mein erstes avr-board

Gast #316174
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Bis auf die Ansteuerung der LEDs könnte das OK sein. Die Transistoren
müssen mit dem Emitter auf GND liegen. Kriegst sonst Potenzialprobleme.
Außerdem könnte es passieren, dass die an einem Transistor hängenden
LEDs nicht gleich hell leuchten, weil Du nur einen Vorwiderstand für 3
LEDs hast. 470 Ohm als Basiswiderstand ist vermutlich auch erheblich zu
wenig. Müssen es unbedingt drei LEDs pro Transistor sein? Zwei kannste
bei 5 V in Reihe schalten. Die leuchten dann auch mit gleicher
Helligkeit. Ansonsten für jede parallele LED einen separaten
Vorwiderstand.

An den Reset könnte noch ein C (Größenordnung ein paar zig nF) gegen
GND.
Gast #316175
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oh weh wieder das lässtige problem mit den transisoren ;)
ich werd es nochmal überarbeiten.

was hällst du dann von einen inverter vor den transistoren?

avr-inverter-widerstand-basis
emitter gegen ground
collector mit widerstand an vcc
collector abgriff für leds
Gast #316181
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@ KoF

Wieso schaltest du die LED's nicht einfach zwischen den Vorwiderstand
und dem Kollektor des Transistors? So würdest du dir den Inverter
sparen. Deine Schaltung der LEDs ist evtl. bei Batteriebetrieb nicht so
praktikabel, denn bei dunkelgesteuerten LED's würden trotzdem pro
Strang ca. 30mA fliessen.

Gruß Materialix
Gast #316182
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@KoF

Der interne Oszi schwangt bei Temperaturschwankungen recht stark. Schau
mal ins Datasheet vom Tiny, da gibts ne Tabelle. Für ne sichere
Übertragung würde ich ein Quarz nehmen, am besten einen krummen Typ
z.B. 3,686 MHz oder 7,382 Mhz ...
Gast #316183
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Was soll der Inverter in Kombination mit dem Kurzschluß der LEDs durch
den Transistor bewirken?

Jonny hatte es doch schon beschrieben:
Vcc ---|==|--->)---     --- GND
                   \   /
                   -----
                     |

Wobei der Emitter (das Bein mit dem Pfeil) gegen Ground geht.
Gast #316186
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Ja, sehr schön, besonders auch daß Du nun jeweils zwei LEDs in Reihe
geschaltet hast, gefällt mir gut: das minimiert die Verlustleistung
über den Vorwiderständen. Die Basiswiderstände sind immer noch etwas
niederohmig - also es wird funktionieren, aber nimm mal lieber
4,7kOhm.
Was viel wichtiger ist: hinter den Spannungsregler gehört kein großer
Elko mehr. Also: Weg mit C3(alter Schaltplan) bzw C7(neuer Schaltplan).
Dieser würde für den Regler nur eine zusätzliche Belastung darstellen.
Die 100nF hinter dem Regler dürfen/sollen dort bleiben.
Dafür gehört dicht an den MAX232 noch ein kleiner Kondensator in die
Versorgungsspannung (1uF dicht bei Pin 15 und 16).

Gruß,
Markus_8051
Gast #316187
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Das was die mit den LEDs meinen: Du schaltest jeweils 4 LEDs mit einem
Transistor. Dabei hast Du jeweils 2 LEDs hintereinandergeschaltet und
von diesen "Paketen" dann zwei parallel. Das sollte man nicht tun, da
die Spannung, die über einer LED abfällt, durch
Typenstreuung/Temperatur/Alterung etc. schwanken kann. Das würde zu
unterschiedlicher Helligkeit der LEDs in den beiden Zweigen führen.
Also spendiere bitte jedem Zweig einen eigenen Vorwiderstand nach VCC.

Markus_8051
Gast #316188
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Jeden LED-Strang mit einem Vorwiderstand versehen. Sonst stimmt die
Stromaufteilung nicht. LEDs (und auch andere Dioden) haben gewisse
Toleranzen was die Flussspannung angeht (auch bei Verwendung von
'gleichen' LEDs, also gleicher Hersteller, gleicher Typ!) und zu
allem Überfluß noch nen negativen TK. Wenn eine der parellelen LEDs
eine geringfügig kleinere Flussspannung hat, kriegt sie ein bisschen
mehr Strom, was dazu führt, dass sie ein bisschen wärmer wird, als die
anderen, was wiederum zu einem noch höheren Strom führt, der
dann..........usw. Das bedeutet, dass es im schlimmsten Fall dazu
kommen kann, dass nur noch die LED mit der geringsten Flussspannung
nennenswert leuchtet, dann aber mit einem viel zu hohen Strom betrieben
wird.
Deshalb musst Du die Stromaufteilung durch separate Vorwiderstände für
jeden Strang (also für jeweils zwei in Reihe liegende LEDs)
symmetrieren. Die Reihenschaltung selbst ist unkritisch, weil die
Leuchtstärke eigentlich nur vom Strom abhängt (und der ist in der
Reihenschaltung überall gleich).

Das nur für das 'WARUM':-)

Gruß

Johnny
Gast #316189
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so, jetzt aber!
der 100uF ist weg!
jeder stang hat einen vorwiderstand

-by the way-
der vorwiderstand... errechnet der sich so?

Uv = 5Vcc - (2(0,7Vled)+0,7/2Vtransistor)
Uv = 5Vcc - (1,4+0,7)
Uv = 5Vcc - 2,1V
Uv = 2,9V

Rv = Uv/Iled
Rv = 2,9V / 0,02A
Rv = 145 Ohm?

ist das so richtig?
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Gast #316191
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LEDs haben Flusspannungen von (Anhaltswerte) ca. 1,6 V (rot) bis 2V
(grün und gelb). Blaue und weiße liegen wesentlich drüber (meist
jenseits von 3 V).

Rv = (VCC - U_LED) / I_LED

Die Schaltung ist jetzt soweit OK.

Gruß

Johnny
Gast #316194
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Noch zwei Kleinigkeiten:

Die Verbindung R6 - D8 fehlt noch / hat ein Loch...

Welches Platinenlayoutprogramm verwendest Du? Ich kenne dieses
Schaltzeichen vom Elko nicht. Sonst ist es jedoch üblicherweise so, daß
der kleine dicke Knubbel minus ist, der lange dünne Strich ist plus.
Also hier auf die Polung achten...

Viel Erfolg beim Aufbau des Boards,
Markus_8051
Gast #316195
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So, schaltplan und layout ... wenn es jemand nachbauen will.

ich benutze die freeware KiCAD
(http://www.lis.inpg.fr/realise_au_lis/kicad/)
das ist ganz toll (finde ich zumindest). früher habe ich mit gEDA
gearbeitet, aber KiCAD ist da wesentlich schneller. auch kann man neue
bauteile ganz einfach selber erstellen (
http://www.rohrbacher.net/kicad/quicklib.php ).

die sache mit dem elko...
ja ich habe auch lange gegrübelt!!! das symbol ist alles andere als
geläufig! weder iso noch din! aber als ich mit beispiele von KiCAD
ansah, konnte ich die polarität rausfinden.

und das loch habe ich beim layouten gefunden (und noch ein weiteres)!
aber ich finde es toll, das du so genau hinsießt!!!!

mfg
KoF
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