Elektret Mirkofon und Sensitivity Berechnung

Gast #1979735
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Hi Zusammen,

eine Verständnisfrage für einen Nicht-Akustiker.
Ich habe ein Elektret-Mikrofon (MCE-101) mit der Beschreibung:

                 TYPE           | UNIT  |   EMY-62NL101
Sensitivity | (0dB=1V/Pa. 1kHz) |  dB   |      -46dB

Das bedeutet jetzt für mich, laut 
http://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel:

"Die Messung von Schalldrücken erfolgt mit Mikrofonen. Der messbare 
Pegelbereich beginnt nicht wesentlich unter 0 dB und endet bei einer 
Größenordnung von ca. 150 bis 160 dB."

Heißt also, bei 1V pro Pascal ist der Maximalausschlag und man kann 
minimal 46dB messen ?

Wenn ich nun also eine Amplitude (ohne Vorverstärker) von 1mV (p-p) 
habe, müßte ich das entsprechend dem Logartimus runterrechnen oder wie 
????

Brauch HILFE :-) !

Dankeschön.
#1980012
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Hans Zwick A. schrieb:
> TYPE                            | UNIT  |   EMY-62NL101
> Sensitivity | (0dB=1V/Pa. 1kHz) |  dB   |      -46dB

Dreisatz mit Dezibel: Hier geht es um die elektrische Spannung.

 20dB = Faktor  10
 20dB = Faktor  10
+ 6dB = Faktor * 2
____         ___
 46dB = Faktor 200

Bei 1kHz bekommst du also bei 1Pa eine Spannung von (1/200)V, also 5mV 
RMS.
Wenn du nun 1mVpp hast sind das (0,5/√2) mV = 0,35mV RMS.
Der Druck war also 0,35mV/(5mV/Pa) = 0,707mPa

1Pa sind 94dB SPL. Dabei ist 0dB SPL die Hörschwelle eines 
Durchschnittsmenschen bei 1kHz. Den niedrigsten Druck, den man noch 
wahrnehmen kann, kannst du nun selbst ausrechnen und wie weit dein 
aufgenommener Schall nun lauter ist. erschwerend kommt hinzu, dass man 
10dB SPL unterschied psycho-akustisch als "doppelt so laut" einschätzen 
würde.

Umrechnung für Spannungspegel:

Faktor x => L (dB)
L = 20 * lg(x)

L (dB) => Faktor x
x = 10^(L/20)

mfg mf

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