32bit binärzähler mit 8x hc161?

#490895
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Ja ich bin gerade dabei, einen reziproken Frequenzzähler mit 8* 74AC163 
zu entwerfen, der kann dann bis über 100 MHz direkt und synchron zählen. 
In einigen Datenblättern ist die Beschaltung gezeigt, ich hab sie aus 
dem National-Datenblatt zum 74AC568. Es gibt eine "langsame" und eine 
"schnelle" Schaltung ( mit lookahead-carry).
Das Datenblatt aus dem "FACT-Databook 1987" ist weder bei 
www.national.com noch bei Alldatasheet zu finden, daher hier angehängt.
Hier hab ich meinen ersten Entwurf als PDF gezeigt:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/19420/ReciprCntsch.pdf
73
Christoph
Angehängte Dateien:
Gast #491033
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Ist kein Problem, wenn man den "ripple carry output" nicht an den Takt 
sondern an den Enable-Eingang des Nachfolgers hängt.

Muss man den Counter setzen können, oder reicht Reset? Der '590 halbiert 
die Anzahl Zähler-ICs und ist ebenfalls sauber kaskadierbar. Dass er 
streng formal gesehen kein synchroner Zähler ist, sollte nicht stören, 
denn er benimmt sich trotzdem so als wäre er einer.
Gast #491076
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naj ich denke mit maximal 20mhz komme ich an die grenze. ich simuliere 
gerade ein bisschen..

ich hab inzwischen ein paar hc161 bekommen von nem kumpel werde mal ein 
paar leds dranbauen und schauen was passiert. :-)
Gast #4092510
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A. K. schrieb:
> Basti schrieb:
>> Hast du den Zähler so aufgebaut?? Läuft er so?
>
> Nach 8 Jahren???

Gibt den Enkelkindern doch auch eine Chance; sie wollen auch mal klein 
anfangen.

@Basti
Ich hatte solche Zähler vor 40 Jahren aufgebaut allerdings mit 76LS160. 
Das ging bestens. Der nachfolgende TMS0117 hat dann jeweils 4 Bit 
parallel eingeschoben bekommen, da diese Zähler auch als Schieberegister 
arbeiten können.
Ein wenig später hatte ich dann den NS57109 ("number cruncher", A.K. 
korrigiere mich, wenn der doch etwas anders hieß) verwendet. Auch das 
ging gut: acht Stück für das Eingangssignal und acht Stück für die 
Referenz.
Heute macht das alles ein µC ganz locker, nicht lückend und mit freier 
Programmierbarkeit. Aber die reziproken Zähler sind ja noch nicht nach 
Deinem Geschmack. Viel Spaß beim Löten ;-)
#4092563
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m.n. schrieb:
> Ein wenig später hatte ich dann den NS57109 ("number cruncher", A.K.
> korrigiere mich, wenn der doch etwas anders hieß) verwendet.

MM57109. Ein dezimal arbeitender Taschenrechnerchip, den manche als 
Koprozessor für Fliesskommarechnung nutzten. Konnte aber auch als 
eigenständiger Prozessor genutzt werden. Allerdings war jede 
Software-Fliesskommalib auf 6502 oder Z80 schneller, als Koprozessor war 
das also eher eine Lösung für Faule als für Eilige.
Gast #4092763
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A. K. schrieb:
> Allerdings war jede
> Software-Fliesskommalib auf 6502 oder Z80 schneller, als Koprozessor war
> das also eher eine Lösung für Faule als für Eilige.

Nicht schimpfen. Immerhin konnte er die xx160 direkt auslesen und 
formatierte Ergebnisse im expo. Format direkt auf einen ICM7218 
ausgeben.
Die 6502 Alternative hätte den µP selbst, einen 6532 (IO, RAM) und ein 
EPROM, deutlich mehr Strom und auch mehr Platz/Kosten gebraucht. Die 
(meine) Entwicklungsmöglichkeiten waren seinerzeit zudem recht 
bescheiden. Speziell das Brennen der EPROMs mit 50 Durchläufen mit je 1 
ms war schon eine Aufgabe und ein Emulator ein unerfüllbarer 
Weihnachtstaum ;-)

Basti schrieb:
> naja ich möchte sicherstellen das bei einem nachgeschaltetem latch zum
> auslesezeitpunkt alle outputs des zählers syncron sind...

Dann mußt Du die Durchlaufzeiten aller acht Zähler abwarten, bevor Du 
den Zustand mit einen Register speichern kannst. Diese Zeiten hängen 
zudem noch vom Typ und dessen Hersteller ab. Über 10 - 20 MHz wird am 
Ende wohl nicht dabei herauskommen; ich rechne da jetzt nicht herum.

Vergleicht man Aufwand und Nutzen dieser Zählerkette mit einem 
schnellen, aktuellen µC (STM32F429), der interne 32-Bit Zähler mit 180 
MHz und diversen Capture-Registern bietet, dann kann man keinen Sinn in 
der vielen Löterei mehr erkennen. Die Zeiten sind vorbei!
Gast #4093479
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m.n. was ja auch nichts zur sache tut. ich benötige einen diskret 
aufgebauten zähler und keine mutmaßungen, was ich wie anders machen 
könnte.
Wenn demnächst jemand fragt wie man wasser auf trinkqualität reinigt 
antwortest du dann auch "nimm fruchtsaft, geht viel einfacher und 
schmeckt besser" ??

Selbst wenn ich mir einen zähler aufbauen wollte dann sicher nicht mit 
vorteiler. Und diskussionen über erreichbare genauigkeit sind auch fehl 
am platz. du weisst ja gar nicht, vielleicht habe ich mir bereits ein 
gps-rb-standard in der bucht gekauft - extra zum rumspielen mit dem 
zähler, und zum vergleich mit anderen standards, wie einem dcf träger. 
einfach weils mich interessiert,

Aber vielleicht will ich auch einfach nur mein wissen in digitaltechnik 
auffrischen - dieses fertig-lösung-gekaufe ist nicht das was ich will - 
dann kann ich gleich nen gebrauchten zähler kaufen und gut is.

Also würde mich doch einfach interessieren, was hast du zum thema 
beizutragen, also ganz konkret. Was ist deine antwort auf die gestellte 
frage.

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