Alexxx schrieb:
> Wieder so eine verkappte Miltärforschung - pfui!
>
> Normale Halbleiter funktionieren bei Stickstofftemperaturen nicht mehr -
> also nutzlos!
Ne geht um Sensorik für die Medizintechnik.
Wieso funktionieren Halbleiter bei niedrigen Temperaturen nicht mehr?
Üblicherweise sind die Bauteile ja nur bis -70 °C oder so spezifiziert,
aber habe gehört, dass OPs auch darunter funktionieren?
Oh D. schrieb:
> Eigentlich war nur low phasenoise gefragt.
Vielen Dank schonmal für die ganzen Hinweise. Vieles davon hatte ich
selber bereits ergooglet.. Leider geht es dort immer darum die
Verzerrungen zu minimieren bzw. das THD. Mir geht es eher darum, was in
unmittelbarer Nähe zum Signal los ist, sprich das Phasenrauschen ist
dort in der Regel dominant und nicht das Grundrauschen der Elektronik.
Falls noch jemand einen Artikel kennt, in dem es darum geht, wie man
einen klassischen Oszillator möglicht phasenrauscharm hinbekommt, würde
mich das interessieren. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass man da
schon ganz schön in die Trickkiste greifen muss.
Den Ansatz über einen ordentlichen DAC werde ich mir nochmal ansehen.
Vielleicht könnte man den Takt vorher nochmal über eine Highend-PLL
jagen, um so noch was zu gewinnen?!
штампф ден троль schrieb:
> Die Forderung von -120dBc bei 10Hz neben den 1kHz ist machbar. Nehmen
> wir einen Quarzoszillator von 10Mhz und teilen durch 10'000. Dann
> muesste der Quarz diese 120dB bei 100kHz neben den 10Mhz bringen.
> Ein Quarzoszillator bringt etwa solche Werte :
> -70dBc@1Hz
> -100dBc@10Hz
> -130dBc@100Hz
> -140dBc@1kHz
Das ist ein guter Ansatz. Wenn das stimmt (ich denke schon, weil der
Abfall des Rauschen sich ja immer auf eine Dekade bezieht), heißt das
ja, dass der Quarz im Allgemeinen möglichst hochfrequent sein sollte?!