analogschalter schrieb:> oder> gibt es da Fallstricke, die ich bisher nicht beachtet habe?
ich würde die Reihenfolge Tauschen: Schalter gegen Gnd und Widerstand
gegen den Feedback. (Der Schalter kann durchaus einige pF Kapazität
gegen Gnd haben was die Regelung stören kann).
Außerdem würde ich einen kleinen MOSFET statt eines Schalters nehmen.
Gruß Anja
Anja schrieb:> analogschalter schrieb:>> oder>> gibt es da Fallstricke, die ich bisher nicht beachtet habe?>> ich würde die Reihenfolge Tauschen: Schalter gegen Gnd und Widerstand> gegen den Feedback. (Der Schalter kann durchaus einige pF Kapazität> gegen Gnd haben was die Regelung stören kann).> Außerdem würde ich einen kleinen MOSFET statt eines Schalters nehmen.>> Gruß Anja
Danke! Ich würde gern einen Schalter/Mosfet nutzen, der im Normalfall
direkt beide Widerstände anlegt, also NC ist. Würde das wie im neuen
Schaltbild gezeigt funktionieren?
Gruß
Naja der BSS138 ist erst ab 4.5 V Gatespannung voll spezifiziert.
In der Praxis wird das bei Raumtemperatur im Normalfall trotzdem
funktionieren.
Gruß Anja
> Würde das wie im neuen Schaltbild gezeigt funktionieren?
Grundsaetzlich ja und ich hab das auch schonmal so gemacht.
Bedenke aber das die FB-Schleife empfindlich gegen Einstreuungen
von Stoerungen durch den Schaltregler ist und du sie damit
vergroessert. Also mehr Sorgfalt beim Layout.
Olaf
Anja schrieb:> Naja der BSS138 ist erst ab 4.5 V Gatespannung voll spezifiziert.> In der Praxis wird das bei Raumtemperatur im Normalfall trotzdem> funktionieren.
Das funktioniert sogar mit einem 2N7002, und völlig innerhalb der Spec.
Anja schrieb:> Naja der BSS138 ist erst ab 4.5 V Gatespannung voll spezifiziert.> In der Praxis wird das bei Raumtemperatur im Normalfall trotzdem> funktionieren.>> Gruß Anja
Wenn ich einen 5V-toleranten GPIO nehme zum Schalten, dürfte es dann so
besser sein?
Olaf schrieb:>> Würde das wie im neuen Schaltbild gezeigt funktionieren?>> Grundsaetzlich ja und ich hab das auch schonmal so gemacht.> Bedenke aber das die FB-Schleife empfindlich gegen Einstreuungen> von Stoerungen durch den Schaltregler ist und du sie damit> vergroessert. Also mehr Sorgfalt beim Layout.>> Olaf
Der Widerstand R51 ist nah am IC, worauf sollte ich beim MOSFET und dem
zweiten Widerstand achten? Auch in die Nähe des ICs und die Leitung zum
Mikrocontroller der das Umschaltsignal gibt länger lassen oder genau
anders herum?
analogschalter schrieb:> Anja schrieb:>> Naja der BSS138 ist erst ab 4.5 V Gatespannung voll spezifiziert.>> In der Praxis wird das bei Raumtemperatur im Normalfall trotzdem>> funktionieren.>>>> Gruß Anja>> Wenn ich einen 5V-toleranten GPIO nehme zum Schalten, dürfte es dann so> besser sein?
Die 3,3V reichen völlig. Es müssen ja nur ein paar µA geschaltet werden.
analogschalter schrieb:> MOSFET und ... zweiten Widerstand ...> Auch in die Nähe des ICs und die Leitung zum> Mikrocontroller der das Umschaltsignal gibt länger lassen
SO. Der_Feedbackpfad ist das Kritischste (muß kürzestmöglich).
Eine mögliche Erleichterung bzgl. Layout wäre hier vielleicht noch,
U(GS(Mosfet)) gleich über einen Optokoppler (bis auf die U_F der
OK-Fotodiode oder die U_CE des OK-Fototransistors) kurzzuschließen
zur Abschaltung, da Du die Logische Verknüpfung eh so haben willst.
Die OK-LED könntest Du dann einfach über 2 (nahezu) frei verlegbare
Leitungen betreiben. (Natürlich mitsamt Vorwiderstand.)
Aber da Du so eine Frage stelltest, würde ich empfehlen, das Layout
besser sowieso mal (oder sogar nochmal) zu zeigen vor Fertigung.
Danke für die Hinweise. Anbei mal der entsprechende Ausschnitt aus dem
Schaltplan und der Abschnitt des Layouts. Ich hoffe das kann man so
erkennen? Oder wie teile ich das Layout am sinnvollsten?
Ich habe versucht mich beim Layout an das Beispiel aus dem Datenblatt zu
halten, aber wegen Platzproblemen etwas abgewichen. Ich hoffe die
thermische Anbindung des LMR14050 über die Vias und die Massefläche
links vom Chip reichen aus. Ich habe das Layout aber so (ohne die
Erweiterung durch Q4, R31 und R26) so schon im Betrieb und das
funktioniert bisher ohne Probleme.
analogschalter schrieb:> und der Abschnitt des Layouts. Ich hoffe das kann man so erkennen?
Ich erkenne da, dass der Feedback an der Spule angeschlossen ist und
nicht am Ausgang (ja, das macht bei diesem MHz-Biestern einen
Unterschied). Und natürlich darf der Feedback niemals unter der Spoule
durchgeführt werden. Die Masse hast du da ja aus dem Grund freigestellt,
dass auf diese Masse keine Störungen eingekoppelt werden können. Beim
Feedback stören Störungen noch viel mehr...
analogschalter schrieb:> Ich habe das Layout aber so (ohne die Erweiterung durch Q4, R31 und> R26) so schon im Betrieb und das funktioniert bisher ohne Probleme.
Siehst du: Glück gehabt.
wie du es nächstes Mal besser machen kannst, steht in den Layout
Guidelines und in der Appnote zum Evalboard.
Dort sieht man dann z.B. schon im Schaltplan, dass der Feedback nicht an
die Spule gehört. Und im Layout läuft der Feedback sogar ganz auffällig
rechts und unten am Rand ausserhalb des Schaltreglers.
Ja das klingt natürlich sinnvoll. Direkt nach dem Schaltregler kommt ein
LTC4412 (Ideal-Diode-Controller) und ein PMOS um auch 5V aus USB
verwenden zu können. Wo platziere ich den Feedback dann am sinnvollsten?
Ich habe mal 3 stellen markiert, wobei 3 erst nach dem PMOS käme.
Gruß
analogschalter schrieb:> Wo platziere ich den Feedback dann am sinnvollsten?
Korrekterweise müsstest du erst mal die Ausgangskondensatoren als
"Ausgang" definieren und dann deine Last an den "letzten" dieser
Kondensatoren anschließen. Wie gesagt: das Evalboard gilt. Wenn sich
deine Schaltung anders machst und die sich hinterher anders und seltsam
verhält, dann bist du selber Schuld.
Ich würde hier das Layout mal so abändern wie im Anhang.
BTW: die restlichen Strompfade habe ich mir nicht näher angeschaut. Aber
ich würde auf jeden Fall wie im EVAL-Board die Thermals wegmachen. Man
sollte es der HF nicht unnötig schwer machen...
Ich verstehe, das sieht gut aus, danke! Mit HF kenne ich mich leider
nicht genug aus, inwiefern beeinflussen die Thermalvias unter dem Chip
die Performance? Ich hatte gedacht die seien sinnvoll für die Abwärme
des Chips.
analogschalter schrieb:> Ich verstehe, das sieht gut aus, danke! Mit HF kenne ich mich> leider> nicht genug aus, inwiefern beeinflussen die Thermalvias unter dem Chip> die Performance? Ich hatte gedacht die seien sinnvoll für die Abwärme> des Chips.
Bezieht sich das auf Punkt 5 in den Design-Rules?
analogschalter schrieb:> inwiefern beeinflussen die Thermalvias unter dem Chip die Performance?
"Thermals" sind die Aussparungen um die SMD Pads herum. Die gibt es beim
EVAL-Board auch nicht. Da sitzen alle Bauteile satt im Kupfer.
Bei den Vias unter dem Regler musst du in der Serienfertigung
aufpasssen, dass sie nicht das ganze Lötzinn "aufsaugen", das als Paste
oben aufgetragen wird, und so nichts mehr für das Pad an sich übrig ist.