I2C Bus und EEPROM

Gast #5503524
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Hallo Leute
habe im Netz einiges zum EEPROM am I2C Bus gefunden. Gefunden schon, 
leider nicht verstanden. Daher meine (blöden) Fragen.

Wozu brauche ich z.B. einen AT24C16 oder kleiner am Bus?
Wie mache ich das mit dem Speichern?
Könnte mir das jemand näher erklären?
Gibt es was zum lesen dazu in deutsch?
Wie kann ich einen EEPROM beschreiben?

Vielleicht erbarmt sich jemand und sorgt für meine Erleuchtung.

MFG Mark
#5503536
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Mark schrieb:
> Wozu brauche ich z.B. einen AT24C16 oder kleiner am Bus?

Ein 8051 hat im Original nur Masken-ROM, und etliche spottbillige µCs 
sind ähnlich.

Oftmals braucht man nur ein paar Handvoll permanent schreibbare Bits zur 
Kalibrierung.

Übrigens sind die häufiger als Du vielleicht vermutest: In jedem Monitor 
und auf jedem RAM Riegel ist so ein 24Cxx (-kompatibler) Chip zwecks 
Identifikation und Settings drauf.

Mark schrieb:
> Gibt es was zum lesen dazu in deutsch?

Vermutlich, aber ich würde Dir dringend einen Englischkurs anraten - 
praktisch alle relevante Doku ist in Englisch (oder Chinesisch).
Gast #5503590
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Sehe ich das richtig, das viele ICs mit AT24C... die gleiche Belegung 
haben und sich nur durch die Speicgergrösse unterscheiden.
Bleibt aber die Frage, wozu brauche ich sie?
Datenspeicherung oder fürs Programm?
#5503598
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Mark schrieb:
> Wozu brauche ich z.B. einen AT24C16 oder kleiner am Bus?
Daten (primär Konfiguration) über 
Neustarts/Betteriewechsel/Stromausfälle hinweg speichern.
> Wie mache ich das mit dem Speichern?
I²C-Befehle auf Schreibadresse des EEPROM (siehe Datenblatt deines ICs)
> Könnte mir das jemand näher erklären?
Das Datenblatt ist ein guter Anfangspunkt. Spezifischere Fragen dann im 
Forum.
> Gibt es was zum lesen dazu in deutsch?
gidf
> Wie kann ich einen EEPROM beschreiben?
I²C-Befehle auf Schreibadresse des EEPROM (siehe Datenblatt deines ICs)
Gast #5503599
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Mark schrieb:
> Sehe ich das richtig, das viele ICs mit AT24C... die gleiche Belegung
> haben und sich nur durch die Speicgergrösse unterscheiden.

Ja, das gilt auch für M24... Abgesehen von Speichergröße und Feinheiten 
weitgehend identisch. Dasselbe auch für FRAMs, FM24...

> Bleibt aber die Frage, wozu brauche ich sie?
> Datenspeicherung oder fürs Programm?

Programm: Macht keinen Sinn, zu langsam (I2C ist recht gemächlich), zu 
klein, und mir ist kein Controller bekannt, der externe I2C-Speicher 
direkt im Programm-Adressraum zugänglich macht. Man müsste also stets 
ins RAM umkopieren ... Bei SPI-EEPROMS, SPI-Flash sieht's anders aus.

Wie schon erwähnt wurde: Kalibrierdaten, Einstellungen, Seriennummer, 
IP-Adresse, MAC-Adresse etc. Was im Normalbetrieb gelegentlich geändert 
werden können soll, aber andererseits auch beim Ausschalten nicht 
verschwinden soll.
Gast #5503603
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Wenn ich das bis hier richtig verstanden sind in vielen Geräte Speicher 
enthalten. sie dienen zum speichern von Werten oder Einstellungen. Beim 
I2C Bus kann ich EEROM zum speichern von Daten verwenden. Hat dabei 
jeder Ic eine eigene adresse und jede Speicherstelle auch eine eigene 
Adresse?
Gast #5503628
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Deutsch gibt es kein Problem. Sind aber mehr die Grundlagen zum Bus. Mir 
geht es das spezielle was den Bus und den EEPROM betrifft. So eine 
Sachen, wie beschreibe ich den EEPROM über den Bus oder wie speichere 
ich Daten darauf.
#5503810
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Mark schrieb:
> Hat dabei
> jeder Ic eine eigene adresse und jede Speicherstelle auch eine eigene
> Adresse?

Ja, jeder IC muss sogar seine eigenen Adresse haben, oft wird sie bei 
I2C-EEPROMs durch die Pinbelegung definiert. Da gibts in der Regel 3 
Pins über die man die Adresse einstellen kann. Das bedeutet natürlich 
auch, dass man so nur maximal 8 ICs diesen Typs in einem Bus dann 
benutzen kann.
Gast #5504628
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Christian S. schrieb:
> Welche Morivation treibt Dich an, dieses Wissen erlangen zu wollen?

Ist eigentlch sehr einfach. Beim Auslesen einer RFID muss man Daten 
vergleichen. Welcher Code ist erlaubt welcher nicht. In einigen 
Beispielen habe ich was gesehen,das ca. 3 oder so Karten begrenzt ist. 
Wenn ich meh Karten angeben möchte oder Schaltvoränge beim korrekten 
lesen auslösen möchte muss ich das speichern, vergleichen, auswerten und 
anwenden. sicher gibt es noch mehr Anwendungen dazu.
Gast #5505302
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Die AVR Mikrocontroller enthalten einen kleinen EEPROM, der für das 
Speichern von einigen RFID Codes genügt.

Die STM32 Controller enthalten einen Flash-Speicher, den man ebenfalls 
für diesen Zweck verwenden kann.

Bei Zugangskontrollen spielt oft die Uhrzeit eine Rolle, so dass man zum 
Beispiel eine RTC verwendet. Diese enthalten häufig einige freie 
batteriegepufferte Speicherzellen, die du benutzen kannst.

Zugangskontrollen werden häufig zentral über einen PC/Server gesteuert. 
In diesem Fall brauchen die Module an den Türen weder Uhren noch 
Speicher.

Bevor du an deinen Mikrocontroller externe Speicher hängst, prüfe ob das 
überhaupt nötig ist. Denn jedes zusätzliche Teil ist eine potentielle 
Fehlerquelle und kostet Einarbeitungszeit.
Gast #5505320
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Hi

>24LC1025 ist, glaub ich, so ein Kandidat. Der hat zwei Blöcke
>integriert.

Scheint aber eher eine Notlösung, statt eines wirklichen Features zu 
sein:

Datenblatt:

This device has an internal addressing boundary
limitation that is divided into two segments of 512K bits.
Block select bit ‘B0’ to control access to each segment.

MfG Spess

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