Hallo alle zusammen,
Ich habe für dieses Weihnachten ei Projekt auf dem Tisch wo ich mal
bitte eure Hilfe bräuchte.
Es geht um einen Adventskalender der aus 24 LEDs besteht . Jeden Tag
soll automatisch ein weiteres Licht leuchten und das ohne das man es
manuell einschalten muss.
Mein Problem besteht jetzt prinzipiell erst mal darin den geeigneten MC
zu finden.
Habt ihr da einen guten Tipp für mich ?
Aber klar....die uC vom Weihnachtsmann. Läuft 1a und aufgrund von den
hohen Stückzahlen, die gefertigt werden, gibt's die auch zum
Kampfpreis;-)
Schon ein bischen Gedanken über's System selbst gemacht? Der Hersteller
ist geschmackssache. Das Konzept wäre hier wichtiger.
Giant schrieb:> Mein Problem besteht jetzt prinzipiell erst mal darin den geeigneten MC> zu finden.
ich behaupte mal: Jeder auf dem Markt befindliche ist dazu geeignet.
Meine Kenntnisse im Bereich uC sind glaube ich sehr gering . Ich hatte
es mal in der Ausbildung aber die ist leider auch schon eine ganze Weile
her. Und was man nicht anwendet vergisst man leider recht schnell
wieder.
An eine fertige Lösung hab ich auch schon gedacht . Halten die denn was
sie versprechen ?
Mein Konzept ist eigentlich einen Timer laufen zu lassen und aller 24h
einen Zähler um eins nach oben zählen zu lassen so das ich aus dem
binären Ausgängen mittels logischen Verknüpfungen die LED´s ansteuern
kann.
Wegstaben V. schrieb:> Giant schrieb:>> Mein Problem besteht jetzt prinzipiell erst mal darin den geeigneten MC>> zu finden.>> ich behaupte mal: Jeder auf dem Markt befindliche ist dazu geeignet.
Zeige doch bitte dem geneigten Auditorium deine Schaltung mit dem
ATTiny4.
3x 8-bit Schieberegister hintereinander, und jeden Tag ne eins
reinschieben...
Brauchst Du nicht mal Software...
Der Advent hat zum Glück genau 3 Byte :-)
Chriss X. schrieb:> 3x 8-bit Schieberegister hintereinander, und jeden Tag ne eins> reinschieben...>> Brauchst Du nicht mal Software...>> Der Advent hat zum Glück genau 3 Byte :-)
Danke für den Tipp ! Da hab ich wohl mal wieder zu Kompliziert gedacht
...
Dran denken, dass man evtl. an einem beliebigen Tag beginnen kann. Wär
ja ärgerlich, wenn man den 1. verpasst oder zwischendurch mal die
Energie weg ist.
Chriss X. schrieb:> 3x 8-bit Schieberegister hintereinander, und jeden Tag ne eins> reinschieben...>> Brauchst Du nicht mal Software...>> Der Advent hat zum Glück genau 3 Byte :-)
Per Hand? Keine Ironie, wie iss'n das gedacht.
Giant schrieb:> Hast du zufällig auch noch so eine einfache Lösung für die tägliche 1
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ein NE555 oder ein
Rechteckgenerator mit einer Frequenz von 1 Impuls pro Tag wäre zu
ungenau (Temperatur , Spannung, Luftfeuchtigkeit). Da kommen schon
einige Minuten Differenz pro Tag zusammen (z.B. 10 min / Tag x 24 Tage =
240 min = 4 Stunden).
Ein Uhrwerk mit Weckfunktionsausgang um das Schieberegister zu füllen
wäre genau.
Jeden Sonnenaufgang mit einem LDR erfassen (an bewölkten Tagen zu
ungenau).
Einen 4,096 MHz Quarz mit einem CD4060 runterteilen und dann noch ein
paar 4040 und 4017 dahinter (Aufwand ist höher als die 3
Schieberegister).
Für Zeitsteuerungen verwendet man heutzutage am Besten einen µC der
bereits eine RTC Uhr mit eingebaut hat und einen VBatt Eingang für
Batterie hat. Damit läuft die Zeit auch bei Stromausfall weiter und die
LED's sind alle wieder richtig gestellt.
Diverse Boards, bei dem gleich ein RTC mit angeschlossen ist gibt es
fertig zu kaufen für kleines Geld. z.B. STM32F4DISCOVERY, da ist für 20
Eur auch gleich der Debugger dabei.
Nun ist der STM32F4 schon ein recht dickes Teil mit umfangreichem
Datenblatt, daher solltest Du eher nach einem einfacheren ausschau
halten.
Auf www.olimex.com gibt es viele Demo-Boards, auch mit Demo-Software,
nicht nur STM32.
Oder ein Arduino, dafür gibt es sicher auch ein RTC Shield, der die
Uhrzeit hält.
Da ich den Kram Grad auf den Schreibtisch hab: ESP8266 und 24*WS2812.
Per NTP die Zeit holen und [day]-LEDs leuten lassen.
Ey, ist Hobby und Weihnachten, da darf es Overkill sein.
Giant schrieb:> Mein Problem besteht jetzt prinzipiell erst mal darin den geeigneten MC> zu finden.
Im Prinzip geht jeder, vorzuziehen sind solche die zumindest 24 Ausgänge
haben damit man LEDs direkt anschliessen kann,
aber auch mit 14 Ausgängen kann man 24 LEDs leuchten lassen (2-fach
Multiplex) und mit 11 (3-fach Multiplex).
Selbst der auf 1/3 von 20mA (also 8mA) gesunkene Strom bei 3-fach
Multiplex wird immer noch hell genug sein.
Du brauchst ein Netzteil, z.B. 5V, 0.5A reichen, und solltest einen uC
verwenden, der mit einem Quartz betrieben wird für halbwegs genaue Zeit
(da der Wechsel um Mitternacht stattfinden wird, interessiert das so
genau eh niemanden).
Ein Arduino Uno wäre ok, das Programm ist einfachst:
1
unsigned long currentMillis,previousMillis,lastMillis;
Aber das geht nicht nur mit einem Microcontroller, sondern auch mit
normalen ICs: CD4017 kann 10 LEDs, 3 davon reichen, und man braucht nur
noch einen Oszillator der einen Impuls pro Tag liefert, das könnte mit
hinreichender Genauigkeit ein 12.8MHz Quartz an 2 CD4060 erbringen.
Giant schrieb:> Jeden Tag> soll automatisch ein weiteres Licht leuchtenMichael B. schrieb:> CD4017 kann 10 LEDs, 3 davon reichen
Das zeig mal ohne Dioden im Wert eines Arduino
Frank L. schrieb:> einige 4017 hintereinandergeschaltet tuns auch.Michael B. schrieb:> CD4017 kann 10 LEDs, 3 davon reichen
Im Prinzip richtig, aber es leuchtet immer nur eine LED (am nächsten Tag
leuchtet die Nächste und die Vorherige geht dann aus). Deswegen ist das
Schieberegister neben dem µC schon der richtige Ansatz.
Michael B. schrieb:> das könnte mit> hinreichender Genauigkeit ein 12.8MHz Quartz an 2 CD4060 erbringen.
Falls kein 12,8 MHz Quarz zur Verfügung steht, kann auch jeder andere
Quarz verwendet werden, wenn man zusätzlich noch einen CD4518 mit ein
paar Drahtbrücken verwendet (programmierbarer Teiler, teilt auch durch
ungerade Zahlen).
Wenn Du ein µC-Projekt willst, dann mache es.
Egal ob Du Dir ein fertiges Board kaufst oder einen µC mit Uhrenquarz
und 24(LEDs+Vorwiderstand) fliegend verdrahtest.
Suche Dir was aus, was genug Pins hat und wo Du den Einstieg wagen
willst.
Tu es einfach. Gehe nicht über weitere Konzepte, Schaue nicht auf 3€
weniger und warte nicht auf den genialen Tip.
Sehe zu, dass Du irgendeine LED blinken lässt. Dann wirst Du innerhalb
von 24h auch den Rest hinbekommen!
Wenn man möchte, dass jemandes Projekt stirbt, dann lässt man ihn
darüber erzählen.
(und nach den 24h kannst Du bis Weihnachten die 1000 neuen Ideen
umsetzen, die Dir dann in den Kopf kommen. Angefangen vom langsamen
heller werden (durch PWM) der neuen LED bis übers blinken im Takt von
Dschingle Bells)
Giant schrieb:> Hast du zufällig auch noch so eine einfache Lösung für die tägliche 1> ohne das ich einen Taster betätigen muss ?
Eine 24 Std-Steckerschaltuhr?
Olaf schrieb:> Michael B. schrieb:>> CD4017 kann 10 LEDs, 3 davon reichen>> Im Prinzip richtig, aber es leuchtet immer nur eine LED (am nächsten Tag> leuchtet die Nächste und die Vorherige geht dann aus). Deswegen ist das> Schieberegister neben dem µC schon der richtige Ansatz.
Stimmt.
Horst schrieb:> Ey, ist Hobby und Weihnachten, da darf es Overkill sein.
Okay ...
24 LEDs hängen an den Ausgängen von 24 Komparatoren, welche über einen
langen, abgleichbaren Spannungsteiler die jeweilige Spannung mit der in
einem großen Elko, welcher die ganze Zeit langsam geladen wird,
vergleichen.
Alternative Zeitgeber:
- Rubidium getakteter Zähler mit DAC dahinter.
- Eimer auf Wage (DMS) in welchen langsam Wasser/Sand
reinläuft/tropft/fließt
Oder ...
Ein Pic32MZ mit Crypto-Engine und zwei Kameramodulen. Die erste Kamera
wird auf eine Uhr oder einen Baumschatten gerichtet und errechnet so die
wahrscheinlichste Zeit für den Tageswechsel. Wenn dieser stattgefunden
hat, erzeugt er so lange Zufallszahlen und gibt diese auf den LEDs aus,
bis er mit dem zweiten Kameramodul feststellt, dass die richtigen LEDs
leuchten.
...
Gruß
Jobst