Gast
#150061
Hallo, ich bin da auf eine Seltsamkeit in meinem Programmablauf gestossen. Ich versuche mich gerade in gcc mit WinAvr auf einem Atmega32. Ich lese aus einem Feld Zahlen aus, bis ein 'f' gefunden wird. Der Grund: ich erhalte über RS232 eine Befehlsequenz, z.B. 'f123*'. Bei dem '*' lese ich die vorher im Feld abgelegten Zeichen, bis eben zum 'f'. Um daraus eine Zahl zu generieren, multipliziere ich die erste (hier also '3') mit 10^0, die 2. mit 10^1, die 3. mit 10^2 usw. Bei jedem Schleifendurchgang wird das Ergebnis dem Wert aus dem vorherigen Durchgang addiert. So erhält man 3 + 20 + 100 = 123. Das mache ich mit der Funktion "double pow(double x, double y) aus der avr/math.h. Theoretisch! Nun folgendes: Bei einer Ziffer (10^0) funktioniert es problemlos. Bei 2 Ziffern "klaut" der Mikrocontroller mir etwas. Wenn ich z.B. eine '12' auslese, erhalte ich nach der Rechnung eine '11', bei einer 111 nur eine '109', bei 1000 sogar nur '997'. Also wird pro Schleifendurchgang immer eine 1 abgezogen, wie der Fiskus im echten Leben! Natürlich kann man dieses Problem durch "Schummeln" lösen, aber warum passiert das? Kann mir jemand sagen, woran das liegt oder ob ich eine wichtige "Selbstverstädnlichkeit" nicht beachtet habe? Danke für Eure Zeit!