Relaisberatung und Frage zu Kondensatorenauswahl

Gast #4081962
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Hallo!

Ich möchte gerne eine Kaffeemaschiene (220-240V, 1000W) per Avr 
ein/ausschalten können. (Mit zusätzlicher Transistorschaltung...)
Mich würde interessieren ob dies mit Relais umsetzbar wäre (Hab aber bei 
meinem Onlineshop des vertrauens keine mit 1000W gefunden) und wenn ja, 
muss ich alle 3 Pole schalten? Oder nur Phase+Nulleiter?

Gibts eine einfachere Alternative?


Weiters muss ich bei einem Computerbildschrim 3 Kondensatoren tauschen, 
die Spannungsangabe bei den zurzeit eingebauten ist 25V. Nun bei einem 
der 3 finde ich im Onlineshop nur 10V, 35V oder 50V und daher dachte 
ich, mehr Spannung kann ja nicht generiert werden, daher sollte ja auch 
ein 35V kein Problem sein oder?

lg
Moesi
Gast #4082014
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Phase+Nulleiter reicht.

<keine mit 1000W gefunden
http://www.conrad.at/ce/de/product/505038/Leistungsrelais-DE-10-A16-A-Print-Panasonic-DE1A5-monostabil-5-VDC-1-Schliesser-10-A-Max-230-VDC440-VAC-Max-2500-V?queryFromSuggest=true

Isolierung und Leiterbahnabstände beachten !
Freilaufdiode nicht vergessen.

< daher sollte ja auch ein 35V kein Problem sein oder?
Höhere Spannung --> kein Problem.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4082158
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Du solltest bei dem Relais unbedingt auf die Isolierabstände bzw. 
Kriechstrecken achten. Gerade billige Chinarelais sind da oft völlig 
unzureichend. Das o.a. Relais von Panasonic ist aber gut geeignet.

Generell empfehle ich es, kein loses Relais zu verwenden, sondern 
unbedingt einen ordentlichen Relaissockel. Die meisten sind nur für die 
Hutschienenmontage geeignet, aber es gibt auch welche zum direkten 
Festschrauben, z.B.:
http://www.conrad.de/ce/de/product/502829/Zubehoer-fuer-Serie-40-41-44-Serie-95-Finder-95853-Schraubfassung-mit-Schnappbefestigung-fuer-DIN-Schiene

Die dazu passenden Relais gibt es als zweifachen Umschalter mit 8A 
Kontaktbelastbarkeit, z.B. Finder 40.52.
Gast #4082216
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Hi

>Kauf die so was bei eBay. Das ist sicherer, gerade wenn man sich nicht
>so auskennt und es ist auch wesentlich einfacherer weil das erstellen
>einer Platine entfällt.

Genau vor so etwas hat Andreas gewarnt:

>Du solltest bei dem Relais unbedingt auf die Isolierabstände bzw.
>Kriechstrecken achten. Gerade billige Chinarelais sind da oft völlig
>unzureichend.

MfG Spess
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4082471
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Thomas Holmes schrieb:
> Oftmals sind die schlechten Chinaprodukte immer noch besser als das
> was so mancher Bastler selber an Platine herstellt.

Das mag zutreffen, weswegen ich sowohl für private als auch 
geschäftliche Zwecke dringend empfehle, erprobte und VDE-zertifizierte 
Sockel o.ä. zu verwenden. Das wird letztendlich auch nicht teurer als 
eine Platine.
#4082479
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Tom schrieb:

> Siehe Anhang. Dasss jemand fähig ist, eine Platine zu entwerfen, aber so
> abgrundtief dämlich, völlig unnötig die Steuerspannungsseite ca. 1mm
> neben die Netzspannung zu legen, ist unbegreiflich.

Das Problem liegt schon am verwendeten Relaistyp, welches den Mitten-
kontakt genau zwischen den Spulenanschlüssen hat. Es gibt genügend
andere Relaistypen, die das anders gelöst haben.
(Firma: CIA) #4082498
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Das mag zutreffen, weswegen ich sowohl für private als auch
> geschäftliche Zwecke dringend empfehle, erprobte und VDE-zertifizierte
> Sockel o.ä. zu verwenden

Da stimme ich zu. Aber wo macht der Standardarduinobastler dann seine 
Freilaufdiode, Transistor, etc. drauf? An den Sockel löten, oder auf's 
Breadbord, oder auf eine selbst gebastelte Platine, wo er dann auch 
wieder Nieder mit Hochspannung mischen muss? Meine Empfehlung sollte 
eigentlich ein vernünftiges "Arduino" Relais-Shield sein. Die gibt es 
auch. Da ist alles drauf um das Relais direkt aus dem µC anzusteuern 
inclusive galvanischer Trennung über einen Optokopler. Zugegebenermaßen 
war man Link dazu schlecht Recherchiert.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4082508
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Thomas Holmes schrieb:
> Zugegebenermaßen war man Link dazu schlecht Recherchiert.

Offenbar nicht nur der Link. Hast Du Dir überhaupt die von mir 
empfohlenen Relaissockel angeschaut? Offenbar nicht, denn sonst würdest 
Du nicht den folgenden Unsinn schreiben:

Da stimme ich zu. Aber wo macht der Standardarduinobastler dann seine

> Freilaufdiode, Transistor, etc. drauf? An den Sockel löten, oder auf's
> Breadbord, oder auf eine selbst gebastelte Platine, wo er dann auch
> wieder Nieder mit Hochspannung mischen muss?

Die Sockel mit Schraubklemmen sind rundum berührungsgeschützt. Und die 
Ansteuerung kann man sich auf beliebige andere Art und Weise basteln. 
Außerdem gibt es tatsächlich auch Relaissockel mit integrierter 
Freilaufdiode oder Varistor, jedoch meist für 24V ausgelegt.

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