Beiliegende Schaltung hat an der Stelle von N1 einen TS272C Micropower Dual OP von STM im SO8 bestückt. Ein Teil im Schaltbild oben (pin 1,2,3) puffert das Stromsignal "Current Sense" vom Ausgang eines Endstufen-ICs und gibt ihn auf PA3 welcher als Analog Eingang konfiguriert ist. Dieser Teil funktioniert problemlos.
Der zweite OP (Pin 5,6,7) nimmt Kommandos von einer übergeordneten Steuerung mit 20mA Schnittstelle an X4 an. Das kann zum Einen als 4-20mA Eingang konfiguriert werden. Der von Hand eingezeichente Jumper ist dann geschlossen, R52 unbestückt und der OP arbeitet als Spannungsfolger und gibt das Signal auf PA4 welcher als Analogeingang konfiguriert ist. Das funktioniert auch.
Zur Erhöhung der Störfestigkeit kann man X4 jetzt als digitalen Eingang umkonfigurieren. Der OP pin 5,6,7 arbeitet dann als Komparator und die übergeordnete Steuerung codiert ihre Kommandos mit einer Pulslängeninformation am ihrem 0-20mA Ausgang. Am invertierten Eingang liegen 1,8V Referenz an. Bei 20mA sollten 5 Volt am nicht invertierenden Eingang sein. Unterschreitet der Strom die 4mA, so schaltet der Komparator mit einer leichten Hysterese von R52 zurück was vom Timer2 Kanal 1 auf dem Eingangspin PA0 abgetastet und vermessen wird.
Das funktioniert nun meistens. Leider kann man darauf warten, daß der Komparator bei vorhandenem Eingangssignal plötzlich kein Ausgangsignal mehr bringt. Ein paar Sekunden später geht es wieder. Das habe ich zwischenzeitlich bei 3 Platinenexemplaren nachvollzogen. Um sicherzustellen, daß der uC wegen einem SW Fehler den OP Ausgang nicht auf GND kurzschliesst, habe ich dort einen 1k in Reihe geschaltet. Gleicher Effekt, am OP kommt manchmal plötzlich nichts raus. Versorgungsspannungen sind stabil und auch der uC läuft problemlos.
Nun kommt die Lösung: Bestückt man anstelle des TS272 einen LM358 funktioniert der Komparator zuverlässig. Gibt es dazu eine Erklärung ?
