Hallo! Ich habe folgendes Problem: An einem Motorsteuergerät wird eine Spannung 0-5V an einem Poti gemessen. Diese ändere ich mit einem OP(TS912) über eine Adddierer und eine Subtrahierer-Schaltung ab. Das ganze funktioniert perfekt wenn ich den Ausgang der Schaltung offen lasse und nur die Ausgangsspannung messe. Wenn ich den Ausgang jedoch an das Steuergerät anschließe wird die Spannung ziemlich wellig(schwankungen +/-1V f~100kHz) Der Mittelwert bleibt gleich und entspricht auch dem Sollwert. Außerdem nimmt die Amplitude der Schwankungen ab wenn die Ausgangsspannung kleiner wird. Wo könnte hier der Fehler liegen bzw. was kann man dagegen machen? Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
Gast
#1322651
Das übliche: Netzteil kommt aus der Puste.
Kannst du mir das vielleicht genauer erklären? Die Spannungsversorgung der Schaltung ist stabil. Außerdem hab ich jetzt noch versucht einen Spannungsfolger zwischenzuschalten was aber auch nichts gebracht hat außer das sich die Frequenz leicht verändert (120kHz) hat.
Gast
#1322702
Mach mal 220 Ohm in die Leitung und zwar direkt am Opamp-Ausgang. Wahrscheinlich mag dein Verstärker die kapazitive Last (Leitungs-und Eingangskapazität) deines Steuergeräts nicht.
Tippe auch auf eine kapazitive Last. Scheint so, als ob der OP das Schwingen beginnt. Wie Helmut schon schrieb, ein Widerstand am Ausgang könnte helfen.
Gast
#1322864
>Wie Helmut schon schrieb, ein Widerstand am Ausgang >könnte helfen. Richtig, kaum ein OPA mag kapazitive Lasten am Ausgang. Aber es reichen oft 5 Ohm ... 50 Ohm aus, um den Ausgang ausreichend zu entkoppeln.
Danke für die Antworten! 220 Ohm funktionieren perfekt. Ob es mit weniger auch geht müsste ich noch probieren.
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