20 MHz clock von 100 MHz XO

Gast #1350785
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Hi

Mit Teilern sind deine Chancen relativ schlecht. Lt. Datenblatt benötigt 
der ATMega ein Tastverhältnis von 0,4..0,6. Und das lässt sich bei so 
kleinen Teilerverhältnissen (ausser 2,4,8...) kaum hinbekommen. Der 
1:5-Teil vom 74xx390 hat ein Tastverhältnis von 0,2.
Wenn du dir das antuen willst must du eine PLL nehmen.

MfG Spess
Gast #1350964
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Nimm einen kleinen CPLD, z.B. XC 9536 XL. Teile durch 5 oder 6. Damit 
lässt sich ein Tastverhältnis von 0,4 bzw 0,5 erreichen. Schnell genug 
ist das Teil allemal. Für die restlichen Makrozellen findest du bestimmt 
auch noch eine sinnvolle Verwendung.
#1351017
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Falk Brunner schrieb:

> Und warum nicht einfach durch 8 teilen? Das schafft man einfach mit
> eienm 3-Bit Zähler, die es auch in den schnellen Familien gibt.

Dachte ich erst auch. Wobei man mit einem '161 auch 1:5 hinkriegt. Aber 
dann habe ich mal unter den 74AC und 74AHC nach einen Zähler gesucht. 
Völlig egal welchem, aber lieferbar sollte er sein.

Nada. Niente. Selbst Digikey kann den 74A(H)C161 nicht liefern.

Müsste man wohl ganz archaisch mit 74AC74 ggf. plus Gattern 
zurechtzaubern. Mit 2 Stück 74AC74 als rückgekoppeltem Schieberegister 
ist auch ein Teiler 6 drin.
Gast #1351064
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Vielleicht noch ein paar Details:
Der 100 MHz XO ist die Quelle für einen HF-Aufbau. Dessen Ausgang muss 
kohärent mit 100 KHz gesampelt werden. Da dabei noch einige andere Pulse 
im Spiel sind um PIN-Switches zu steuern und das Ganze variabel sein 
soll, erledigt ein uC das Timing. Der 20 MHz Takt des uCs wiederum ist 
wegen der kurzen Pulslängen von Nöten.

Ein anderer Ansatz wäre einen 20 MHz XO zu verwenden und die HF-Sachen 
über einen 5x-Multiplizierer zu speißen. Muss mich aber erst mal schlau 
machen, ob das nicht irgendwelche Performance Einbußen 
(Phasenrauschen,...) mit sich bringt.
Gast #1351148
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Habe festgestellt, dass die Megas bis 30 Mhz gehen. Jedenfalls immer bis 
25 Mhz. Ist aber außerhalb der Sezifikation.

100 Mhz -> 2 FF vom Typ 74F74 ->25 Mhz mit Tastverhältnis 1 : 1

Das mag jeder Mega
Gast #1351151
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Habe festgestellt, dass die Megas bis 30 Mhz gehen. Jedenfalls immer bis 
25 Mhz. Ist aber außerhalb der Sezifikation.

100 Mhz -> 2 FF vom Typ 74F74 ->25 Mhz mit Tastverhältnis 1 : 1

Das mag jeder Mega.
Persönliche Seite #1351188
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Franzi schrieb:
> Habe festgestellt, dass die Megas bis 30 Mhz gehen. Jedenfalls immer bis
> 25 Mhz. Ist aber außerhalb der Sezifikation.

"Pauschalaussagen sind immer richtig".
Hast du auch alle Peripheriemodule getestet? (EEPROM, Flash, RAM, 
USARTs, Timers, ...)?
Außerdem alle Temperaturen, die laut Temperaturbereich erlaubt sind? 
Außerdem auch alle Spannungen im erlaubten Bereich?

Ansonsten ist die Aussage doch Unsinn.
Persönliche Seite #1351272
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A. K. schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>
>> Und warum nicht einfach durch 8 teilen? Das schafft man einfach mit
>> eienm 3-Bit Zähler, die es auch in den schnellen Familien gibt.
>
> Dachte ich erst auch. Wobei man mit einem '161 auch 1:5 hinkriegt. Aber
> dann habe ich mal unter den 74AC und 74AHC nach einen Zähler gesucht.
> Völlig egal welchem, aber lieferbar sollte er sein.
>
> Nada. Niente. Selbst Digikey kann den 74A(H)C161 nicht liefern.
>
> Müsste man wohl ganz archaisch mit 74AC74 ggf. plus Gattern
> zurechtzaubern. Mit 2 Stück 74AC74 als rückgekoppeltem Schieberegister
> ist auch ein Teiler 6 drin.

warum nicht farnell ?

74AC161PC von fairchild bis 167 mhz sind lieferbar.
Gast #1351964
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> Nimm einen ATMega644. Der darf die 20MHz offiziell.
> Was soll das mit dem Übertakten?

Hab einen ATMega324P der darf auch mit 20 MHz laufen.

> 100MHz durch 4 oder 8 teilen und dann mit ICS307-2 die gewünschte
> Frequenz programmieren.

Danke, schaut interessant aus. Der ICS527-01 wär wegen jitter und skew 
evtl sogar noch besser. Und kann sogar direk mit 100 MHz am Eingang 
betrieben werden.

> Für die Aufgabe würde ich einen FPGA empfehlen ... Die Lösung mit einem
> µC hört sich problematisch an ...

Tja, hab ich mir auch schon überlegt, aber damit hab ich Null Erfahrung. 
Muß die Sache wohl nochmal überdenken...
#1351999
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@  christian (Gast)

>> Für die Aufgabe würde ich einen FPGA empfehlen ... Die Lösung mit einem
>> µC hört sich problematisch an ...

>Tja, hab ich mir auch schon überlegt, aber damit hab ich Null Erfahrung.
>Muß die Sache wohl nochmal überdenken...

Fakt ist, mit einem uC/AVR wirst du nicht mal ansatzweise eine 
taktgenaue/koherente Abtastung schaffen, dass wird alles mehr oder 
weniger jittern bzw. in einem bestimmten undefinierten Bereich liegen. 
Mit einem FPGA/CPLD ist eine EXAKTE, taktgenaue Abtastung normal, und 
die 100 MHz kann man auch direkt verarbeiten.

MfG
Falk

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