Vergleich bei PonyProg abschalten

Gast #220834
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Klar geht das!
Guckst Du in der Datei "PONYPROG2000.ini".
Da suchst Du den Eintrag "VerifyAfterWrite" und setzt ihn auf
"=NO".
Das geht in der Version 2.06c bei "Write Flash", "Write EEPROM" und
"Write all", wobei man "Write all" erst nach dem lesen der Fuses
machen sollte weil die mitgeschrieben werden.
Bei dem Comando "Program" geht das leider nicht. Dann beim Verify
einfach auf "Abort" klicken.
Willst Du Flash und EEPROM schreiben, dann mit den Einzel-Comandos
"Write Flash" und "Write EEPROM".

Wegen dem Tempo, hast Du in der .ini den Eintrag "SPIBusSpeed" auf
"FAST" oder sogar "TURBO" eingestellt, im "I/O port setup" auf
"SI Prog I/O" (seriell) oder "AVR ISP I/O" (parallel) gestellt und,
wenn mit Windows 2000/XP, einen Treiber zum direkten Zugriff der
I/O-Ports installiert?

MfG
Andi
Gast #220835
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Vielen Dank erstmal für deine Antwort.

"SPIBusSpeed" steht auf NORMAL. Der IO-Port steht auf "AVR ISP
I/O".
Schade das man beim Commando "Program" das Vergleichen nicht
abstellen kann.

Ich werd mal mit der .ini ein wenig ausprobieren.
Gast #220839
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Habe mir gerade den Mega8 im Pony-Prog angesehen und jetzt ist der
Groschen gefallen.
Ist ja deshalb gespeert, weil Du es jetzt nicht mehr zurück stellen
kannst, logisch.
Aber das kann doch nicht vom "VerifyAfterWrite=NO" kommen.

MfG
Andi
#220841
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Mal eine Anmerkung zum Thema :

Warum wollt Ihr immer das verify abschalten - nur weil es ein paar
Sekunden länger dauert ?! Das Verify kostet nichts, es beschädigt den
chip nicht oder macht sonst irgendetwas schlimmes.

Es dient einfach der Sicherheit, dass auch wirklich alles auf dem chip
gelandet ist, was man dort haben will und sich keine anderen
Informationen durch Übertragungsfehler eingeschlichen haben.

Eigentlich sollte das Programmieren eines Chips 5 mal so lange dauern.
Dann würden die meisten Leute viel bessere Programme schreiben. Ich
merke das schon bei mir selbst - bei meiner Diplomarbeit hatte ich
Board mit einem C167 bei dem das Programmieren über den (nicht von mir
geschriebenen) Bootloader ca 4 Minuten gedauert hat. Da üebrlegt man
sich schon genau, was man tippt und kompiliert, bevor man es in den
chip hämmert. Trial and error ist kein Programmierstil, sondern
Kinderkram. Erst denken, dann tippen, dann denken und erst dann
kompilieren, noch mal denken und ganz am Schluss das Programm in den
Mikrocontroller schreiben (vorher ggf noch simulieren).

MfG, Daniel
Gast #220842
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Na ja, kommt ganz drauf an, was man macht.
Hat man nun eine neue Routine geschrieben, klar, erst mal vorher 3 mal
drüber gucken und im Kopf nachvollziehen, obs passt, dann flashen und
Verify komplett durchziehen um sicher zu sein, das ein Fehler in der
neuen Routine nicht beim Flashen passiert sein kann.
Aber bei "Trial und siehts gut aus" (LCD-Darstellung) habe ich
einfach keine Geduld, das Verify abzuwarten da man ja zum Beispiel nur
Werte für irgend eine Darstellung auf einem GLCD verändert wobei ich
mir dann auch sicher bin, das die Routinen alle funtzen.

MfG
Andi

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