OP halte ich für Sinnvoll.
Deshalb habe ich es mal mit eingezeichnet.
Ich hoffe ich habe keine Fehler drin ;-)
Welches Medium willst du pumpen?
Wasser? Diesel? Benzin?
Und was ist das für eine Pumpe?