Hallo,
mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon
lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen
Drucker zu bauen.
Als grundsätzliches soll er mal folgendes können:
* Anfangs "nur" S/W Druck.
* keine Patronen. Entweder Stifte wie Kugelschreiber, oder ein einfaches
Fach wo man Farbe reinfüllt.
* Postscript oder etwas ähnliches. Oder eine Software schreiben, die das
auszudruckende direkt überträgt. 1 = schwarz; 0 = weiß, oder so.
* Netzwerkfähig. Grund dafür ist, dass ich mehrere PCs mit
unterschiedlichen OS habe. Dafür jeweils ein Programm zu schreiben muss
am Anfang nicht sein.
Dazu jetzt ein paar Fragen:
* Ein Stift müsste ja sehr dünn sein, welche Stärke wäre da gut? Der
Stift soll natürlich auswechselbar sein, also eine
Schnellspannvorrichtung bekommen.
* Falls direkt Farbe, woher bekommen und welche ist dafür geeignet?
Einfacher Topf schwarzer Farbe aus dem Baumarkt dürfte wohl nicht so gut
sein.
* Eignet sich einer von den Atmel Controllern die netzwerkfähig sind
dafür oder sind die zu langsam/schwach? Sollte doch eigentlich reichen,
da die Daten ja nicht besonders schnell ankommen. Allerdings muss er
vielleicht die Postscript Daten verarbeiten können.
Geplant sind irgendwann:
* Farbdruck
* Eventuell von Speicherkarte drucken
* Funktion für Platinen (Platinenmodus?)
Das war es erst mal. Falls ihr auch Ideen dazu habt, könnt ihr es gerne
Posten. Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch ein
Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der druckt
:-D
So wie du dir das überlegt hast, ist das ja alles schön und gut. Aber
wie Alex schon geschrieben hat, nennt sich sowas Plotter. Ich weiß ja
nicht, was du damit später drucken möchtest, aber stell dich drauf ein,
dass du keine kleinen Texte und richtige Grafiken hinbekommen wirst. Von
Fotos will ich noch gar nicht reden. Dafür schaffst du einfach die
Auflösung nicht.
MfG
Marius
> mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon> lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen> Drucker zu bauen.
Und dein Geld in einem derart sinnlosen Projekt vergraben?
Mein Tipp: Kauf dir einen Laserdrucker ;-)
User schrieb:
> Hallo,>> mich kotzen die Druckerhersteller und ihre extrem teuren Patronen schon> lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenen> Drucker zu bauen.
You made my day!
Für das Geld, das dich dein Eigenbaudrucker kosten wird, kannst du dir
die nächsten 30 Jahre Druckpatronen kaufen, und hast trotzdem nicht die
Druck-Qualität, die ein gekaufter Drucker erzielt.
>ich druck so wenig, dass mir sogar der Toner eintrocknet ;-)>**rennwech**
Nein, Toner gehört vor der Benutzung nicht ins Aquarium, das ist
grundlegend verkehrt...^^
@User (Gast)
>Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der druckt>:-D
Nöö, aber einer der Wenigen ohne grundlegende Kenntnisse in E-Technik
und BWL.
;-)
Dream on.
MfG
Falk
P S Ach ja, Drucker sind ja heute sooooooo teuer. Es gab Zeiten, da
kostet ein guter Drucker 2000DM, also 1000Euro, und keiner hat gemault.
Und die Farbpatronen waren auch nicht umsonst, wenn gleich ETWAS
billiger als heute.
Versuche Dir lieber einen alten Plotter zu beschaffen. Solche Kerlchen
zum Bleistift:
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/drucker/plotter.htmFalls Du Werkzeugmacher bist und die entsprechende Maschinenausrüstung
zur Verfügung steht, gibt es eine kleine Chance, es selbst in die Tat
umzusetzen. Sonst nicht.
MfG Paul
Hallo,
mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise
schon
lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes
Kraftwerk zu bauen.
Dazu jetzt eine Frage:
* Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?
Das war es erst mal. Falls ihr auch Ideen dazu habt, könnt ihr es gerne
Posten. Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch ein
Gemeinschaftsprojekt. Ich werde wohl nicht der einzige sein der Strom
verbraucht
:-Dreamer
Mr. Energie schrieb:
> Dazu jetzt eine Frage:> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?
Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und
verdreckt die Umwelt nicht so. Allerdings könnte es unter Umständen
Probleme mit der Beschaffung des nötigen Brennstoffes geben.
Jens A: schrieb:
> Mr. Energie schrieb:>>> Dazu jetzt eine Frage:>> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?>> Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und> verdreckt die Umwelt nicht so.
ist doch beides völlig out..heute baut man sich ein Fusionskraftwerk in
den Keller...
Also ich würde ein Wasserkraftwerk bauen. Da gibts auch im Normalfall
keine Probleme mit der Beschaffung des Betriebsmittels. So'ne
Wasserleitung liegt in fast jedem Haus. Und wenn's bischen mehr
Leistung sein soll, könnte man die Hauptwasserleitung in der Straße
anzapfen.
Wie bekommt Ihr die langen Brennstäbe über die schmale Kellertreppe in
den Kraftraum ? Da bin ich doch eher für den Strom aus der Kläranlage.
Da wird wenigstens das natürliche Gefälle unter Beachtung der
Vorratsdatenspeicherung genutzt!
Herr Kellermann schrieb:
> Wie bekommt Ihr die langen Brennstäbe über die schmale Kellertreppe in> den Kraftraum ?
Hmmm ... gibtz das noch nicht im Handtaschenformat? 2MW für den
Hausgebrauch? :-))
>mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise>schon>lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes>Kraftwerk zu bauen.
Hab mir ein Wasserkraftwerk gebaut mit 50VA dauerleistung und 300VA
Spitze,
zurzeit baue ich es Um, d.h. wird mehr automatisiert und mehr Analyse
(Anzeigen für z.B. Leistung Spannungen...) und dann kommt als am Laptop
zur Auswertung.
@ Lukas B. (lukas-1992)
>Hab mir ein Wasserkraftwerk gebaut mit 50VA dauerleistung und 300VA>(Anzeigen für z.B. Leistung Spannungen...) und dann kommt als am Laptop>zur Auswertung.
Der dann 100% der Dauerleistung verbrät. Sehr clever . . . :-0
@Falk da liegst du falsch!
Meine aktuelle steurung an der ich noch drann bin beinhaltet ein
PIC18F4550 und dazu 2kB RAM darin speichere ich alles notwendige, wenn
ich den Laptop anschließe wird alles ausgelesen.#
Kann aber auch den Laptop dauerhaft drann lassen und der Laptop regelt,
aber das ist (wie du bereits erkannt hast) fast sinnlos.
Danke für eure "hilfreichen" Beiträge. Ich hätte wohl besser gar nicht
gefragt, hatte aber ein bisschen Hoffnung dass man hier Hilfe bekommt.
Ich weiß nicht, warum ihr glaubt dass ein selbstgebauter Drucker
tausende € kosten muss. Das mit dem Stift war ein Beispiel! Dass Drucker
selbst inzwischen relativ billig sind ist mir schon klar. Dafür sind die
Patronen umso teurer. Teilweise kann man für 1 Patrone schon einen neuen
Drucker kaufen.
Da baue ich mir lieber 1x was eigenes, wo ich dann aber für ein paar
Cent die Farbe schnell und einfach wieder auffüllen kann. Und nein,
Patronen nachfüllen lassen ist NICHT kostenlos sondern kostet auch
etwas. Wenn auch nicht soviel wie eine neue Patrone.
Plotter kenne ich, soviel Unterschied zu einem Drucker gibts da ja
eigentlich nicht.
Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale
Dokumente usw. auszudrucken.
>mich kotzen die Energieversorger und ihre extrem teuren Strompreise>schon>lange an. Daher habe ich mich jetzt entschlossen mir einen eigenes>Kraftwerk zu bauen.
Auch wenn du meinen Beitrag nur lächerlich machen willst: Ein
"Kraftwerk" haben zwar nur wenige, aber viele erzeugen ihren eigenen
Strom. Z.B. Photovoltaik auf dem Dach.
Also auch nicht so abwegig.
Da ich hier auf keine sinnvollen Beiträge mehr hoffe, werde ich das ab
jetzt komplett selbst planen und bauen.
Falls es dir wirklich nur um den Tintenverbrauch geht ich hab da meine
Lösung:
HP Drucker DesKjet 5740 + Orginalpatronen diese angebohrt und mit
Gummminopen versehen damit keine Luft dazukommt sonnst rinnt die Patrone
aus.
Ich muss für die Schule und andere Dinger sehr viel drucken bestimmt
2000Seiten/Jahr und druck immernoch mit der Orginalen Patrone die beim
Kauf dabei war, diese Fülle ich immer rechtzeitig bevor sie Leer ist
auf.
Der Drucker ist inzwischen 2 Jahre alt und die Patrone bestimmt 15x
aufgefüllt, (heißt nicht von ganz leer auf ganz Voll sondern immer wenn
ich Viel drucke Spritze ich ein Wenig nachfülltinte von Pharao ein),
muss sagen das ich aber fast nur schwarz drucke und in Schnellmodus.
Die Qualität der Drucke st immer noch sehr Gut keine Streifen nicht...
Grüße Lukas
Ich arbeite in der Druckbranche ( ein bisschen was anderes wie dein
Homedrucker wir drucken ca. 60.000 DIN A4 Seiten / Stunde und das in
Top-Qualität... playboy, mercedesbenz prospekte etc... also
Druckmaschinen)
.
Ich kann dir nur eins sagen: unsere Mechanik ist auf 1/1000 mm genau.
Das heißt keine Toleranzen in der fertigung. Ein "Farbpixel" ist genau
20µm breit.
Soviel zu den Anforderungen.
Das dein Beitrag ins lächerliche gezogen wurde ist typisch für dieses
und für viele andere deutschen Foren. Armes Deutschland.
@user
ich halte es zwar trotzdem für etwas (sorry wenn ich das so sage)
sinnfrei sich nen eigenen drucker/plotter bauen zu wollen, aber wenn du
es just for fun machen willst würd ich vorschlagen :
nimm dir nen gebrauchten drucker, schmeiß die eletronik raus, montier
dir ne vorrichtung wo du nen stift einrasten kannst (die stifte für
plotter sind recht klein) und bastel dir deine eigene ansteuerung.
aber ich muß den anderen schon recht geben, das projekt dürfte
a) mehr geld/aufwand/zeit/nerven kosten als du jemals für patronen
ausgeben kannst ...
b) ergebnisse liefern die dich nicht zufriedenstellen
c) seeehr lange dauern
noch etwas zu dem vergleich "andere leute haben solarzellen aufm dach ->
also eigenes kraftwerk" ... es käme aber niemand auf die idee sich
solarzellen selber bauen zu wollen, von daher hinkt der vergleich. dann
wär man wieder bei : ich kaufe mir nen drucker + patronen und bin
zufrieden damit (analog zu : ich kauf mir solarzellen, und ne
steuerelektronik und mach meinen eigenen strom).
ansonsten viel spaß bei dem projekt, aber von der pike auf würd ich
keine drucker selbst bauen. ich denke der ansatz sich nen gebrauchten
drucker umzubauen dürfte da (zumindest von der mechanischen seite her)
einiges erleichtern, wenn du das nicht so machst : viel spaß beim
verzweifeln an der mechanik ...
User schrieb:
> Dass Drucker> selbst inzwischen relativ billig sind ist mir schon klar. Dafür sind die> Patronen umso teurer. Teilweise kann man für 1 Patrone schon einen neuen> Drucker kaufen.
Hast Du Dir mal überlegt, warum die Drucker so preiswert sind? Ja klar,
der technische Fortschritt. Das ist wie mit den Handys, die kosten auch
nur noch einen Euro...
Die HErsteller subventionieren das Gerät über die Druckpatronen und
haben deshalb gar kein Interesse, das die Druckkosten niedrig sind.
Achso, für große Druckmengen eignet sich ein Laserdrucker ganz prima und
dessen Kosten sind i.d.R. auch erheblich niedriger.
> Da baue ich mir lieber 1x was eigenes, wo ich dann aber für ein paar> Cent die Farbe schnell und einfach wieder auffüllen kann. Und nein,> Patronen nachfüllen lassen ist NICHT kostenlos sondern kostet auch> etwas. Wenn auch nicht soviel wie eine neue Patrone.
Hast Du Dir mal Deine Anforderungen an den Drucker durchgelesen?
Postscript, Netzwerkfähig, keine Patrone... Da sitzen ganze
Entwicklungsabteilungen Jahre dran, von der entsprechenden Hardware will
ich gar nicht reden. Stichwort Positioniergenauigkeit. Achso, Tinte
kostet natürlich auch eine Menge Geld, die Dose schwarze Lackfarbe aus
dem Baumarkt wird es nicht bringen.
> Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale> Dokumente usw. auszudrucken.
Da bin ich ja beruhigt.
> Da ich hier auf keine sinnvollen Beiträge mehr hoffe, werde ich das ab> jetzt komplett selbst planen und bauen.
Viel Erfolg.
... Der Poster muss unheimlich genial sein, sehr begabt und sehr gut
ausgeruestet. Um einigermassen konkurenzfaehig zu sein reicht ein
einzelner Entwicklungsdurchgang. Also 1 Tag fuer das Design, 1 Tag fuer
die Mechanik, 1 Tag fuer die Elektronik(Controller anpassen), 1 Tag fuer
die Firmware (Postscript). Das waeren dann 4 Tage zu 50 Euro pro Tag.
Total also 200 Euro. Passt.
also ich hab schon selbstbau plotter gesehen hab jetzt aber leider keine
links oder so...
also ich denke für n bisl malen oder so kann man schon was machen. aber
an eine anständige druckqualität glaube ich nicht so wirklich. plotter
is das eine... eine andere möglichkeit wäre sowas wie n nadeldrucker zu
realisieren oder teilweise termodruck. wie wärs mit nem
typendrucker(nennt man das so?). ich denke das das durchaus möglich sein
könnte, wenn man etwas mechanische geschicklichkeit hat.
eine andere herkömmliche druckmethode halte ich eher für fast unmöglich
selber zu bauen, also toner oder tintenpisser.
da mein canon tinter leider den geist aufgegeben hat verwend ich nen
epson lq850+ Nadeldrucker nicht schnell aber billig und er funktioniert
xD (~2,90€ für ein farbband xD) weil ich es im moment auch nicht einsehe
die tinten drm kacke mitzumachen und laser is auch ned viel besser.
viel spaß beim basteln
Vor ca. 20 Jahren gabs mal eine Bauanleitung für einen Plotter in der
Elektor. Sollte für jemanden mit einer Drehbank wahrscheinlich
hinzubekommen sein.
>Plotter kenne ich, soviel Unterschied zu einem Drucker gibts da ja>eigentlich nicht.
Der eine ist Vektor orientiert und das andere Rasterorientiert.
Aber um einen Drucker selber zu bauen der heutigen Massstaeben genügt
ist schon ein immenser Aufwand nötig in Punkto Mechanik. Dagegen ist die
Elektronik ein Kinderspiel.
Gruss Helmi
Ihr werdet doch unserem Erfinder nicht die letzte Illusion rauben?
Zugegeben mit Kuli zu langsam.
Lassen wir ihn doch gleich einen richtigen Paralleldrucker bauen. Das
geht viel schneller: Eine Typentrommel mit 132 Typenrädern und für jede
Spalte einen kleinen Hammer, der die drehenden Räder mit den Buchstaben
zur rechten Zeit über Magnet anschlägt. Dann muß nur noch das Farbtuch
dazwischen.
So User Bauanleitung hast Du jetzt. Der Rest ist morgen fertig ?
@User
bekommste deine Patronen nicht günstig bei ebay?
Ich habe heute für ein Laserfax(der auch drucken und
Scannen in Verbindung mit dem PC kann) zwei schwer
aufzutreibende Cathriges bei Amazon bestellt. War nur
1/6 so teuer wie üblich. Man muß sich nur bemühen
oder bei Ebay auf die Lauer legen. Problem ist nur
das das andere auch machen. Da muß man eben etwas
mehr bieten.
Hallo,
einen Plotter zu bauen ist eigentlich nicht sooo schwer.
Es kostet aber trotzdem auch Zeit und Geld.
Prinzipiell kannst du in so einen Stiftplotter auch einen guten
Kugelschreiber zum Schreiben reinhängen.
Allerdings druckt (besser: schreibt) so ein Plotter ziemlich langsam.
Dafür reproduzierbar.
Wenn die Anforderungen an die Toleranzen nicht zu hoch sind (ca. 0.2mm)
ist der Aufbau auch mit Holzteilen möglich.
Vom o.g. Elektor-Plotter "Mondrian" würde ich eher abraten und
stattdessen eher einen xy-Schreiber bauen, ist vielseitiger verwendbar.
Die Mondrian-Grundidee der y-Achsführung per Nylonschnur finde ich aber
gelungen!
Justus Skorps schrieb:
> Jens A: schrieb:>> Mr. Energie schrieb:>>>>> Dazu jetzt eine Frage:>>> * Soll es lieber ein AKW oder Kohlekraftwerk sein?>>>> Auf jeden Fall ein AKW. Verursacht viel weniger Co²-Ausstoß und>> verdreckt die Umwelt nicht so.>> ist doch beides völlig out..heute baut man sich ein Fusionskraftwerk in> den Keller...
Aber nicht doch:
http://www.iep-pullach.de/cms/
Oberbayern ist die Gegend in Deutschland, die geologisch am besten
erkundet ist. Und wir sitzen hier auf einem riesigen Heißwasserspeicher.
Hier in Gilching hat sich ja vor einiger Zeit auch so eine
"Projektgruppe" gebildet, die wollten sich mal in Pullach schlau machen
- wäre mal interessant, was da rausgekommen ist...
So macht man "Gemeinschaftsprojekte". <:-)
oszi40 schrieb:
> Lassen wir ihn doch gleich einen richtigen Paralleldrucker bauen. Das> geht viel schneller: Eine Typentrommel mit 132 Typenrädern und für jede> Spalte einen kleinen Hammer, der die drehenden Räder mit den Buchstaben> zur rechten Zeit über Magnet anschlägt. Dann muß nur noch das Farbtuch> dazwischen.>> So User Bauanleitung hast Du jetzt. Der Rest ist morgen fertig ?
Nö - du hast vergessen, dass du da auch das (Endlos) - Papier exakt
zeilenweise bewegen musst. Jeweils eine Umdrehung der Trommel druckt
eine Zeile. Und das Ganze mit bis zu 10 Blatt / Sekunde.
Aber so ein Gerät kriegt er bestimmt noch aus Robotron / ESER -
Albeständen. Hat nur leider etwa die Größe eines Schaltschrankes. Und
klingt je nach Druckbild mal nach Schlagzeug und mal mehr nach
Maschinengewehr. Aber Grafik kannst du sowieso vergessen. <:-)
"Modernere" Lösung: Statt der Walze eine Kette mit den Typen drauf -
nicht ganz so schwer...
wenn es nur um Druckkosten geht, wieso kaufst du dann nicht einen
Drucker bei dem kompatible Patronen exisitieren? Bsp. Canon, dort musste
man zwar bisher den "Chip" mit verpflanzen, aber was solls. Dafür kostet
eine Patrone weniger als 1€.
Mein momentaner Drucker ist ein Multifunkt. von Brother (DCP-150C). Kein
Füllstandschip und die Patronen kosten 70Cent. Damit kann man dann ca 40
A4 Fotos drucken oder ein paar hundert A4 Seiten Schrift.
Ich glaube deine freie Zeit kannst du sicher besser verbraten als mit so
einem Projekt, solltest du nicht davon lassen können wünsche ich dir
viel Erfolg :-) Helfen kann ich dir da leider nicht
@ User
> Für Bilder will ich das ja vorerst nicht bauen, sonder nur um normale> Dokumente usw. auszudrucken.
Welche Schnittstelle wird dein Gerät haben?
Ist der Treiber schon fertig?
Mein Tipp (ganz im Ernst):
Nimm deine Zeit und bastle was, das du verkaufen kannst. Und mit dem
Geld kaufst du dir Druckpatronen (für die Rechnungen, als kleinen
Spar-Effekt setzt du die Kosten von der Steuer ab). Und druckst nebenzu
deine privaten Bildchen und Texte auch aus...
BTW:
Ich habe schon vor 3 Jahren auf Laserdrucker umgestellt, weil mir die
Sauerei mit den (eingetrockneten) Patronen zu blöd war. Nur für die CDs
brauche ich noch einen Tintenstrahldrucker :-/
Einen eigenen Drucker kann man sich schon bauen, die Frage ist halt zu
welchem Zweck. Um mal zu sehen wie sowas geht und was dazu alles nötig
ist ist es schon sinnvoll, nur aber um die eigenen Druckkosten zu
reduzieren ist das Schmarn. So preiswert wie kommerzielle Geräte bekommt
man in der Heimwerkstatt keinen Drucker hin sofern die Qualität
gleich/ähnlich sein soll, auch wenn es hier nur um das Drucken von Text
geht. Da es dem TE aber scheinbar genau darum geht, also einen Drucker
zu bauen um kosten zu sparen, ist ja klar, dass das hier jeder durch den
Kakao zieht. Das ist einfach eine utopische Idee, die kann nur in die
Hose gehen bzw. verbrät so viel an Zeit die man besser in sinnvollere
Projekte gesteckt hätte. Es hat schon seinen Grund warum es
Unternehmungen gibt deren Hauptgeschäftsfeld der Bau von Druckern ist.
Es gibt da sogenannte "Continuous ink systems" fuer die Tintenschiffer,
wird im Profibereich wohl auch recht viel eingesetzt - im Endeffekt eine
umgebaute Patrone die mit Pumpe und Flasche versorgt wird.
Ueber Druckertechnik findest du im HP Journal (google danach, die
meisten alten Ausgaben gibt es offiziell online) sehr viele
Informationen aus erster Hand, zB Designberichte ueber die Deskjet 500
Serie.
Mit einem Kuli wird das maximal eine Art 1-Zeilen Plotter werden, bei
dem das Papier (gibts eigentlich noch Endlospapier?) auf einer Walze
darunter durchgezogen wird, ähnlich wie es der HP7475 gemacht hat.
Die Zeit die so ein Plotter braucht um ein einziges beschriebenes Blatt
A4 "auszudrucken" möchte ich mir lieber nicht vorstellen.
Und Postscript: Das vergiss am besten gleich mal wieder. Du hast keine
Ahnung worauf du dich beim Versuch einen Postscript Interpreter zu bauen
einlässt. Oder hast du Erfahrung im Schreiben von Compilern und
virtuellen Maschinen?
Wenn überhaupt Drucker (und kein Plotter), dann kannst du dir selber
maximal einen Nadeldrucker bauen. Nur wird es IMHO immer schwieriger
passende Farbbänder dafür zu bekommen. Mit entsprechenden Nadeln in
einer Führung, die von Magneten in Richtung Papier geschossen werden,
ist noch was möglich. Irgendwo im Keller hab ich noch ein altes
schwedisches Kassadruckwerk (mein erster Eigenbaudrucker, der aus einer
gekauften Mechanik entstanden ist), bei dem ich die Nadelspulen mal
reparieren musste. Ist eine Sch...arbeit auf die kleinen Spulenkörper
ein paar hundert Windungen Fädeldraht aufzuwickeln. Aber prinzipiell
machbar. Allerdings: glücklich wirst du mit so einer 8 oder 9-Nadel
Nervensäge nicht werden.
Tintenpisser kannst du gleich wieder vergessen. Einen funktionierenden
Tintenstrahlerkopf kannst du mit Heimwerkermitteln nicht selber bauen.
>Einen funktionierenden Tintenstrahlerkopf kannst du mit Heimwerkermitteln >nicht
selber bauen.
Das hat selbst manche renommierte Drucker-Firma nicht geschafft. :-(
MfG Paul
Also falls du das Projekt echt durchziehen willst, würde ich dir zu
einem Thermodrucker raten. Ältere Faxgeräte haben häufig sowas drin.
Sollte von der Ansteuerung her noch zu machen sein und du brauchst
überhaupt keine Tinte. Benötigt natürlich Thermopapier (Am Besten ab
Rolle), aber das sollte relativ günstig zu bekommen sein.
Nachfüller schrieb:
>Hartmut Kraus schrieb:>> Aber so ein Gerät kriegt er bestimmt noch aus Robotron / ESER ->> Albeständen. Hat nur leider etwa die Größe eines Schaltschrankes. Und>> klingt je nach Druckbild mal nach Schlagzeug und mal mehr nach>> Maschinengewehr. Aber Grafik kannst du sowieso vergessen. <:-)>>>> "Modernere" Lösung: Statt der Walze eine Kette mit den Typen drauf ->> nicht ganz so schwer...> Jedenfalls braucht er da keine teuren Tintenpatronen.
Nö - nur ein Team von Wartungstechnikern, aber nur, wenn er wie wir
damals 10 Tonnen Papier im Jahr bedruckt. <:-)
Philipp Burch schrieb:
> Also falls du das Projekt echt durchziehen willst, würde ich dir zu> einem Thermodrucker raten. Ältere Faxgeräte haben häufig sowas drin.> Sollte von der Ansteuerung her noch zu machen sein und du brauchst> überhaupt keine Tinte. Benötigt natürlich Thermopapier (Am Besten ab> Rolle), aber das sollte relativ günstig zu bekommen sein.
Verblasst aber schnell.
>Wenn überhaupt Drucker (und kein Plotter), dann kannst du dir selber>maximal einen Nadeldrucker bauen.
Ich meine nichts von Papiergröße gelesen zu haben.
Wie wäre es mit 3-4 Airbrush-Pistolen?
Banner, die an Kaufhäusern hängen, werden teilweise so hergestellt; also
eine etwas längere Stoffbahn mit einer gewissen Breite (>4m, damit es
sich auch lohnt), wird mit Acrylfarben o.dergl. per Airbrush bemalt.
Sieht aus (und funktioniert auch) wie ein überdimensionaler
Tintenstrahldrucker...
Selbstbau sollte kein größeres Problem sein...
>Sieht aus (und funktioniert auch) wie ein überdimensionaler>Tintenstrahldrucker...>Selbstbau sollte kein größeres Problem sein...
Und hat den Vorteil das die positionierung nicht µm genau sein muß :))
Könnte dann wohl eher ein Problem mit dem Drehstromanschluß geben den
man dann braucht um die entsprechend überdimensionale Walze zu bewegen,
aber dafür gibt es ja dann das selbstgebaute Kraftwerk wechrenn
Also ich hab einen NEC Silentwriter für einen Euro bei einer
Firmenauflösung ersteigert. Dann hatte ich gemerkt das er ein paar
Streifen ins Druckbild macht, naja habe mir neues Druckwerk für 8,50
gekauft. Toner hält ca 5000 Seiten. Ich denke mal ich drucke recht
günstig(aber dafür langsam naja)
Also Idee vergessen für deine Ansprüche empfehle ich alte Laser Drucker.
Meiner kann sogar Postscript
wo ich gerade postscript lese .... mal eben eine offtopic frage :
und zwar : ich nutze das programm Frontplattendesigner von Schaeffer
Apparatebau. Nun habe ich eine Frontplatte die vom Ausdruck her (ich
möchte das ganze vorher auf Papier haben, auf Pappe kleben und dann
ausschnitzen um zu schauen ob alles passt, da mir der Spaß sonst zu
teuer wird) zu groß für meinen DIN A4 Tintenpisser ist. Leider hab ich
ansonsten keine Möglichkeit DIN A3 auszudrucken. Meine Idee ist nun mit
ner Datei zu nem Copyshop zu wackeln und da nen DIN A3 Ausdruck zu
machen. Würde das mit Postscript so gehen das die Skalierung beibehalten
wird ?! PDF geht definitiv nicht, da dort die Ränder immer mit drin
sind, und mir so die skalierung killt. Wäre Postscript da die besser
wahl ? Bin mir da nicht sicher, da PDF ja ein Subset von Postscript ist
sowie ich gelesen habe. Welche Möglichkeiten hätte ich da noch ? Ich
möchte nur ungern mehrere DIN A4 Blätter ausdrucken und mir diese dann
zusammenkleben müssen :-(
Der Glaube kann Berge versetzen,
aber eine einfache CAD-Zeichnung (z.B. Quadrat 10x10cm) MILLIMETERGENAU
mit jedem x-beliebigen Drucker auszudrucken ist Glückssache. Durch
Schlupf beim Papiertransport und kleine Umrechnungsverluste sind da
durchaus 2mm Differenz in einer Richtung möglich. Deshalb ist ein
vorheriger Test in solchen Fällen sehr nützlich.
Was hat der Selbstbau eines Druckers eigentlich mit Analogtechnik zu
tun?
Oder anders gefragt: warum ist dieser Thread nicht wenigstens unter
Elektronik? Ein Drucker hat meiner Ansicht nach mehr mit "uC und
Elektronik" als mit "Analogtechnik" zu tun. Wenn ich an meinen alten
Tintenstrahler denke.... da war (ausser dem Netzteil) überhaupt nix
analoges dran.
TheMason schrieb:
> ansonsten keine Möglichkeit DIN A3 auszudrucken. Meine Idee ist nun mit> ner Datei zu nem Copyshop zu wackeln und da nen DIN A3 Ausdruck zu> machen. Würde das mit Postscript so gehen das die Skalierung beibehalten> wird ?!
Exakte Skalierungen sind, wie Oszi schon sagte, Glücksache.
Daher hat jedes ernst zu nehmende CAD-Programm, bei dem es auf exakte
Ausdrucke ankommt, eine Möglichkeit im Druckertreiber Skalierfaktoren
einzustellen. Du glaubst gar nicht, was die Druckertreiber da so alles
zusammenlügen (Man kann sich unter Windows vom Druckertreiber die Größe
der zu bedruckbaren Fläche erfragen. Genausogut kannst du aber auch
Lotto spielen)
Frag mal im Copy Shop, ob die ACAD Zeichnungen, Corel Draw oder PDF vor
der Ausgabe noch umskalieren können. Wenn ja: Beiß in den sauren Apfel
und bestimme mit dem Copy Shop Betreiber die für dich gültigen
Skalierfaktoren.
Karl heinz Buchegger schrieb:
> Irgendwo im Keller hab ich noch ein altes> schwedisches Kassadruckwerk (mein erster Eigenbaudrucker, der aus einer> gekauften Mechanik entstanden ist),
War gestern noch im Keller und möchte euch das Teil nicht vorenthalten
:-)
Die Druckmechanik in ihrer Gesamtansicht. Auf der Platine sitzen die
Nadeltreiber bzw. die Relais um den einzigen(!) Motor anzusteuern.
Dieser Motor bewegt den Druckkopf quer über das Papier und bewegt über
eine sinnreiche mechanische Steuerung das Papier weiter. Auch das
Weiterschalten des Farbbandes wurde über diesen einen Motor abgewickelt.
Und der geöffnete Druckkopf
Man erkennt 7 Magnete, die jeweils 1 Nadel ansteuern.
Der Z80-Steuerrechner, der die Mechanik ansteuerte existiert noch.
Allerdings musste er sich später dann mit der Ansteuerung einer LED
Zeile abquälen, damit die Eishockeyspieler auch eine laufende Uhr am
Spielfeldrand haben :-)
Der Drucker hat funktioniert.
Manchmal
Wenn sich die Nadeln nicht im Farbband verheddert haben.
Wenn die Nadeln nicht wieder mal das Farbband perforiert haben, weil der
Tranbsportmechanismus versagt hat
Aber er hat funktioniert.
Immerhin war sein erster "richtiger" Job seinen eigenen
Z80-Assemblercode auszudrucken. Und das waren ein paar Seiten (so um die
5, mit Zeichentabelle)
Gleich danach bin ich zum Händler gefahren und hab mir einen der ersten
damals für mich erschwinglichen Tintenpisser, einen HP Quiet-Jet,
geholt. Die 7-Nadel Nervensäge war einfach zu laut :-)
@karl heinz
erstmal danke für die ausführungen. hab echt nicht gedacht das da soviel
lug und trug bei ist (von den druckertreibern aus). werde mal in dem
copyshop nachfragen ob die das skalieren können. notfalls ausdrucken und
über einen kopierer skalieren. obwohls ja am sinnigsten ist direkt beim
ausdruck enstprechend zu skalieren. einfach mal schauen ...
danke schön für die info
Stichwort: Continous Ink System
Stichwort: Diverse HP Journal-Artikel (im Internet verfuegbar) ueber
Druckerdesign, u.A. zum Deskjet 500
Stichwort: Postscript-Operatoren scale, rotate, translate.
Einfach ALLES skalieren, wird nicht klappen, wenn x und y verschieden
verzerrt sind. Male mit DEinem CAD_programm ein Quadrat in Deiner
Wunschgröße, drucke es aus und vermesse es um Korrekturdaten zu
bekommen.
@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der
Selbstbaukanone sehen :-)
Ich hatte mal mit einem Typenraddrucker (AKA 'Kalaschnikow') eine Grafik
gedruckt (über einen eigenen Treiber an einem Eurocom-II), das hatte ich
aber nach einer Viertelseite abgebrochen wg. Taubheit und erhöhtem
Materialverschleiss... Also ich mag auch nicht das die Tinte z.T. mit
3000€/L viel teuerer als z.B. ein guter Petrus Rotwein ist, aber
immerhin hat der Wettbewerb unter den Herstellern dazu geführt das man
nun für kleines Geld Drucker mit perfektem Druckbild bekommt. Davon
konnte man vor Jahren nur träumen.
Vielleicht sollte man die heute gängigen Drucker einfach als
Wegwerf-umbaute-patrone betreiben? Patrone leer, Drucker in den Müll ;-)
Ich hoffe man muß als Strafe dann nicht den verdongelten Druckertreiber
wieder mit dem nächsten Gerät neuinstallieren und alle Stammdaten inkl.
Schuhgröße dem Hersteller online offerieren...
Jetzt fehlt nur noch die Sammlung alter ASCII-Bilder-Ausdrucke. Hatte da
mal einen ganzen Stapel von Siemens mit MickeyMouse, Nackedeis usw.....
Ich bin wohl nun wirklich alt :-(
Gruß -
Abdul
@JojoS (Gast)
>@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der>Selbstbaukanone sehen :-)
Wieso DRUCKbild? Das Ding meisselt die Inschrifft für Grabsteine :-0
>3000€/L viel teuerer als z.B. ein guter Petrus Rotwein ist,
Schon mal ausgerechnet wie hoch der Kilopreis deines Prozessors ist? Ich
schätze mal um die 400k EUR/kg.
> aber>immerhin hat der Wettbewerb unter den Herstellern dazu geführt das man>nun für kleines Geld Drucker mit perfektem Druckbild bekommt. Davon>konnte man vor Jahren nur träumen.
Käse^3. Das Geschäftsmodell der Druckerhersteller ist einfach nur
pervers. Und die Leute an Geiz ist geil gewöhnt, oder viel mehr
verwöhnt! Eine kranke Wegwerfgesellschaft.
MfG
Falk
Denkste.
Die Patronen, die einem neuen Drucker beigelegt sind, sind nur
angefuellt.
CIS waere wohl die Loesung die Du suchst.
Wobei - eine alternative Steuerung fuer ein weitverbreitetes, billiges
Druckwerk zu bauen waere wirklich kein uebles Open Source Hardware
Projekt.
Falk Brunner schrieb:
> @JojoS (Gast)>>>@kbuchegg: jetzt möchte ich aber auch mal ein Druckbild von der>>Selbstbaukanone sehen :-)>> Wieso DRUCKbild? Das Ding meisselt die Inschrifft für Grabsteine :-0
Da steckt viel Wahrheit drinn :-)
Sorry. Aber ich hab keinen Ausdruck mehr. Das Teil gammelt immerhin
schon 20 Jahre vor sich hin.
Aber das Druckbild war, nun ja, ich sag mal so: Flattersatz musste man
in Software nicht extra aktivieren. Alles war letztendlich zeitgesteuert
und ging von einem Endschalter in der linken äussersten Kopfposition aus
(billige Zungen ohne exakte Rastung). Wie genau die geschaltet haben
kann man sich vorstellen. Demenstprechend "genau" war dann auch der
Zeilenanfang der Druckzeile:-)
Obwohl: Mein AVR Experimentierboard könnt ich ja mal probehalber
dranbauen. Wär irgendwie lustig. Die Belegung der Treiberplatine ist ja
nicht so wild, kann ich rekonstruieren. Da werkelten allerdings 2 Stück
555 drauf. Einer machte eine Art Notabschaltung der Nadeln, wenn der Z80
während der Entwicklung mal wieder zu langsam war. An die kann ich mich
genau erinnern. Die kam dazu, nachdem ich einen Nadelmagneten das dritte
mal durchgeheizt und neu gewickelt hatte. Vom anderen weiß ich nicht
mehr was der machte.
Hat jemand Ahnung, ob und wie man so alte Farbbänder wieder
einigermassen auffrischen kann? Wenn geht: ohne riesen Sauerrei!
Wenn das Farbband 'verhackt' ist, war's das f+r das Band.
Hatte früher einen FX80 (von Epson), da passten die normalen Farbbänder
von Schreibmaschinen rein - zwei Rollen Farbbend, schräg geschnitten,
Teflonband drunter und drüber und mit Lötpistole zusammengebacken.
Weiß aber nicht, ob's überhaupt noch Schreibmaschinenzeugs gibt ...
hätte schon seit Jahren kein solches Exemplar mehr gesehen :)
>..ähnlich realistisch wie "Wir bauen uns ein GSM-Telephon".
Ja. genau das dacht ich mir auch kuerzlich. Wir werden fuer das
Mobiltelephonieren derart abgezockt... bauen wir uns doch ein Opensource
Telephon.
Seid doch nicht immer so demotiviert!
Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen,
gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller
usw.
>Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen,>gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller>usw.
Ja, und nur eine Pronodarstellerin.
> Seid doch nicht immer so demotiviert!
Das ist keine Frage der Demotivation, sondern die sich mit etwas
Erfahrung einstellende Fähigkeit der Aufwandsabschätzung.
Und irgendwann erkennt man, daß es hinzunehmende Unzulänglichkeiten gibt
(der "Ärger", daß man für das Verbrauchsmaterial von Druckern Geld
ausgeben muss), und daß die durch das Hinnehmen dieser
Unzulänglichkeiten gewonnene Lebenszeit sinnvoll anders verwendet werden
kann (Faulenzen, Spaß mit der Freundin, Spazieren, Reisen, Sport,
Bildung - was auch immer).
Ein Projekt wie ein Selbstbaudrucker aber ist zum Scheitern verurteilt,
wenn man nicht gerade Feinmechaniker ist und über eine entsprechend
ausgestattete Werstatt verfügt. Und auch dann dürfte ein Selbstbau noch
sehr weit von der mit einem simplen Billigdrucker erreichbaren
Schriftqualität entfernt sein.
Ohne mich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen, bringe ich hier mal einen
9-Nadel-Drucker ins Spiel. So etwas mag ein guter Bastler mit guter
Werkstatt und viel Geduld hinbekommen. Oder einen X-Y-Plotter.
Nur: Wozu?
Knochen Kotzer schrieb:
>>Wenn alle gesagt hätten: Gibt es schon, brauche ich selbst nicht bauen,>>gäbe es heute 1 Autohersteller, 1 PC Hersteller, 1 Fernsehhersteller>>usw.
Wäre vielleicht gar nicht mal so schlecht. Auf dem Sektor "Autos"
jedenfalls besser als der gegenwärtige Zustand. Merke da nichts mehr von
"Konkurrenz, die das Geschäft belebt". Einer macht irgendwelchen
Blödsinn vor (in den letzten Jahren besonders auf dem Gebiet "Design") -
sofort ziehen alle anderen nach. Und echter technischer Fortschritt
kommt vielleicht machmal unter "ferner liefen" bzw. bleibt ganz in der
Schublade (s. unsere Diskussion im Thread "Der Wahnsinn an der Tanke").
Rufus t. Firefly schrieb:
> Ohne mich allzuweit aus dem Fenster zu lehnen, bringe ich hier mal einen> 9-Nadel-Drucker ins Spiel. So etwas mag ein guter Bastler mit guter> Werkstatt und viel Geduld hinbekommen. Oder einen X-Y-Plotter.>> Nur: Wozu?
Um vielleicht Erfahrung zu sammeln!?
Mal im Ernst: viele Leute betreiben Modellbau. Warum, hat doch auch
keinen Nutzen und kostet ganz ordentlich? Ganz einfach: Es gibt wohl
nicht so viele, die sich ihr Hobby zum Beruf machen können. Selbst bei
mir gab es den mehrfachen Anlauf in diversen Firmen, um endlich in einer
gescheiten Elektronikschiede zu landen. Im Winter war daher früher immer
Bastlerzeit. Ja, es hat viel Geld gekostet, aber man hat auch sehr viel
dazu gelernt.
Um zum Modellbauer zurück zu kommen: in meiner Firma arbeiten viele
dieser Leute und haben teilweise jahrzehnte Erfahrung, dies kann man für
spezielle mechanische Anfertigungen und Ideen manches mal mit Gold
aufwiegen.