Hallo,
ich will einen RF-Schalter (Hittite HMC-C019, Datenblatt unter
http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/hmc-c019.pdf)
mittels einer programmierbaren PCIe-Karte steuern (Im Grunde kann man da
einfach TTL-Signale nach einer bestimmten Sequenz ausgeben lassen).
Das Problem ist, dass die Karte nur 3.3V (mit max. 25mA) ausgeben kann.
Der Schalter benötigt aber laut Datenblatt +3.5V @ 1mA.
Mein erster Ansatz wäre jetzt gewesen, einfach mit einem Transistor die
5V zu schalten, da der Schalter eh eine Versorgungsspannung von 5V
braucht. Im Pegelwandler-Artikel steht aber, dass "[d]ie
Schaltgeschwindigkeit von LOW nach HIGH [...] durch die Größe des
Pull-Ups bestimmt" wird.
Wie kann man den die Schaltgeschwindigkeit abschätzen? Ich bräuchte wenn
möglich eine Schaltzeit < 1µs.
Oder gibt es sogar eine noch bessere Lösung? (Ich habe von der
HCT-Logikfamilie gelesen, allerdings ist mir nicht klar, welchen IC ich
da genau brauche).
Viele Grüße
Stefan
@ Stefan (Gast)
>Das Problem ist, dass die Karte nur 3.3V (mit max. 25mA) ausgeben kann.>Der Schalter benötigt aber laut Datenblatt +3.5V @ 1mA.
Naja, wie streng sind die 3,5V WIRKLICH? Wahrscheinlich gehen auch 3,3V.
>Wie kann man den die Schaltgeschwindigkeit abschätzen? Ich bräuchte wenn>möglich eine Schaltzeit < 1µs.
Wenn du wirklich 3,5V haben willst, nimm einfache, nicht invertierende
HC (ohne T) Treiber, z.B. 74HC4050. Betreibe die mit 3,5V. Damit bist du
auf der sicheren Seite und kannst locker mit 10ns Verzögerung schalten.
Es gab mal von Texas Instruments eine Serie bidirektioneler
Levelshifter, die man mit 5 oder 3.3 betrieben konnte. Nannte sich Cross
Bar Technologie - könnte aber veraltet sein. Ein line Treiber wie der
245er gab es damals dann als xx3245 oder so.
Hier habe ich auf die Schnelle was gefunden:
http://www.ti.com/lit/an/scda004a/scda004a.pdf
Basisschaltung???
Das ist doch bei schnellen Sachen ein üblicher, auch heute noch
gangbarer Weg. Serienwiderstand von 33 Ohm in die Emitterleitung nicht
vergessen... Du kannst aber einfach einen Pull-up an 3.6V hängen. Das
geht zur not auch ohne Transistor.
Ist das ne teure Meilhaus-Karte? Dann lieber nicht: ich will nicht
schulz sein!
StromTuner
Sonst ginge noch n MAX3375. Immer über PIN6 enablen, NIE die VCC
wegnehmen, um den Pegelwndler zu deaktivieren (Gilt für beide VCCs).
Die haben einen Singleoneshot dingsdabumsda eingebaut, der die Flanke
ordentlich macht und dann den Strom zurück nimmt. Ob der bei einem
Megahertz noch geht? ist ja eher für I2C gedacht. Probiers aus.
Ich würde mit dem 1K-Pullup vom Ausgang nach 3.6Volt starten.
Dann Basisschaltung mit einem schnellen NPN und anschliessend mit
MAX3375.
MAX961 als Komparator (Comperator? auch schon gelesen) ginge übrigens
auch!
Alles weiter wurde genannt...
StromTuner
Kannst du mit separaten Massen leben? Ist der Low-Ausgang der Karte
unter - sagen wir mal - etwa 0,7V (typisch für 3,3V CMOS sind 0,5V)?
Wenn beides zutrifft würde ich mir überlegen eine negative -0,5V Rail
einzuführen und damit den gesamten Schalter um -0,5V nach unten zu
legen.
Die -0,5V wären dann die Masse für den Schalter, seine 5V
Betriebsspannung würden auf die -0,5V bezogen.
Falk B. schrieb:> @ Stefan (Gast)>>>Das Problem ist, dass die Karte nur 3.3V (mit max. 25mA) ausgeben kann.>>Der Schalter benötigt aber laut Datenblatt +3.5V @ 1mA.>> Naja, wie streng sind die 3,5V WIRKLICH? Wahrscheinlich gehen auch 3,3V.
s. attached data sheet p.5 Table rechts oben.
@ kindly asked to read data sheet (Gast)
>> Naja, wie streng sind die 3,5V WIRKLICH? Wahrscheinlich gehen auch 3,3V.>s. attached data sheet p.5 Table rechts oben.
Hab ich, aber das klärt die Frage auch nicht. Formal braucht man 3,5V,
real geht es meist auch mit weniger.
@Stefan (Gast)
>Ich habe es jetzt mit einem 74HCT126 gelöst!
Dann hast du schlecht gelesen und viel Glück. HCT (mit T) läuft offizell
nur von 4,5-6V Vcc.