Vergiss die dicken Elkos mit tausenden µF ganz schnell, die hohe Kapazität ist bei der Frequenz gar nicht wirksam wegen dem ESL.
Im Prinzip könnte bei der Frequenz ein LC-Filter funktionieren wobei das L allein durch die Zuleitung gebildet wird, kann man hier berechnen:
https://www.allaboutcircuits.com/tools/parallel-wire-inductance-calculator/
Wenn man da 100mm Länge, 10mm Abstand und 3mm Leiterdurchmesser eingibt kommt man auf 75 nH, bei 2 MHz macht das immerhin schon eine Impedanz von 0.94 Ohm. Bei Bedarf kann man die Induktivität auch noch mit Ferrit erhöhen, ist aber eventuell gar nicht nötig.
Jetzt braucht man also noch einen Kondensator der bei 2 MHz eine deutlich niedrigere Impedanz als das hat. Bei so etwas sind MLCC-Keramikkondensatoren einfach unschlagbar gut, in Frage käme z.B. der hier:
https://www.reichelt.de/smd-kerko-1812-4-7-f-100-v-10-mlcc-ecc-kts101b475k1-p256489.html?&trstct=pol_0&nbc=1
Beim Hersteller gibt es richtige Daten/Diagramme leider nur für 6.8µF statt 4.7µF, wird aber keinen all zu großen Unterschied machen:
https://www.chemi-con.co.jp/products/relatedfiles/capacitor/catalog/ce-characteristics-e.pdf
Im Z-Diagramm kommt man auf ca. 20 Milliohm bei 2 MHz, gäbe also zusammen mit der induktiven Impedanz der Zuleitung selbst mit nur einem Kondensator schon eine ordentliche Filterwirkung (rechnerisch Faktor 47). Im Zweifelsfall kann man auch mehrere solche Kondensatoren parallel schalten. Ich würde einfach 3 Stück davon zwischen zwei blanken Kupferdrähten (z.B. abisolierter 10mm2 Schaltdraht) einlöten und mit 5-Minuten Epoxidharz mechanisch sichern, auf der einen Seite dann die Zuleitung zum Netzteil und auf der anderen Seite das Ladegerät.