Hallo!
Kurz zu meinem Problem:
Ich brauche eine Spannung, die Sicher mehr als 1V höher ist als die
Eingangsspannung ist, und einen Wert von 33V nicht überschreitet, die
Eingangsspannung kann sich im Bereich 8-28V bewegen. Die Last beträgt
1-1,5mA maximal 2mA (sollte im Normalbetrieb nicht auftreten).
Nach dem ich keinen Aufwendigen DC/DC-Wandler einsetzten wollte, bin ich
nach einigem hin und her Überlegen bin ich auf die Idee mit der
Ladungspumpe gekommen.
Mein Lösungsansatz ist im Anhang zu sehen.
Meine Fragen:
Geht das so? Hab ich einen Denkfehler gemacht? Wie hättet ihr das
gelöst?
Bitte um die offene Meinung!
Danke!
MfG Owz
@Owz
>Ich brauche eine Spannung, die Sicher mehr als 1V höher ist als die>Eingangsspannung ist, und einen Wert von 33V nicht überschreitet, die
Etwas seltsame Formulierung.
>Eingangsspannung kann sich im Bereich 8-28V bewegen. Die Last beträgt>1-1,5mA maximal 2mA (sollte im Normalbetrieb nicht auftreten).>Nach dem ich keinen Aufwendigen DC/DC-Wandler einsetzten wollte, bin ich
Was heisst aufwändig? Das ist ein kleiner 8 Piner, ne Diode, ne Drossel
und ein C. Fettig. Bei den Strömen ist das alles sehr klein.
>nach einigem hin und her Überlegen bin ich auf die Idee mit der>Ladungspumpe gekommen.
Geht auch, aber nicht mit dem 7660. Der kann maximal 12V verdoppeln. Du
brauchst aber im Ernstfall (8V Eingang, 33V Ausgang) einen
Verfünffacher.
MfG
Falk
Vielleicht kannst Du Deine Eingangsspannung durch zwei in Reihe
geschaltete Si-Dioden um ca. 1,2-1,4V verringern und hast direkt am V++
Eingang immer ein höheres Potential als der Rest der Schaltung.
Es gab mal einen Schaltungsvorschlag von 220V AC auf 240V AC mit einem
recht kleinen 220 zu 20 V Trafo einfach in Serie, der muß ja auch in der
Leistung nur den Unterschied liefern.
Auch hier muß der ICL7660 nur die Differenz an Leistung beitragen. Er
ist eigentlich nur als Rechteckgenerator geschaltet, der abwechelnd das
Massepotential des Elkos auf +3,3V anhebt.
@Falk:
OK! Die Formulierung ist nicht der Hit! Drücken wirs mal Mathematisch
aus:
Uout >= (1+Vin)
Wie Christoph Kessler schon treffend bemerkt hat, soll die Schaltung
Vin+3,3V-Diodenverluste erzeugen.
@Fritz:
Hab ich auch schon daran gedacht, aber der Rest der Schaltung braucht
ca. 8-10A, (des wegen auch die getrennten Massen, um sich von
Leistungsteil nicht so viel Müll ein zu fangen) macht bei 1,2V * 10A =
12W, lass mer also lieber.
@Christoph Kessler:
A-Funker unter sich ;-)! Mein Call: DG8NTB!
Was du mir mit dem Trafo sagen willst, hab ich nicht kapiert!
MfG Owz
An Stelle des 7660 würde ich einen NE555 nehmen und bei 5V mit ca. 50kHz
schwingen lassen. Die Kondensatoren kannst Du dann auf 100nF
verkleinern. Diodenverluste inklusive, sollten etwa 3V Spannungserhöhung
zu erwarten sein.
Wenn der Verbraucher zum Beispiel bei 240V 100Watt aufnimmt, muß der
20V-Trafo nur für 10 Watt ausgelegt sein. Das ist hier ähnlich. Die
Ladungspumpe liefert etwa 1/10 der Gesamtleistung.
@Owz
>Uout >= (1+Vin)
Ahja!
>Wie Christoph Kessler schon treffend bemerkt hat, soll die Schaltung>Vin+3,3V-Diodenverluste erzeugen.
Dann such dir eine 7660 artige Ladungspumpe die 28V Eingangspannung
verträgt. Muss die Ausgangsspannung geregelt sein?
>Was du mir mit dem Trafo sagen willst, hab ich nicht kapiert!
Reihenschaltung von Trafo auf Sekundärseite(20V) und Netz. Und du hat ne
Funkamateurlizenz? ;-)
MfG
Falk
@Fritz:
Die Idee mit dem NE555 muss ich mir ma durch den Kopf gehen lassen. Dass
ich da net selber drauf gekommen bin... fürchterlichdrüberaufreg
@Falk:
Warum 28V??? am IC ist die Spannung maximal 3,3V, mit zwischen dem IC
und den 28V sind C21 und C22 dazwischen, oder mach ich nen Denkfehler?
Die Ausgangspannung muss nicht geregelt sein, so lang sich der Brumm in
Grenzen hält und 33V nicht überschritten werden. Falls der Brumm zu
heftig sein sollte häng ich noch n LC oder RC Glied zwischen und gut
ist!
Klar hab ich ne Lizenz, sogar n Ing.-Diplom, aber machmal steht mehr hat
aufn Schlauch, besonders wenn mer seit 2 Wochen an ner Schaltung
strickt, und immer wieder an solchen Kleinigkeiten hängen bleibt! Naja
Betriebsblindheit lässt grüßen! Leider bin ich der einzige Hardwerker
hier in der Firma, die Andern sind alles Softwerker, die die Geräte dann
mit Leben füllen! Also steht man immer alleine da und hat Niemanden mit
dem man sich austauschen könnte!
@Christoph Kessler:
Ah jetzt ja! Eine Insel! Jetzt ists mir klar!
Die Geschichte mit CAP-, wenn mich net alles Täuscht ist meine
Schaltung, ne abwandlung von Figure 19 aus dem Datenblatt, da ist CAP-
auch frei, dafür ist Pin 5 (Vout) mit GND verbunden. Falls ich die
Schaltung doch so einsetzen werde, werde ich das auch tun!
MfG Owz
> Hält der 28V aus?
Warum nicht, oder besser warum denn :-)
Er scheint mir gegenüber CMOS Teilen robuster zu sein und läßt sich
höher Takten als die schlappen 7660er.
Also wenn ich das richtig verstehe brauchst Du bei einer
Eingangsspannung von 8V-28V eine Ausgangsspannung von > 9V-29V.
2 Fragen:
- Was wird mit der Spannung gemacht? Geht evtl. auch der andere Weg
(wurde glaube ich schon erwähnt) die Spannung z.B. über 2 Dioden zu
verringern wenn man die Differenz von > 1V benötigt?
- Wenn es nicht um die Spannungsdifferenz geht, darf die Spannung dann
vielleicht einen Fixwert haben?
Hallo!
Hab mir grad mal die Geschichte mit dem NE555 angeschaut, der Vorteil
ist, wie schon erwähnt wurde, die höhere Taktrate, und die damit
verbundenen kleineren Kapazitäten. Der Nachteil ist das die Beschaltung
n bissl aufwendiger wird! Dann könnt ich vom Aufwand her auch gleich
wieder auf nen DC/DC-Aufwärts-Wandler.
OK! Ich mach Schluss für heute, mach noch bissl Doku, und dann geh ich
heim, morgen ist auch noch ein Tag.
Falls noch Jemand ne Idee hat, immer her damit!
MfG Owz
Ich würde mir mit einer 3,3V Z-Diode und einer Transisitor-Stromquelle
nach GND eine auf Ue bezogene Spannung von -3,3V erzeugen und von dieser
als Bezug ausgehend mit einen ICL7660 Verdoppler +3,3V.
@Fritz:
Klar sind es nur 2 Bauteile, aber die brauchen auch Platz! Unter
Layouter tut mir jetzt schon leid, so eng gings noch nie auf ner
Baugruppe zu! Ich will morgen mal schaun wenn ich mir die
Reihenschaltung der Cs Sparen könnte, dann gängs. Sonst bin ich beim
gleichen Platzbedarf, wie ich für den DC/DC auch gekommen währe!
@Dieter Werner:
Daran hab ich auch als erstes gedacht, allerdings hätte ich die -3,3V
mit nem Linearregler erzeugt. Der Vorteil ist man kann eine Schaltung
einsetzten, die sicher funktioniert. Aber die 3,3V sind so wie so auf
der Platine, warum also nicht nutzen! Gut ich brauch das PI-Glied, um
Sie auf die andere Masse rüber zu kriegen, aber so wie es aussieht
brauch ich die 3,3V an ner andern Stelle noch mal und das PI-Glied
brauch ich nur einmal!
OK! Jetzt aber wirklich genug gearbeitet heute! Ich werd morgen noch mal
alles durch gehen, und mich dann entscheiden. Hoffe ich finde passende
Cs auf unserer Liste, sonst gibt das wieder lange Gespräche mit dem
Einkauf, warum ich nicht mit den Cs leben kann, die wir sonst auch
einsetzen...
MfG Owz
@Jörg B:
Sorry hatte deinen Eintrag übersehen!
Richtig die Spannung muss immer mindestens 1V höher sein, als die
Eingangsspannung.
Mit der Spannung wird ein Messverstärker versorgt, dessen
Eingangsspannung max Vcc-0,8V werden darf!
Die Geschichte mit den Dioden kam schon, leider braucht die Schlatung
8-10V was die Dioden zu ner Heizung macht.
Ja die Spannung darf auch konstant 31V sein oder so, das währe kein
Problem. Wenn ich die Sache mit nen DC/DC Wandler löse, dann werd ich
auch auf 31V gehen, aber mit der Ladungspumpe war die Geschichte mit der
wanderten Spannung einfacher.
MfG Owz
@Matt:
Hatt ich auch schon drüber nach gedacht, das Problem dabei ist, das der
µC nicht immer bestückt wird. Die Baugruppe arbeitet auch ohne, nur in
bestimmten Fällen wird der bestückt. Und nur wegen eines Recheck-Signals
immer den Proz bestücken ich weis nicht!
@Alle:
Soweit erstmal danke für die Tipps und Anregungen! Ich werde das heute
noch mal durch gehen, und mich dann entscheiden!
Falls jemand noch was einfällt, gerne! Ich schau normaler weise 1 mal
Täglich hier vorhei!
MfG Owz