Das Ding ist ganz nett, ich habs auch. Die ISP-Schnittstelle ist die
Minimalversion und wird nicht von jedem Programm unterstützt, ich habe
es nur mit PonyProg zum Laufen gebracht, wie auch bei euch gefordert
unter Windows XP. Man kann also nicht einfach aus einer IDE (Bascom oder
WinAVR) flashen, aber PonyProg kann man im Hintergrund laufen lassen,
muss man dann eben dahin wechseln, die kompilierte Datei laden und rauf
auf den Controller. Geht auch.
Was noch fehlt ist wie bereits gesagt pro Board ein Netzteil (9V= oder
9V~ sollten gehen, z.B. das für €0,75 ohne Stecker, das Board hat
Klemmanschlüsse) und etwas für die Peripherie. Mit den Dingen auf dem
Board (drei Taster, zwei LEDs, ein Summer) kann man zwar ein paar
lustige Spielereien machen, aber man stößt schnell an Grenzen,
verschiedene pseudointelligente LED-Blinkereien bringens einfach nicht.
Dann braucht man ein 40-poliges Flachbandkabel samt Stecker (altes
IDE-Kabel könnte auch gehen), damit kann man alle Ports wegführen und
auf einer Lochrasterplatine oder ähnlichem verarbeiten (am besten auf
der Platine eine Stiftleiste oder Wannenstecker dafür vorsehen).
Also das Board ist durchaus ausreichend, um sich in die Programmierung
von Mikrocontrollern einzuarbeiten, für Dinge wie 7-Segment-Anzeigen und
ähnliches muss man anbauen. Müsste man halt wissen, ob die Schüler bis
dahin motiviert bleiben und was sie dann anstellen wollen...
Und noch etwas: Falls du zufällig noch eine Bestellung bei Reichelt
vorhast - dort kosten die Controller meist etwas weniger, nur die Boards
gibts eben nicht, daher nur, falls du eh dort bestellen willst.
Wenn eure Rechner zwei serielle Schnittstellen haben besorgt euch zwei
Kabel pro Board - eins für ISP und eins für seriell. Dann kann man die
serielle Schnittstelle nutzen, ohne für jeden Programmiervorgang
umstecken zu müssen...