27000 MHz Quarz für Atmegas ok?

#4558208
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Patryk D. schrieb:
> Hi,
>
> Erstmal bitte entschuldigt meine vielleicht etwas dumme Frage. Ich bin
> nicht ein Einsteiger im Bereich µC.
>
> Kann man für die µCer der Atmega-Serie (mega8, 16, 32, 164...) auch
> 27.000 MHz Quarze verwenden?
> Ich habe nämlich tausende davon herumliegen...

Glaub ich nicht. Du meinst sicher 27MHz. Kommt auf den uC an.
Gast #4558217
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Grundton? Die Älteren (ATmega8, -16, -32) schaffen das sehr 
wahrscheinlich nicht, bei den Neueren wie z.B. ATmega1284 bin ich 
skeptisch.
Und falls es Obertonquarze sind, erübrigt sich die Frage.
Gast #4558228
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> Die genannten Megas schaffen max 20MHz

So pauschal würde ich das nicht sagen; auch wenn sie im Datenblatt mit 
16 MHz spezifiziert sind: bei mir läuft ein ATmega8515 problemlos mit 22 
MHz (mit 24 MHz aber nicht mehr).
#4558229
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Typisch Dussel..., steht doch im Text, dass er 27MHz meint.

Und, nein, es geht nicht. Wahrscheinlich meinst du 
Fernsteuer/CB-Funk-Quarze.
Meines Wissens nach waren das alles Obertonquarze. Und die funktionieren 
nicht in der einfachen Oszillatorschaltung überlicher MCs (Bekommt man 
die eigentlich auf der Grundwelle zum schwingen?? Weiss ich gar nicht)

Aber unabhängig davon: 27MHz sind zuviel, das dürfte der flash nicht 
mitmachen. Vielleicht würde es im Einzelfall sogar scheinbar 
funktionieren, zuverlässig aber keinesfalls.
Gast #4558269
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H.Joachim S. schrieb:
> Typisch Dussel..., steht doch im Text, dass er 27MHz meint.
Zweimal wurde nach 27 tausend MHz gefragt, das sind 27 GHz.
Entweder handelt es sich um eine neue Trollmasche, so offensichtlich zu 
trollen, dass niemand (außer so klugen Leuten wie mir ;-) auf die Idee 
kommt, dass es Trollerei ist, oder die Frage ist einfach fehlerhaft.

Falls es ernst gemeint ist und es um 27 MHz geht, würde mich 
interessieren, woher ein Bastler 'tausende' Quarze einer Frequenz hat. 
Einfach aus Interesse.

Zur Funktionsfähigkeit haben andere ja schon was geschrieben.


Gibt es nicht bei den AVR die Tendenz, bei höherer Spannung höhere 
Taktraten zu 'vertragen'? Also Controller an 12 V, dann gehen 27 MHz und 
bei 230 V vielleicht sogar 27 GHz. ;-)
Gast #4558363
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Bei den neueren Megas sind die Chancen gar nicht so schlecht, dass es 
auch mit 27 MHz funktioniert, wenn man die CKDIV8 Fuse aktiv lässt. Dann 
läuft nur der Oszillator und der Teiler mit 27 MHz, der eigentlich µC 
sieht dann nur etwa 3,5 MHz.

Die ganz neuen (....PB) haben aber sowieso wohl Einschränkungen beim 
Quarz - da braucht es dann für 20 MHz ggf. schon einen kompletten 
Oszillator.


Ein Obertonquarz schwingt in der Regel auch auf dem Grundton, wenn der 
Oszillator nicht für den Oberton ausgelegt ist.
#4558383
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Klaus schrieb:
> Nimm lieber Oszillatoren.

Du meinst jetzt aber nicht die teuren, stromfressenden und 
grossklotzigen  EMV-Schleudern, oder doch??
http://www.reichelt.de/OSZI-16-000000/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=13686&artnr=OSZI+16%2C000000&SEARCH=oszillator

Da kann  ma einen dahaben als fuse-Retter -dafür reicht aber auch ein 
NE555 oder ein Tiny mit 5 Zeilen Programm. Ich echt würde ich die 
niemals einsetzen.
Gast #4558801
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> Dann werde ich glich mal paar 16 MHz Quarze in die Einkaufsliste packen.

Die Serielle Schnittstelle läuft allerdings mit 14,7456 Mhz wesentlich 
präziser.

Und wenn du auf 7,3728 Mhz runter gehst, kannst du geringere 
Versorgungsspannungen verwenden und die serielle Schnittstelle läuft 
immer noch präzise.

Merke: Höhere Taktfrequenzen sind nicht automatisch besser.
Gast #4558834
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Patryk D. schrieb:

> Kann man für die µCer der Atmega-Serie (mega8, 16, 32, 164...) auch
> 27.000 MHz Quarze verwenden?
> Ich habe nämlich tausende davon herumliegen...

Wenn das Quarze vom CB-Funk oder Modellfernsteuerung sind, werden sie 
bei der üblichen Pierce-Beschaltung mit den zwei Kondensatoren nur auf 
1/3 der Frequenz schwingen. D.h. um 9 MHz. Wenn Du damit klar kommst, 
kannst Du sie einsetzen.

Für 27 MHz muss der Quarz auf der dritten Oberwelle angeregt werden. Das 
erfordert zusätzliche Beschaltung. Darüber hinaus sind die meisten 
ATmegas nur für 16 oder 20 MHz ausgelegt. 24 MHz klappt häufig noch, 27 
ist aber schon ziemlich grenzwertig.
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #4559498
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Bei mir laufen 4 ATMega324P mit 25Mhz bei 5V als Echtzeit-Debugger. Über 
5 Jahre gab es keine Probleme damit. Verkaufen würde ich das aber nicht. 
Insofern könnte 27Mhz noch laufen, muss es aber nicht. Anstelle von 
CLKDIV8 kann man den Takt natürlich auch durch 2 teilen, dann hat man 
13.5MHz, was durchaus innerhalb der Spezifikationen liegt. Der 
Oszillator schafft die 27Mhz locker, wenn die Lastkapazität stimmt.
Gast #4559513
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Wenn der Oszillator mit 27 MHz läuft, wird auch der Rest der CPU mit 
einem geteilten (anfangs durch 8 und per Programm dann auf :2 
einstellbar) Takt klar kommen. Der Teiler sollte da auch keine Probleme 
machen, auch wenn nicht extra dafür spezifiziert.
Gast #4560121
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> sind 16 MHz doch optimal, was sich auch bis 115,2 kBd nicht ändert.

Geeignet ja, aber nicht optimal. Siehe Datenblatt Seite 172 und 190.

16Mhz  8  115200 = 17,36

geht also nicht glatt auf. Du bist gezwungen, von der gewünschten 
Baudrate abzuweichen.

Bei 62500 baud geht die Rechnung hingegen glatt auf, aber von dieser 
Baudrate habe ich noch nie gehört. Wo braucht man die denn?
Gast #4560273
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Stefan U. schrieb:
> geht also nicht glatt auf.

Was ist im Leben schon 'glatt'? Hast Du denn eine Vcc von genau 5,000 V 
oder sind es 'unglatter weise' etwa nur 4,9 V? Braucht ein ADC immer 
eine Vref von 4,096 V? Warum ergibt 10/3 nicht exakt 3?

62,5 kBd ist eine kleine Schwester von 1 MBd ;-)

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