Erklärung zu einem NE555

Gast #33761
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Danke,
nun hab ich trotzdem ein problem, jetzt kapier ich zwar wie der NE555 
funktioniert, aber was der in der Lüftersteuerung zu suchen hat, da hab 
ich keine Ahnung. Kann mir bitte einer erklären wie die Lüftersteuerung 
funktioniert.

MfG Michael
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Gast #33762
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Hallo Michael,

das mit dem 555 ist ein kleiner Trick um den Leistungs FET ansteuern zu 
können. Würdest du das Potentiometer mit dem die Drehzahl eingestellt 
wird an die 12 V anschließen, so würden sich am Lüfter auch dann keine 
12 V einstellen, wenn der Schleifer des Poti voll auf 12V stehen würde. 
Um einen n-Kanal FET leitend zu bekommen, benötigt er am Gate eine 
positivere Spannung als am Source (so um die 5 ... 10 V bei einem Wald 
Wiesen FET). Am Source hängt aber dein Lüfter (was völlig o.k. ist.). 
Nehmen wir einmal an, dein FET ist voll leitend, dann liegen am Lüfter 
und somit am Source Anschluß 12 V. Damit das aber tatsächlich 
funktioniert, braucht man am Gate mindesten 5 V mehr an Spannung also so 
um die 17 bis 20 V). Genau diese höhere Spannung wird nun mit deinem 555 
erzeugt. Der 555 arbeitet als Astabiler Mulivibrator und erzeugt damit 
ein Rechtecksignal. Dieses Rechtecksignal wird mit der 
Spannungsverdopplerschaltung bestehend aus D1, D2, C2 und C3 
gleichgerichtet und verdoppelt, dass sich an C4 so um die 20 V 
einstellen (ideal nach Lehrbuch 24 V). Somit kann man dem Gate des FETs 
eine Spannung zwischen 0 und ca. 20 V zuführen, wodurch der Lüfter 
letztendlich mit einer Spannung zwischen 0 und 12 V versorgt wird.
Wenn man also dem FET die volle Gatespannung mit 20 V anbietet, wird er 
voll leitend, der Lüfter mit 12 V versorgt werden und mit max. Drehzahl 
arbeiten. In diesem Fall ist die Verlustleistung im FET übrigens am 
kleinsten. In allen anderen Fällen wird Energie im FET verbraten und der 
Lüfter läuft langsamer.

Übrigens, dass der Lüfter im Sourcekreis und nicht im Drainkreis liegt 
ist völlig richtig, denn dann arbeitet der FET als Drainschaltung (auch 
Spannungsfolger genannt, die Sapnnung am Source folgt der Spannung am 
Gate), wodurch die Drehzahl einfacher einstellbar ist, als wenn der FET 
in Sourceschaltung arbeitet. Dort würde sich über einen kleinen 
Einstellbereich des Poti die Drehtzahl von null auf 100 % einstellen 
lassen, was etwas an Fingespritzengefühl verlangen würde und noch einige 
weitere Nachteile mit sich bringen würde (Temperaturabhängigkeit der 
GS-Spannung usw.)

Gruß

Meinrad
Gast #33764
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Ich dank dir Meinrad, du hast mir weiter geholfen. Ich wusste zwar das 
ich mit dem Ding meinen Lüftersteuern kann, auch wie man des baut, aber 
wie des funltioniert wusste ich net. Du hast mir sehr geholfen.

MfG Michael
Gast #33765
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hi leutz!

kleine frage, die mich grad beim platinenlayout-entwurf aufhält:

ich hab mit nem ne555 einen "astable dutycicle 50%" nach dem
ne555-calculator von www.schematica.com aufgebaut. pin 4(reset-pin)
kommt bei mir an einen avr statt direkt an vcc. wenn pin4 nun auf gnd
liegt(µC-pin = 0), welchen zustand hat dann der output des ne555
(pin3)?

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