USB Ponyprog

Gast #235505
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Hallo

Hat jemand schon mal versucht, mit einem einfachen
USB-zu-Paralleladapter (10 Euro etwa) über Ponyprog o.a. Programme
einen AVR zu programmieren? Geht das genau so schön schnell wie über
die alte (leider am Laptop nicht mehr vorhandene)
Parallelschnittstelle?

Was ist die Alternative? Finde hier nur ansatzweise was im Forum.

Danke
Persönliche Seite #235506
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Hi

ich würde mal behaupten das geht überhaupt nicht da so ein USB-Parport
nur für Drucker und Scanner geeignet ist.

Ich würde an deiner Stelle zu einem USB-Programmer greifen. Da gibts
mitlerweile etliche. Zwei davon:

AVR910 Protokoll:
http://www.e.kth.se/~joakimar/hardware.html

Meine Eigenentwicklung mit STK500 Protokoll:
http://www.matwei.de/doku.php?id=de:elektronik:usbisp

Matthias
Gast #235507
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Bei der Programmierung per Parallelport werden einzelne Signalleitungen
durch die Software verändert, dafür sind die meisten USB-Adapter nicht
geeignet. Außerdem hat man ein Problem mit der Geschwindigkeit, weil
USB vom Betriebssystem in einem festen Zeitrahmen (ich meine 1ms)
bedient wird. Es gab schonmal entsprechende Versuche mit dem
Programmieradapter für die serielle Schnittstelle, das nach dem
gleichen Prinzip funktioniert, mit dem Ergebnis, dass es ewig dauert,
bis das Programm übertragen ist. Also: Es so machen, wie ich, nämlich
ein Laptop aussuchen, das einen Parallelport hat ;) oder eben mal die
Vorschläge von Matthias anschauen.
Gast #235508
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Danke Euch,

An Matthias, ich habe bisher die Programmer selbst gebaut, erst
seriell, dann am Parallelport, habe also kein STK500. Funktioniert das
Gerät auch einfach so mit AVR-Studio mit allen Atmels? Ich denke mal
ja. Gibt's den Prog. fertig? -- diesen ICprog-AVR kann man glaube ich
fertig kaufen ... ?


Eigentlich könnte man ja mit Ponyprog seriell auch programmieren -
also hat da jemand Erfahrung - mit USB-Serielladapter

Kann man da die Delphi-seriellschnittstelle z.B. benutzen?


Danke noch mal ...
Gast #235509
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hallo,

wenn du schon einen seriellen selbstgebastelten Programmer hast, such
die für ein einziges Mal nen Compi, der noch Seriell eingebaut hat, und
brenn dir damit einen Atmega8 mit folgendem:
http://www.fischl.de/usbasp/
Da das Dings USB in Software macht, braucht man keinen ftdi o.ä., kann
das ganze also ohne Probleme auf Lochraster zusammen basteln.
Gesamtkosten nach Reichelt-Maßstäben vielleicht 5-10EUR.

Stefan

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