Selbstbau Logic analyzer

Gast #99363
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Hallo,

ich hab vor einen Logik-Analyzer mit 16 (evtl 32) Kanälen und 4 oder 8
mbit Speichertiefe zu basteln. Ich habe mir gedacht, es als ISA/PC104
Karte zu bauen, so dass man es auch mit IPCs oder einem alten Mainboard
in ein Standalone Gerät verwanden kann.

Eigentlich müsste sich sowas doch mit etwas SRAM und ein bis zwei CPLDs
von Lattice( ispLSI1032 o.ä.) realisieren lassen.

Wenn jemand Interesse hat, bei so einem Projekt mit zu machen, könnten
wir da vielleicht einen Deal machen: Ich könnte die Bauteile günstig
aus dem Geschäft besorgen, bestücken/reflowen könnte ich sie ebenfalls
im geschäft.

Jetzt müsste halt noch jemand die PC-Software shreiben, am liebsten in
DOS, falls das noch jemand hier beherrscht, damit es auch auf älteren
kisten läuft.

Meldet euch mal, falls ihr auch den Eindruck habt, dass man einen LA
benötigt!

Gruß
Boris
Gast #99366
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also 2 Links für dich:
http://alternatezone.com/electronics/pcla.htm
http://www.qsl.net/dg5dbz/pcla/pcla.html


ich habe das Ding hier stehen, baue mir momentan aber ein serielles
Interface da ich keine Lust habe jedes mal meinen Win98 Rechner
hochzufahren, außerdem ist das Parallel Interface für meinen Geschmack
zu langsam.

Aber ich kann das Ding nur empfehlen, billiger kommst du an keinen
LogicAnalyzer


Benjamin
Gast #99368
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mal so ne Frage...
Wie triggerst du damit? übernimmt das der µC oder stellst du die
Sampletrate ein und lässt einfach laufen?
Bei dem mit den 32Kanal werden 2 von 3 CPLDs für die Triggerevents
benötigt, der andere macht nichts anderes als die Addressen
hochzuzählen und den Posttrigger zu regeln.
Packt das ein 8051 bei 30 MHz noch?

Benjamin
Gast #99369
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Die Triggerung ist einfach, aber außreichend.
Die Triggerung erfolgt wenn Kanal X auf High/Low liegt (lässt sich per
XOR Gatter umschalten) und Kanal Y einen Low-High bzw. High-Low
Übergang macht. Dazu verwende ich den D und Clk Eingang des 74HC74. Ist
nicht das beste, reicht aber aus.

Der 8051 wird mit 4MHz CPU Takt betrieben und steuert nur das ganze.
Der Trick an der Schaltung ist das VRAM: Diese ist ein DRAM mit
eingebautem 512Byte SRAM mit Adresszähler. Sind 256Bytes gelesen sendet
der 8051 einen Befehl an den Speicher, der die 256Bytes ins DRAM
schreibt. So kann man mit einem langsamen uC viel schneller Daten
übertragen. Einige VRAMs unterstützen 64MHz...

http://mitglied.lycos.de/bk4/vram.htm
Gast #99371
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> Ich muss mal schaun dass ich ein paar von den Dingern besorgen kann.

Das könnte ein Problem werden. Ich habe bisher nur zwei Grafikkarten
gesehen, auf denen VRAMs drauf waren. Und eine davon war eine CAD
Grafikkarte mit 32MByte RAM (in einem 486er !)
Die andere war einen Grafikkarte mit Videoeingang von einem Apple.
Gast #99372
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Aus dem Geschäft?? "Fällt dort vom Laster", oder wie? Ts, ts.

PCI-VGA Karten mit 2-4MB VRAM gab es früher doch rechte viele - heute
bei ebay auch noch. Z.B. Diamond Stealth 64 Video VRAM war recht
verbreitet.

cu joern
Gast #99373
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Bei Conrad gibt es auch Video RAM, aber das ist normaler 256k x 16 DRAM,
der oft für Grafikkarten eingesetz wird und deshalb als VRAM bezeichnet
wird !
Bei einer Matrox Grafikkarte habe ich mal echten VRAM gesehen (waren
glaub ich 256k x 16).
Bei 90% aller PCI Grafikkarten sind 2-16x 256k x 16 DRAMs drauf.

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