Impulszähler

OP #2044620
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Hallo alle zusammen,

ich bin noch relativ neu im Elektronikgeschäft und habe deswegen noch 
immer gewisse Defizite . Derzeit in einer Ausbildung befindlich, versuch 
ich mich auch im privaten Bereich dort hinein zu steigern. Nun stehe ich 
aber vor folgendem Problem.

Ein Kollege und ich versuchen einer Rechteckspannung von 24V einen 
Impulszähler mittels Nadelimpulsen zum laufen zu bringen. Positive und 
negative Flanken sollen als Nadelimpuls wieder gegeben werden. Doch dazu 
fehlt uns noch die passende Schaltung zwischen Rechteckspannung und 
Zähler :/

Das Multisim nicht immer real ist, merkten wir leider schnell...sehr 
schnell.

Wir hatten und vorweg natürlich über alle möglich Varianten 
informiert...leider ohne Erfolg.

Über die Lösung mit EOR und Monoflop bekamen wir größten Teils hin...nu 
läuft alles mit 24V und 24V IC´s/CMos dürften schwer zu finden sein 
nehme ich an^^

Jemand eine grobe Idee zu realisierung?

Gruß
DHM
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2044629
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André B. schrieb:
> Ein Kollege und ich versuchen einer Rechteckspannung von 24V einen
> Impulszähler mittels Nadelimpulsen zum laufen zu bringen. Positive und
> negative Flanken sollen als Nadelimpuls wieder gegeben werden.
Mal doch mal ein Bild mit Spannungs- und Zeitangaben von "vorher" und 
"nachher"...

> Das Multisim nicht immer real ist, merkten wir leider schnell...sehr
> schnell.
Eine Simulation ist nur so gut wie ihre Modelle. Und bei vielen 
Komponenten werden die Grenzbedingungen nicht ganz korrekt abgebildet. 
Allerdings brauchst du eben ein "Gefühl" dafür, wie weit man den 
Modellen da trauen kann. Und das kommt erst mit der Zeit...
Gast #2045399
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Hallo

die Simulation klappt damit nur selten. Der Optokoppler sorgt für die 
Pegelanpassung.  Durch die Laufzeit der invertierenden Schmitttrigger 
wird ein Impuls erzeugt. Das Exor sorgt für die Pulse an beiden Flanken.
OP #2045405
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@ Huch (Gast)

Das überlegte ich auch schon.
Bin mir aber unsicher da wir nur 24V Betriebsspannung haben und die +- 
Spannung des OPV´s für uns gedankentechnisch nicht realisierbar 
sind...außer jemand schmeißt nen Begriff in den Thread... wir hörten was 
von virtueller Masse...kamen damit aber nicht klar.

@karadur

Fein :) So hatte ich mit der Überlegung deiner Schaltung schon mal recht 
^^
Frage wäre nur mit welchen Werten die Nadelimpulse am EOR raus gehen.
Bisherige Simulationen haben zwar brauchbare werte gezeigt, aber real 
siehts nicht mehr sooo rosig aus...
Gast #2045407
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Nachtrag:

Diese Schaltung läuft in etwas abgewandelter Form in einigen hundert 
Geräten.
Da der 7414 6 Schmitttrigger hat kan man einen hinter den Optokoppler 
setzen und dann die dargestellte Schaltung verwenden. Wichtig ist die 
ungerade Anzahl der Inverter. Bei meinem Gerät entstehen so Pulse im 
ns-Bereich. Evtl. muss hier noch ein Monoflop zur Signalverlängerung 
hin.
Gast #2045418
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Virtuelle Masse ist kein grosses Ding. Gibt ne Menge Schaltungen dazu im 
Internet.

Allerdings wird man um gewisse Pegelanpassungen nicht herumkommen. Da 
ist karadurs Schaltumg vielleicht doch einfacher.
OP #2045796
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Eins noch bevor der Tag zu Ende geht(!):

Wir werden durch die Sensoren ja +24V Gleichspannungsimpulse raus 
kriegen.

Mein Funktionsgenerator liefert aber +- Spannung...

Lässt sich die Minusspannung des Funktionsgenerators "ausblenden"? Ich 
errinnere mich das dies mit einem OPV geht...oder? o0
OP #2046651
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So...wir haben unser Hauptziel erreicht.

Das Rechtecksignal am Eingang kriegen wir nun über das RC-Glied und den 
EOR so raus, wie wir es haben wollen. Pro FLanke ein Impuls, so wollten 
wir es ja auch.

Problem nun: Die Ausgangs-Nadelimpulse sind nicht gerade symetrisch. Die 
Impulsdauer ist unterschiedlich. Symetrie gibt es nur in der Hinsicht, 
dass die Nadelimpulse der positiven Flanken des Rechteckssignals gleich 
sind und beim negativen genauso. Jede Flanke hat jetzt also seinen 
Nadelimpuls. Schön wäre es jedoch, wenn beide Flanken den gleichen 
Impuls hätten :/

Im Bild dürfte zu sehen sein was ich meine.

Meiner Meinung nach dürfte das am Lade- und Entladeverhalten des 
Kondensators liegen...den genauen Grund kann ich nicht beschreiben -.-

Jemand ne Idee? Also ne Erklärung zum Problem und evtl ne Lösung?
Angehängte Dateien:
Gast #2046935
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@ Peter Dannegger

Ich habs nicht simuliert sondern per Steckbrett realisiert. Aber wenn du 
sagst das es klappen muss, hab ich wohl nen fehler gemacht. Werd ich 
noch mal testen müssen.

@ karadur

Deinen Vorschlag werde ich mir 100% auch nochma zu gute kommen lassen ;)

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