Hab einen
MEDION® ERAZER® Engineer X10 (MD34944)
Intel(R) Core(TM) i7-10700F CPU @ 2.90GHz 2.90 GHz
Mainboard: B460
Da ist Win10 vorinstalliert. Lief auch 2 jahre lang gut.
Die updates sind im letzten monat richtlich hässlich geworden, löschen
vom desktop funktioniert nicht (braucht restart), meldung von der
firewall lässt sich nicht mehr deaktivieren, neue symbole in der
taskleiste die ich nicht brauche, systemeinstellungsn wurden verändert.
Und jede woche kommt penetrant die aufforderung endlich Win11 zu
installieren.
Updates lassen sich bei Win10 nicht ausschalten, habs versucht. Die
vorgehensweise von microsoft ist klar, win10 wird immer weniger
funktional werden um die leute zum wechsel zu zwingen.
Mein alter PC , eine I7-4770 mit Win7 drauf hat die probleme nicht. Kann
ich Win7 auch auf dieser Medion kiste installieren oder gibt das
probleme?
Ginbt es für das B460 mainboard treiber für win7?
1. Falls Du ein funktionierendes Backup hast, kannst Du den alten
Zustand bestimmt wiederherstellen. Leider weiß keiner so genau, ob Dein
Backup überhaupt funktioniert. Deshalb würde ich es auf einer anderen
Platte testen.
2. Ob Dein altes W7 auf dem neuen Medion funktionieren würde, hängt von
den nötigen Treibern ab.
Die eigentlich großzügige dreijährige Garantiezeit verfällt leider, wenn
Du das Gehäuse öffnest, um eine größere SSD nachzurüsten...
3. Ein aktuelles Topmodell würde ich nicht unbedingt mit
Trabant-Ersatzteilen versuchen zu verbessern.
oszi40 schrieb:> kannst Du den alten> Zustand bestimmt wiederherstellen.
Das bringt nix weil er sich das blöde update mit 1gb/s sofort wieder
installiert.
invirtueveritas schrieb:> Ich habe Windows 7 immer virtualisiert mit VirtualBox laufen
Aber dann braucht er die win10 treiber für win7. Das ist nicht dasselbe
wie nativ win7. Oder?
Martin schrieb:> Da ist Win10 vorinstalliert. Lief auch 2 jahre lang gut.
Mit Mitmassenhaft Bloatware vermutlich. Da musst du dich nicht über
sonderbare Ereignisse wundern...
Vorschlag: TPM im UEFI deaktivieren, Windows 10 neu aufsetzten (Daten
vorher sichern). Wir wissen nicht, welche Programme du installiert hast.
Möglicherweise hast du einfach nur Probleme mit Malware. zB. den
VLC-player nicht von videolan.org, sondern von vlc.de geladen. etc. oder
wirst von adware geplagt.
Martin schrieb:> Updates lassen sich bei Win10 nicht ausschalten
schaue dir mal zB. W10privacy an.
Martin schrieb:> Mein alter PC , eine I7-4770 mit Win7 drauf hat die probleme nicht
Mein Ryzen7 5800x mit Windows 10 hat die Probleme auch nicht...
Martin schrieb:> Ginbt es für das B460 mainboard treiber für win7?
Der B460 Chipsatz wurde im Q2 2020 vorgestellt. Windows 7 erhält seit
dem 14. Januar 2020 keine Sicherheitsupdates mehr (ohne ESU)....
Da MEDION vermutl. nie geplant hat, dass dein PC mit W7 laufen soll,
gibt es nur W10, bestenfalls W11 Treiber.
oszi40 schrieb:> 3. Ein aktuelles Topmodell würde ich nicht unbedingt mit> Trabant-Ersatzteilen versuchen zu verbessern.
Keine Sorge, der i7-10700F ist bereits 2 Jahre alt und kein aktuelles
Topmodell.
dfg schrieb:> schaue dir mal zB. W10privacy an.
Mache ich.
dfg schrieb:> Vorschlag: TPM im UEFI deaktivieren, Windows 10 neu aufsetzten
Ich hab eine "recover" partition, aber null ahnung wie das geht.
TPM hör ich auch zum ersten mal.
Wenn ich mal versuchsweise win7 installiere, mit den lenovo B460
drivern, kann ich dann mit "recover" die win10 version wieder
installieren wenn etwas schiefgeht?
Daten und programme sind kein problem, hab ich im griff.
dfg schrieb:> Mit Mitmassenhaft Bloatware vermutlich.
Bloat schmeiss ich sofort alles runter. Mag ich gar nicht.
Auch die unnötige win10 "apps" fliegen raus.
dfg schrieb:> Möglicherweise hast du einfach nur Probleme mit Malware
Die einzige malware sind die updates. Ein andere malware würde kaum die
"firewall notification" nicht abschaltbar machen. Früher konnte man die
meldung abschalten, seit update nicht mehr.
Probleme mir adware hab ich nicht. Werbung sehe ich eigentlich gar
keine.
Martin schrieb:> Ich hab eine "recover" partition, aber null ahnung wie das geht.
Die brauchst du nicht.
1) Alle Daten, die du behalten möchtest auf eine externe HDD sichern
2) Mit dem media-creation tool einen USB install Stick erstellen
3) Von diesem Stick booten, alle vorhandenen Partitionen, außer der
ca.10-15GB großen recovery-Partition im W10 Setup löschen.
4) W10 Installieren
5) Daten zurückspielen (vorsicht bei Virusverdacht) und Treiber
installieren (die nicht automatisch installiert werden).
> TPM hör ich auch zum ersten mal.
Eine der neuen, offiziellen Systemvorausssetztungen für W11
Lässt sich idr. im Bios deaktivieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Platform_ModuleMartin schrieb:> Die einzige malware sind die updates.
Windows Sicherheitsupdates sind KEINE Malware, sondern ESSENTIELLE Teile
eines Sicherheitskonzepts. Aus diesem Grund ist Win7 auch NICHTMEHR für
die Online-Nutzung EMPFEHLENSWERT, außer du kannst dir das das
ESU-packet kaufen.
https://docs.microsoft.com/de-de/troubleshoot/windows-client/windows-7-eos-faq/windows-7-extended-security-updates-faq
Der Rechner, auf dem ich das hier gerade schreibe, läuft
prinzipell unter Linux Mint. Darauf wiederum unter VMware
Dos6.22, WinXP, Win7 und Win10.
Dos6.22 für die Wartung eines alten Spektrum-Analyzers.
WinXp für meinen All-11 PromProgrammer, der sich unter
Win7 schon weigert, auch nur seine Treiber zu installieren.
Win7 für Xilinx ISE 14.7 um Altlasten zu bearbeiten.
Die virtuellen Maschinen sehen normalerweise das Internet
und seine Gefahren nicht; das ist, falls nötig mit einem
Mausclick einzustellen. Und das Internet sieht die virtuellen
Maschinen nicht.
Statt Linux kann man auch ein neueres Windows nehmen, wenn
man glaubt, dass man das unter Kontrolle behalten kann.
Dass Win10 das Internet nicht sehen kann, das hat den Vorteil
dass man die Zeitpunkte der Updates selber bestimmen kann.
Wenn nachts um 4 noch eine Simulation läuft, dann wird
der Rechner eben nicht einfach runtergefahren, nur weil Win10
denkt, ich hätte dann nicht zu arbeiten.
Ich habe vor ziemlich langer Zeit VMware genommen weil das
USB flüssiger durchgereicht hat als VirtualBox. Das war
wichtig für den DG8SAQ-network analyzer. Virtual Box kann
das möglicherweise mittlerweile auch. Ich schaue nicht zurück.
Die virtuellen Maschinen haben eben den Vorteil, dass alles
ein für allemal läuft, inclusive Lizensierung etc.
Und wenn der AltiumDesigner mal wieder durchdreht, dann wirft
man die VM einfach weg und holt sich eine neue von der externen
Platte. Benutzerdaten sind immer auf D:. Das ist eine extra
Partition und nie niemals jeh Bestandteil der virtuellen Maschinen.
Wenn man irgendwo eine neue Kopie einer virtuellen Maschine
benutzt muss man eben lügen und auf die Frage von VMware antworten:
"Verschoben, nicht kopiert", sonst bekommt man neue MAC-Adressen,
was einige Lizensierungssysteme als zusätzlichen Rechner werten würden.
Gruß, Gerhard
Soweit mir bekannt gibt es maximal für 6000er Proze noch offiziell
W7-Treiber, einige Boardhersteller (Medion sicher nicht) hatten noch
angepasste für 7000er, danach ist Essig mit W7, zumindest mit
offiziellen Treibern.
Aber man sollte eine W7-Maschine (oder noch schlimmer: XP) heute nicht
mehr in's Internet lassen)
Bei Medion (wie auch generell bei allen Laptops und m.M.n. bei allen
vorinstallierten Maschinen) empfiehlt es sich, die Kiste ohne den ganzen
Herstellerkram neu aufzusetzen, das System ist auch später sehr viel
wohlwollender: Da die Hersteller in der Regel ein Systemimage für viele
verschiedene Geräte nutzen, sind etliche unnütze Treiber und
Registry-Einstellungen vorhanden, die später mal Probleme machen können.
Btdt.
Treiber lädt man in der Regel beim entsprechenden Hersteller des Chips
(oder lässt W10 seinen Job machen, das klappt in der Regel, deutlich
besser als bei W7). Die vom PC-Hersteller zur Verfügung gestellten
Treiber sind normalerweise steinalt und "angepasst", d.h. mit anderem
Namen in der Systemsteuerung oder einem Bildchen, nutzloser Mist der nur
stört. Und evtl. später Probleme macht.
Wenn man kein W11 will muss man nur den TPM-Chip deaktivieren, ob das
bei Medion geht weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht, deren Kunden sind
in der Regel zu doof mehr als die Uhr zu verstellen meinen sie.
Und: O&O ShutUp 10 erlaubt dir so einige Einstellungen, die hier und da
für Ruhe sorgen. Ist deutsche Freeware und macht im Grunde nichts
anderes als ein paar Gruppenrichtlinien oder Registrykeys zu setzen, ist
installationsfrei und leicht rückgängig zu machen.
Jens M. schrieb:> Die vom PC-Hersteller zur Verfügung gestellten> Treiber sind normalerweise steinalt und "angepasst", d.h. mit anderem> Namen in der Systemsteuerung oder einem Bildchen, nutzloser Mist der nur> stört. Und evtl. später Probleme macht.
Wenn du Pech hast, ist aber nicht nur der Treiber angepasst, sondern die
PCI-Id ist zudem gebranded. Dann funktioniert der Treiber des
eigentlichen Herstellers nicht.
Martin schrieb:> löschen vom desktop funktioniert nicht (braucht restart), meldung von> der firewall lässt sich nicht mehr deaktivieren, neue symbole in der> taskleiste die ich nicht brauche,
Dann hast Du aber ein ganz anderes Problem. Ich kenne diese Probleme
nicht.
man beachte:
neue HW bringt nur mehr UEFI
aktuelle HW darf lt. Wintel keine 32bit OS mehr booten
Win7 64bit ist nicht UEFI tauglich
und: neue BIOS bringen das von W7 benötigte VGA Bios nicht mehr mit,
d.h. schon die Installation scheitert in den ersten Zügen...
G. H. schrieb:> Win7 64bit ist nicht UEFI tauglich
Nicht ganz, auf UEFI-Rechnern installiert es sich im UEFI-Modus. Was du
beschreibst ist der ACPI-Bios Modus.
Martin schrieb:> Die updates sind im letzten monat richtlich hässlich geworden,
Nein
Martin schrieb:> Die> vorgehensweise von microsoft ist klar, win10 wird immer weniger> funktional werden um die leute zum wechsel zu zwingen.
Nein
Martin schrieb:> Kann> ich Win7 auch auf dieser Medion kiste installieren
Nein
Deine Kiste ist schlicht vermurkst, und das liegt ziemlich sicher an
einem Layer 8 Problem.
Oliver
Ich hab auf nem gar nicht mal so neuen Rechner probiert W7 zu
installieren.
Bestimmt 20 verschiedene Versionen, es ging ganz einfach nicht.
Booten vom Stick, die ganzen einstellungen machen, wohin ging auch noch.
Dann rödelt er ein paar Minuten und dann bluescreen. Irgendein Problem,
um den Rechner nicht zu beschädigen, blabla. Vielleicht liegts nur an
irgendnem winzigen treiber, Jedenfalls hab ich irgendwann genervt
aufgegeben. Stattdessen halt ne bereinigte W10 draufgemacht. Leider
läuft da vieles nicht so gut wie beim 7er. Damit konnte man noch ne
2stellige Acad Version laufen lassen. Aus heutiger Sicht gnadenlos
veraltet, aber der Bildschirm war frei fürs zeichnen, nicht um Millionen
unnützer, nie benutzter Symbole
aufzunehmen.
Oliver S. schrieb:> Deine Kiste ist schlicht vermurkst, und das liegt ziemlich sicher an> einem Layer 8 Problem.
Die probleme sind weg. Gelöst. Läuft alle wider.
W10privacy hab ich aufgesetzt.
Und die firewall hab ich enabled.
Warum die firewall einfluss auf's file löschen hat ist mir schleierhaft.
Uli S. schrieb:> und dann bluescreen. Irgendein Problem,> um den Rechner nicht zu beschädigen, blabla.
Da schreibt man sich die Nummer auf und fragt das Internet nach dem
Grund.
Oder man gibt halt auf und weint sich im Forum aus - wenig zielführend.
> Vielleicht liegts nur an irgendnem winzigen treiber,
Gerne am Treiber für den Festplattencontroller.