Gast
#6835765
Hallo in die Runde, habe eine Schaltung entworfen mit einem STM32F103C8, der jede Stunde einmal einen kleinen Motor (~200mA) für eine Minute laufen lässt (durchschnittlich also ~3,5mA), das ganze ist batteriebetrieben mit 3 LiIonen-Akkus. Um den Stromverbrauch gering zu halten, versetze ich den Mikrocontroller in der Wartezeit jeweils in den Stopmodus mit Uhrenquarz zum Aufwecken. Laut STM32-Datenblatt soll ein Verbrauch von ~15µA übrig bleiben. Was ich nicht bedacht hatte, ist der hohe Verbrauch des Festspannungsreglers, der die Batteriespannung auf 3,3V runterregelt. Dort fließen allein etwa 10mA. Dazu hängt noch ein Treiber-IC an der Versorgung, der nochmal ein paar Milliampere "zieht". -> Meine Frage ist nun, wie kann man den Verbrauch während des Stop-Modus drücken? Eine Batterieladung sollte für 3 Wochen halten, d.h. der Ruhestrom sollte unter 0,5mA liegen. Die erste Überlegung war, einfach den Mikrocontroller von der ersten Zelle direkt zu versorgen und die 3er-Serie während der Wartezeit abzutrennen. Das Problem ist aber dass die Batteriespannung bei voller Ladung für den STM32 zu hoch ist. -> Wie kann man die Spannung ohne große Verluste absenken? Was ich probiert habe, ist zwei Dioden 1N4148 in Reihe zu schalten und dann per Widerstand die Last simuliert. Evtl. braucht es auch im Betrieb einen Widerstand parallel zum Mikrocontroller, um zu garantieren dass die Spannung nicht kurzzeitig über die Rauchgrenze geht. Das Problem ist dann wiederum, dass beim höheren Verbrauch im Normalbetrieb die Spannung an den beiden Dioden zu weit abfällt. Der Treiber-IC erwartet mindestens 2,5V für High-Pegel, dann braucht man ja auch noch einen Störabstand. Evtl. könnte ich einfach den Festspannungsregler per Mosfet zuschalten, allerdings müsste dann vermutlich auch der Ausgang getrennt werden. Also insgesamt ziemlich aufwendig und dann wäre noch die Frage wie temperaturstabil die Diodengeschichte ist. -> Gibt es bessere Vorschläge? (Auf eine andere Akkutechnologie möchte ich nicht gehen.) Vielen Dank!