ELEKTOR-Ethernet-Web?

Gast #98317
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Hallo Leute,

in der letzten ELEKTOR war ein kompletter 8051-Webserver mit Quellcode.
Das Teil gefällt mir gut, da ein netter Konverter beiliegt um (praktisch
beliebig viele) eigene HTML-Seiten einzubinden.
Der Webserver selbst scheint auch mehrere Verbindungen gleichzeitig
verwalten zu können und kann sogar E-Mail. Wenn ich das richtig sehe
ist der verwendete C-Compiler (uC51, Fa. Wickenhaeuser) für
Privatgebrauch kostenlos?

Ich möchte damit einen Teil meiner Modelleisenbahn-Anlage steuern,
speziell meine neue Waggon-Befüllstation (wo das Gewicht mit einer
Wägezelle auf 0.1 gr. genau bestimmt werden kann). Dazu müssen noch ein
paar Relais und Lichtschranken verwaltet werden.

Meine Frage: Hätte jemand Interesse an diesem Projekt (H0)
mitzuarbeiten? Auf Mechanik, Elektronik und C-Programmierung verstehe
ich mich ganz gut, aber mit HTML und Javascript habe ich noch nichts
gemacht. Ideal wären Leute aus dem Raum Frankfurt-Sachsenhausen.

Jens.
Gast #98320
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Bevor man sich sowas selber baut sollte man sich mal den XPORT von
Lantronix ansehen, das ist ein kompletter winziger Webserver mit allem
PiPaPo mit serieller (COM-Port) Emulation unter Windows (natürlich auch
TCP/IP, muss man aber nicht nutzen, sondern COM1,2... ansprechen reicht)
und ist nur ein bischen größer, wie die Ethernet-Buchse selber, gibts
ganz neu auch mit WLAN und kostet ab 50,- EUR (49 USD)!
GENIAL, das Ding!
Wir haben unsere "Ethernut"-Board damit erstmal auf Halde gelegt.

Gibt es z.B. hier: http://www.sphinxconnect.de/
Woanders (weiss nicht mehr wo) aber 1. billiger und 2. portofrei!

http://www.lantronix.de/products/eds/xport/index.html


cu joern
Gast #98322
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@Jörn

Danke für den Tip. Das Teil hat neulich auch'n Vertriebsmensch bei uns
in der Firma rumgezeigt. Das problem ist: Das Teil mag ja ganz nett
sein, ist im Prinzip aber nur ein alter PC ohne Grafikkarte, Tastatur
und Ports... D.h. man braucht in jedem Fall noch was externes dazu,
besonders wenn man genau messen muss, so wie bei mir: ansonsten einen
24-Bit anzuschliessen ist "nicht so ganz unproblematisch" (un Geld
kosten tuts auch). 'Ne Alternative zum XPORT wäre z.B. auch das
BECK-Teil.

Bei uns in der Firma hatte mein Chef wg. dem XPORT Bedenken, ob das
Teil u.a. auch zuverlässig geliefert werden kann (und außerdem haben
wir kein Produkt wo momentan "Bedrahtetes" Internet nötig wäre)...

@Uli

Eh! Das sieht ja interessant aus. Die Preisklasse 20 EUR sehe ich auch
als realistisch an, wenn ich die Waage später selbst baue, aber ich
dachte zum Starten scheint das ELEKTOR-Teil ja recht gut geeignet zu
sein.

Texas Instruments hat inzwischen sogar eine Application Note
(www.ti.com/msc -> App.-Note SBAA114) gepostet, wo haarklein jedes
Detail beschrieben ist, inkl. Quellcodes und C-Compiler...

-> Nochmal: Will niemend an der Waggon-Befüllstation mitbauen?

Jens
Gast #98325
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Ahaaa!

Vielen Dank, Nik, für die Info. Das schaut ja ganz interessant aus,
nicht nur der Webserver. Da kann ich ja mal die nächsten Tage mit
verbringen...

Einstweilen erstmal Guts Nächtle!

Kai Markus
Gast #98326
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Ausser Strom braucht der XPORT eigentlich nichts weiter, keine Tastatur
oder so, ist komplett über das Webinterface, also über den Browser
konfigurierbar. Natürlich muss man aber wenn einen Controller
anschliessen, wenn das Sinn machen soll, also man irgendwas messer oder
steuern will. Habe gerade gesehen, dass es das Ding sogar bei segor gibt
(war wohl gerade in nem c't Projekt drin).

cu joern
Gast #98327
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Da muß ich jetzt nochmal ne Frage zu loswerden:

Der XPORT scheint ja ein ganz spannendes Teil zu sein. Ich habe die
Datenblätter überflogen, bin daraus aber nicht so richtig schlau
geworden.

WAS genau macht der XPORT denn eigentlich? Setzt der IP-Telegramme auf
seine serielle Schnittstelle um, so daß die mit nem AVR ausgewertet
werden können?

MfG
Kai Markus
Gast #98328
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XPORT: Wenn ich das richtig sehe, kann man aber spezielle CPU-Peripherie
(ich denke da immer noch an meine Ports/Relais/A-D-Wandler nur über den
Flaschenhals "serielle Schnittstelle" des XPORT anschliessen und
programmierbar ist das Teil nicht in C sondern mit JAVA-Applets?
Einen reinen Seriell-Ethernet-Converter kostset ja inzwischen auch nix
mehr.

Jens
Gast #98329
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@Jens: Welche hast du denn da so gefunden, die "nichts mehr kosten"?

Ich hatte da nichts so richtig was gefunden und habe nun den Xport als
absolute ideale Lösung gekauft und verwendet.

Klappte sofort problemlos.

Auf dem PC hat man einen speziellen Treiber mit dem man dort COM Ports
einrichtet, die man dann ganz gewöhnlich verwenden kann.
Auf der XPort Seite hat man eine serielle Verbindung zum uController.
Ganz einfach und funktionierte sofort.

Der Xport kann aber auch deutlich mehr, hat also einen Webserver (für
den Zugriff darauf vom PC aus, braucht man natürlich nichts als einen
Internet-Browser) drauf und läßt fast alle Protokolle zudem zu. Hat
auch noch 3 frei programmierbare Pins.
Braucht man aber alles nicht unbedingt - die Serielle allein ist
genial!!!!

Die 3,3 V muss man natürlich bereitstellen.

Am billigsten in D. wohl bei SphinxConnect zu bekommen. 52,-EUR und für
Bildungseinrichtungen wohl versandfreie Lieferung!!!!!

cu Nig
Gast #98331
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@Einen reinen Seriell-Ethernet-Converter kostset ja inzwischen auch @nix
mehr.

Hallo Jens

Kannst du mir bitte den Namen eines solchen Seriell-Ethernet-Converters
nennen?
Kann man hier an eine bestimmte IP-Adresse Daten senden und auch Daten
empfangen?

Tschüss
Mario
Gast #98332
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Hallo nochmal.

Mein Ziel ist es nämlich einen µC an ein Lan-Netzwerk und somit an das
Internet anzuschließen.
Einen Webserver finde ich zu aufwändig, noch dazu kann ich kein Java.
Ich würde dann ein Programm auf dem PC erstellen, welches an diese
IP-Adresse des Wandlers einzelne Daten schickt. Der µC, welcher an den
LAN-Seriell-Wandler angeschlossen ist würde die Daten entsprechend
verarbeiten und eine Antwort senden.
Wäre sowas mit geringem Aufwand möglich?

Mario
Gast #98333
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Haaaalllooo,

der Xport ist sowas! Nur eben nicht nur und kann auch viel mehr, muss
man aber nicht nutzen. Normalsterbliche fragen dort am besten einfach
per Mail nach, ansonsten bei segor für 65,-. Die beliefern jeden.

Bei Alternativen seriell/Lan fallen mir Wiesemann&Theiss und Co ein,
deren Adapter sind aber alle ein paar Generationen älter und preislich
absolut nicht konkurrenzfähig (>> 100,-).

Dann gibt es noch billige LAN-Druckeradapter (30,- bis 50,-), aber die
können evtl nur über den Druckertreiber angesprochen werden, also
vermutlich extrem dämlich in ein Softwareprojekt zu integrieren, und
evtl. muss man dann am anderen Ende einen Drucker mit dem Controller
simmulieren, habe noch nie jemanden gesehen, der diese Dinger benutzt
hat für so was.

Wie gesagt: ein anderes Produkt, dass automatisch einen COM-Port
Treiber für Windows anbietet (also wirklich transparent seriell!) ist
mir nicht bekannt für einen ähnlichen Preis. Wem das zu teuer ist, der
hat evtl eher eine ANwendung bei der er auf LAN verzichten möchte und
etwas angemesseneres nutzen sollte, also USB, mit nem 12,- USB/seriell
Adapter...

Joern
Gast #98334
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Ach ja noch was, eine serielle mit 1MBit (kann die aktuelle (neue?)
XPORT-Version!) ist nicht wirklich ein Flaschenhals!
So schnell soll man einem AVR (oder so) erstmal sinnvolle Daten
abringen! Einem 8051 dürfte das noch sehr viel schwieriger fallen.

cu joern
Gast #98335
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'n Abend zusammen,

nach einigen Recherchen habe ich mich gestern kurz entschlossen, beim
Entwickler des Elektor-Webservers (www.wickenhaeuser.de) einen
sogenannten "Flexgate I" zu kaufen. Ist heute schon gekommen ;-)

Der A/D-Wandler diese Teils ist zwar recht bescheiden (10 bit), dafür
scheint das Teil aber eine nette Entwicklungsplattform generell für
alle 8051's zu sein. Jedenfalls nach 20 Minuten lief bereits der
Webserver. Das war ok!

Aber das interessante an der Geschichte ist, als ich das Teil bestellt
habe, sagte mir der Verkäufer, daß die momentan an einer ähnlichen
Lösung wie XPORT (zu ähnlichen Preisen) arbeiten, aber dieses neue Teil
wird über ca. 20 Portpins verfügen und komplett frei programmierbar sein
und man kann's wie'n kleines IC auf eigene Platinen setzen.
Ansteuerung für serielle 24-bit A/D-Wandler anscheinend auch dabei
(gibt es von LT im 8-poligen Gehäuse).

Am Donnerstag geht's aber erstmal in den Sommerurlaub nach

*** BARBADOS ***
Gast #98336
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Ich kenne bis jetzt nur die Easy TCP/IP-Platine von MCS-Electronics. Das
Internet-Modul IIM7000 (wo man im Prinzip nur einen AVR und eine
mitgelieferte RJ45-Buchse anschließen muß) kriegt man für 22,95 +
Versand bei mcselec.com

Ich habe allerdings Euren Beiträgen noch nicht entnehmen können, was
genau der XPORT macht. Schickt der stumpf alle Daten, die er über das
Ethernet kriegt, an seine serielle Schnittstelle, oder wird da
gefiltert (und wenn ja, wie?). Diese Information konnte ich auch aus
den Datenblättern vom XPORT nicht so genau kriegen. Vielleicht kann ja
jemand von Euch Licht ins Dunkel bringen?

MfG
KMT
Gast #98337
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Ja, dass kann er tun, wenn du es möchtest, er kann aber auch als
Webserver fungieren und du kannst über cgi-scripte dann z.B. Pins
schalten oder abfragen, oder er kann automatisch mails versenden als
Reaktion auf Ereignisse (ALarmmeldung).
Im Grund ist es nichts weiter, als ein kleiner PC (80186) mit
Netzwerkkarte und SOftware drin.

Flexgate für 120,- EUR??

joern
Gast #98338
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Hmm, klingt ja ganz spannend, wobei mich momentan der relativ hohe Preis
noch davon abhält, den XPORT einzusetzen. Vielleicht wird das ganze ja
billiger, wenn man den in den USA bestellt (Dollarkurs etc.)?!? Ich
arbeite wie gesagt zur Zeit mit dem Easy TCP/IP-Board von MCS
Electronics. Die Funktionalität, die der XPORT hat, hat dieses Board
natürlich nicht (oder man muß sie softwaremäßig im Atmel realisieren),
aber es kostet auch nur die Hälfte...

MfG
Kai Markus
Gast #98339
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USA 49,00USD (=44,-EUR) plus EInfuhrumsatzsteuer (=51,-EUR), plus evtl.
Zölle und Gebühren (FedEx und Co verlangen Gebühren für das
Zollhandling) plus Porto (10 bis 50 USD!).
Lohnt nicht. Höchstens du bringst es dir aus dem Urlaub mit.und
schmuggelst es duch den Zoll ;-)
joern
Gast #98343
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Interessant, aber ein bischen wenig Infos...
Ausserdem steht da immer so ausdrücklich "für BasicTiger", ist die
Frage, ob es da irgendwelche Beschränkungen gibt, oder ob das
Standard-Seriell (abgesehen von den 3V Pegeln) ist.

Und über Treiber PC-seitig steht da auch nichts, wenn ich in die Kiste
Text reinschiebe ist die Frage, wo (welcher Port, welches Protokoll?)
fallen sie beim PC wieder raus...??

Von COM-Treiber habe ich nichts gefunden.
Größer, ohne Buchse, keine Verschlüsselung eingebaut, kein Webserver,
kein SMTP, kein Telnet, kein FTP. Ach da fällt mir auf, dass überhaupt
kein einziger Server darauf läuft, dass heisst das muss man alles
selber programmieren. Es kommen nur TCP-Packete sozusagen auf der
Schnittstelle an. Daraus etwas zu machen ist dem Anwender überlassen
oder man kauft fertige Codeteile mit dem BasicTiger zusammen.

Also eher vergleichbar mit dem etwa gleichteueren IMM7001-Modul
(s.o.).

cu joern
Gast #98346
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OK!

Ich halte mich eh mit den Fragen immer etwas zurück. Ich muss erst mal
einen Gesamteindruck vom XPORT bekommen.
Aber der vorläufige Eindruck, den ich habe ist sehr gut.

Kann ich dich irgendwie über E-Mail erreichen, denn es kann ja auch
sein, dass du mal eine Zeit lang nicht in dieses Forum blickst?

Tschüss

Mario
Gast #98348
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Das ist meine persönliche Meinung.
Programmierbar ist das nicht wirklich, unterstützt kein
https, und kein SSL. Ein reiner Seriell2Ethernet Converter.
Mit drei zusätzlichen Portpins, die über einen Befehl ge-
setzt/gelöschet oder abgefragt werden können (langsam!).
Achja, ich hatte damals nur Windows-Treiber gefunden (für die
Version mit der Verschlüsselung) und das Teil postwendend
zurückgeschickt. 59 EUR ist es mitnichten wert!
Hoffe, das hilft.
cya
Gast #98349
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Hallo ihr.
Ich befasse mich auch gearde mit dem XPort.
ich kann den schon wunderbar über einen Browser konfigurieren. ich
möchte allerdings über die serielle Schnittstelle des XPort Daten über
das Ethernet verschicken.
Kann mir jemand sagen, wie das geht? Muss ich einfach nur meine Daten
an die serielle Schnittstelle schicken; was muss ich einstellen?

Danke
Heiko
Gast #434975
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hi
du musst eine telnet-verbindung über den von dir eingestellten port 
aufbauen ,forwarding einstelln vorher und ab geht die post. wenn du ihm 
dann was über seriell reinschickst kommts über telnet wieder raus. ganz 
genauso in die andere richtung.
grüße
a. ignotus
Gast #660213
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