Neigungssensor Eigenbau - Idee sinnvoll?

Gast #4331564
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Hallo,

ich würde gerne "nur so zum Spaß" einen Neigungssensor bauen.
Dabei geht es nicht so sehr um die Genauigkeit, mehr um den Effekt "ah, 
das funktioniert".

Genutzt werden soll der Sensor erstmal nicht.
Gedacht habe ich mir folgendes: ein kleines quadratisches Gefäß mit 
Wasser und an zwei Wänden einen kapazitiven Füllstandsmesser, die an 
einen NE555 gehängt sind. Anhand der Frequenz kann ich doch dann auf die 
Neigung schließen.

Oder habe ich einen Denkfehler drin?
(Technisch gesehen sind das ja zwei Kondensatoren mit demselben 
Dielektrikum - geht das überhaupt gleichzeitig ohne gegenseitiges Stören 
oder müsste ich dann zwischen den Sensoren hin- und herschalten?)

Gruss
Gast #4331577
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@Felix nein. Guter Einwand.
Wird aber (da es genauere fertige Sensoren in x-fach kleinerer Bauweise) 
fertig zu kaufen gibt höchstens zum Balancieren eines Stabes auf einer 
beweglichen Platte o.ä. eingesetzt.
Gast #4331878
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Hi, "SCHLAU",

kaum kommt mal was schlaues daher, findet sich schon eine Verbesserung.
Und zwar erinnere ich mich an eine Veröffentlichung oder Patentschrift 
mit folgenden Merkmalen:
1. Mikromechanisch.
2. Kein Wassertropfen, aber eine leitfähige Flüssigkeit mit hoher 
Oberflächenspannung. Deshalb formt sie sich in Schwerelosigkeit Ruhe zur 
Kugel. Bei Schwerkraft auf dem Tisch zu einer eher plattgedrückten 
Kugel.
3. Um die Kugel ein Gefäß mit geerdeter Grundfläche und Kapazitiven 
Flächen an den Seiten zur Bestimmung der Lage der Kugel.

Für Bastelzwecke müßte ein Kügelchen aus Quecksilber schon brauchbar 
sein.

Wenn ich wüßte, was für eine Flüssigkeit für den Tropfen eignet, könnte 
man auch alte Neigungsschalter neu befüllen.

Spielverderber
Gast #4331890
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Der optische Ansatz ist doch vielversprechend. Man nehme eine 
dunkle/opake Flüssigkeit (gibts beim nächsten Ölwechsel frei Haus) und 
beleuchte mit einer Punktlichtquelle von der Mitte und positioniere je 
einen Fototransistor am Ende so eines Röhrchens. Aus dem 
Verstärkungsverhältnis kann man dann die Position des Bläschens 
berechnen.

Nur dürfte Altöl wieder zu träge sein. Gibts da nicht was 
undurchsichtiges dünnflüssiges?

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