von http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l :
> Die Reserven, die geortet sind und mit der heute zur Verfügung> stehenden Technik wirtschaftlich gewonnen werden können, nahmen in> den letzten Jahren trotz der jährlichen Fördermengen jeweils leicht> zu und erreichten im Jahre 2004 den höchsten jemals berechneten Stand.
Anders ausgedrückt: Es gab noch nie so viel Erdöl wie 2004. Leider
sollte es doch schon längst alle sein.
Es wird aber noch besser:
> Es wird vorausgesagt, dass die Erdölreserven nur noch 50 Jahre> den Weltverbrauch decken können.
Also ab jetzt noch 50 Jahre? Wie gesagt, es sollte doch schon lange alle
sein...
Weiter:
> Die Tatsache, dass ähnliche, nicht eingetretene Vorhersagen bereits> in der Vergangenheit getroffen wurden, hat den Begriff> Erdölkonstante hervorgebracht.
Cool, es kann anscheinent garnicht aus gehen, oder was?
Aber jetzt kommt der absturz:
> Kritiker dieser Angaben weisen allerdings darauf hin, dass die> Zahlen häufig aus politischen Gründen verfälscht wurden. Zudem> melden viele Länder jährlich dieselben Zahlen, obwohl sie> gleichzeitig große Mengen Erdöl fördern; die Zahlen werden also> oft nicht angepasst. Darüber hinaus wird nach Schätzungen> unabhängiger Experten im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts> die als Peak-Oil bekannte Spitze der Hubbert-Kurve erreicht> werden. Das Erreichen dieses 'Ölfördermaximums' ('peak')> bedeutet, dass weltweit die Förderung bzw. Produktion von Erdöl> nicht mehr erhöht werden kann. Infolge dessen wird der Ölpreis> unausweichlich und in hohem Maße steigen, da bei stetig> wachsendem Verbrauch das Angebot die Nachfrage nicht mehr> bedienen kann.
Das ist, wie man an den Tankstellen sehen kann, bereits Realität.
Schlussfolgern können wir daraus, das Benzin nie mehr so günstig sein
wird wie jetzt. Also ist der beste Zeitpunkt gekommen das Auto zu
verkaufen und auf's Fahrrad umzusteigen.
Alles gute,
Waldzwerg
Oder Fliegen !
Oder womit kommst Du sonst noch für 19EUR nach Berlin ?
So teuer war Sprit noch nie. So billig war fliegen noch nie. Und beide
Preise sind politisch.
> das Benzin nie mehr so günstig sein>wird wie jetzt. Also ist der beste Zeitpunkt gekommen das Auto zu>verkaufen und auf's Fahrrad umzusteigen.
Eine gut Einstellung. Die unsinnigste Verwendung von Erdöl ist die
Verbrennung.
So um die 1972 herum hat der Club of Rome das Buch "Die Grenzen des
Wachstums" oder "The Limits To Growth" rausgebracht. In Deutschland war
das teilweise Abiturthema. Das war für die Urgrünen einer der
Initialpunkte für ihre Gründung. Für die Brandt-Regierung war das eine
Begründung für die autofreien Sonntage (an denen wir ein Schulfest
geplant hatten, dass wir verschieben mussten). Für die Scheichs war es
toll, die haben mal schnell die Ölpreise angehoben (die brauchen nicht
wirklich einen Grund, aber wenn es denn schon mal einen gibt..). usw usw
Boaaaah was bin ich alt grusel
Moin...
was die Menge des Erdöls angeht wird immer gerne ein Wörtchen überlesen:
"wirtschaftlich"!
Die WIRKLICH grossen Lager hat man bisher noch kaum angekratzt,
Kanadische Ölsande und Schiefer zum Bleifisch. Nur ist der Abbau sehr
teuer und lohnt nicht solange für "kleines Geld" Öl aus dem arabischen
Raum kommt. Seit einigen Jahren fangen Konzerne an die Produktion zu
etablieren, weil die Preise die sich jetzt erzielen lassen die Kosten
decken KÖNNEN.
Stellt sich nur die Frage, ob es eine gute Idee ist, noch meher fossile
Energieträger zu verbrennen sobald man an sie rankommt. Naja, eigentlich
stellt sich die Frage nicht...
--
SJ
>Zudem> melden viele Länder jährlich dieselben Zahlen, obwohl sie> gleichzeitig große Mengen Erdöl fördern; die Zahlen werden also> oft nicht angepasst.
Steht ein Beduine mit ein paar Ziegen und ein paar Kamelen in der
Wueste. Ja, ja, ja unten hat's Oel. S'hat soviel's hat. Die ziehen jetzt
1001 Nacht durch und solange es geht, geht's. Auch wenn sie wuessten
wieviel es genau ist, sollten sie's sagen ? Ich denke nicht.
> was die Menge des Erdöls angeht wird immer gerne ein Wörtchen> überlesen: "wirtschaftlich"!
So ist es.
"Wirtschaftlich" bedeutet eben, dass wenn das Barrel 200$ oder mehr
kostet, diese Mengen auch gefördert werden.
Uwe Bonnes wrote:
> Die Foerderung aus Oelsand und -schiefer ist auch eine Umweltsauerei> ersten Ranges.
Zum einen das, zum anderen sollte man dabei nicht vergessen, die Technik
bleibt nicht stehen, das heißt, wenn der Ölpreis derart hoch geht, daß
sich diese Umweltsauerei wirtschaftlich lohnt, werden auch andere
Energiequellen, die bis jetzt kaum Bedeutung erlangt haben, in Zukunft
immer wirtschaftlicher. Und worauf wir uns auch einstellen dürfen, der
Individualverkehr und die Billigflugreisen wird es in 10 - 25 Jahren in
dieser Form nicht mehr geben. Der Sprit wird dafür schlicht zu teuer.
Das naheliegenste werden entweder Elektroautos oder Wasserstoffantriebe,
der Wasserstoff wird dabei mittels Sonnen-/Windstrom per Elektrolyse
gewonnen. Und Urlaub in Deutschland.
Gruß
Jadeclaw.
Ähm Wasserstoff?
Du weist schon das Wasserstoffauto nich wirklich umweltfreundlich sind
;) Die Energiebilanz is ziemlich übel.
Die Energie die benötigt wird um den Wasserstoff herzustellen is einfach
größer als am Ende rauskommt.
MfG
Apollo
@Marcus Z.: Das ist mir schon klar, aber Sonnenenergie steht im Grunde
unbegrenzt zur Verfügung, es braucht halt nur Solarzellen. Das ist eine
einmalige Investition, danach läuft das Ganze ziemlich wartungsfrei. Der
Zwischenschritt über den Wasserstoff deshalb, weil Batterien nicht in 5
Minuten vollgeladen sind und die Kapazität mit einem Wasserstofftank
nicht mithalten kann. Wer will schon nach 150km das Auto für 8Std. an
die Steckdose hängen. Ein gleichgroßer Wasserstofftank erlaubt heute
übliche Reichweiten (500-700km). Und Batterien sind vom Wirkungsgrad
auch nicht ideal, da gibt es auch merkliche Verluste. Vielleicht kommt
ja in der Batterietechnik noch der Durchbruch, dann kann man sich den
Umweg ja sparen.
@Paul Baumann: Gut gereimt, aber die Sache scheint mir nicht ganz
ausgegoren zu sein. Methan ist ein übles Treibhausgas und die Förderung
erscheint auch nicht ganz unaufwendig. Die Schätzung der Vorräte sieht
zwar optimistisch aus, aber was ist davon wirtschaftlich förderbar? Und
auch das ist wieder endlich. Man sollte sich gezielt auf Energiequellen
konzentrieren, die eben nicht nach einer vorhersehbaren Zeit wieder am
Ende sind. Und da bleiben derzeit nur Sonnenenergie, Windkraft und
Erdwärme übrig. Bei der Erdwärme ist der Aufwand noch am größten, aber
wenn das dann läuft, sehe ich da das größte Potential. Der Kernreaktor,
auf dem wir da sitzen, dürfte für die nächsten paar Millionen Jahre
konstant weiterlaufen. Und das zuverlässig. Tag & Nacht.
Wetterunabhängig.
Gruß
Jadeclaw.
Erdwärme hat nicht so viel Potential und es sind auch erhebliche
Eingriffe in die Umwelt. Das größte Potential hat sie bei den Haushalten
für Wärmepumpen.
Wasserstoff hat einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad als
konventionelle Batterietechnik. Außerdem ist die Speicherung sehr
aufwendig. Die heutige Batterietechnik ist schon grundsätzlich geeignet,
sie ist nur viel zu teuer. 8 Stunden muss man auch keinen Akku laden.
Das Problem ist nicht die Energie in die Akkus reinzubekommen, sondern
diese aus dem Netz zu kriegen.
Und selbst wenn Wind/Sonne theoretisch unbegrenzt zur Verfügung stehen,
sind sie bei besserem Wirkungsgrad einfach effektiver und vor allem
wirtschaftlicher.
Irgendwo habe ich letztens gelesen, daß man eine neue Art von
Lithium-Ionen-Akkus gebaut hat, die schneler ladefähig als die alte
Sorte sind und zudem noch eine wesentlich höhere Kapazität bei gleichem
Volumen haben.
Das löst zwar nicht das Erdölproblem, wäre aber eine Möglichkeit, einmal
"erzeugte Energie" aufzubewahren.
(Ja, ich weiß, Energie kann nur von einer Form in eine andere gewandelt
werden und bin auch kein Fan von Perpetuum Mobiles oder Esoteriker) ;-))
MfG Paul
> Die Energie die benötigt wird um den Wasserstoff herzustellen is> einfach größer als am Ende rauskommt.
Das ist ja was ganz was neues: Alle Prozesse haben einen Wirkungsgrad
kleiner Eins. Großartige Neuigkeit...
> Wasserstoff hat einen wesentlich schlechteren Wirkungsgrad als> konventionelle Batterietechnik. Außerdem ist die Speicherung sehr> aufwendig. Die heutige Batterietechnik ist schon grundsätzlich> geeignet, sie ist nur viel zu teuer.
Nein. Das Problem ist die Tankdauer. Wenn Du 50 Liter Bezin tankst, hast
Du in ungefähr zwei Minuten richtig viel Energie in Dein Auto "geladen".
Das gleiche mit Wasserstoff als Energieträger. Nur wenige Minuten und Du
kannst signifikante Energiemengen tanken, auch wenn Du mehr Volumen bzw.
Masse (Gewicht) transportieren musst.
Wenn Du das aber per Strom machen willst, braucht Du sehr hohe
Spannungen und/oder Ströme um solche Energiemengen in so kurzer Zeit zu
übertragen.
>Die Lösung hat man hier parat:>Gashydrat!
Aber Paul
Auch das ist keine Lösung.
Zitat:
>Innerhalb des Forschungsprogramms Geotechnologien bildet Schultz' Projekt >eine
Ausnahme. Die meisten Wissenschaftler des Programms sind damit >beschäftigt, die
Umweltrisiken von Gashydraten zu ermitteln. Die Stoffe >spielen für das Klima eine
große Rolle, da Methan den Treibhauseffekt >verstärken kann, wenn es in die
Atmosphäre gelangt. Zudem festigen >Gashydrate als eine Art Kitt die
Kontinentalränder. Fehlen sie, ist es >möglich, dass der Boden vom flachen
Küstenbereich in die Tiefsee abrutscht. >Ungeheure Sedimentaufwirbelungen wären
die Folge.
Lustig auch folgende Aussage:
>Solche Risiken sieht Heyko Jürgen Schultz nicht. Zur Freisetzung von >Methan sei
es in der Computersimulation nicht gekommen, auch >Hangrutschungen auf dem
Meeresboden seien nicht zu befürchten......
Ja,wenn der Computer das sagt dann ist ja alles in Ordnung ......nä ?
Quelle:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0730/wissenschaft/0012/index.html
(Es gibt noch massig andere Quellen mit ähnlichen Aussagen.)
Egal wie man der Erde die energie entzieht (Öl,Gas,Methan,Geothermisch)
man greift in den wärmehaushalt ein und damit in das Gefüge des
Planeten.
die wirkung ist letztendlich immer die Geiche.
Sinvoller und einfacher wäre es zuerst den Verbraucht zu senken.
zb. Standbyleistungen an PC's,Videorekordern,TV und sonstigen Geräten
von teilweise bis zu 15W sind in meinen augen grausig und zeugen nur von
der Habgier der Industrie mit billiger Technik ein Maximum an Gewinn zu
erzielen.
Ich kann es ihr nicht mal verübeln denn wir alle leben meist möglichst
am Maximum der Grenzen die uns die Gesetze aufzeigen.
Wie energiesparend es gehen kann zeigen einige Geräte die derzeit in
Mode sind.
Notebooks,Handys,Mp3- und Videoplayer zb. gehen immer effizienter mit
der Energie um.
Bei allem anderen tut sich sogut wie nichts.
Da fällt einem beim neuen Opel Corsa mit 100 Turbo-PS glatt die Kippe
ins Bier.
@Tsp
Na, das Gashydrat ist sicher auch nicht das Optimum. Aber irgendwie wird
es so kommen, daß Bodenschätze ausgebeutet werden, wenn man an sie
herankommt.
>..glatt die Kippe ins Bier.
Warte nur, bald ist überall Rauchverbot, um nicht das austretende Methan
zu entzünden. :-)))
MfG Paul
> Da fällt einem beim neuen Opel Corsa mit 100 Turbo-PS glatt die> Kippe ins Bier.
Tja, leider ist für einen beachtlichen Prozentsatz von Autofahrern jede
Kiste unter 100PS 'ne lahme Krücke, die nicht auf die Straße gehört.
Die Autoindustrie und ihre Lobby tut natürlich ein Übriges um diese
"Meinung" zu stärken.
Ich hab grad in der Zeitung einen Bericht über den BMW 118D gelesen,
laut (Eigen)Werbung das Spritsparmodell schlechthin,
Durchschnittsverbrauch 4,5 Liter / 100km bei 143PS.
Ausgerüstet mit Bremsenergie-Rückgewinnung, Motor-Start-Stop-Automatik,
verbesserte Aeroynamik und Leichtbauweise.
Testergebnisse:
Gewicht 1395kg, ca 100kg mehr als Wettbewerber
Start-Stop-Automatik wird ausgeschaltet wenn Aussentemperatur unter
+3°C oder die Klimaanlage eingeschaltet ist oder die Heizung den
Innenraum noch nicht auf die gewünschte Temperatur erwärmt hat.
Fazit: bei der Testfahrt im Winter wurde der DIN-Stadtverbrauch von 5,4l
um 2l überschritten.
Der private Stromverbrauch ist bei ungefähr 20% (besser selbst
nachlesen). Durch eine Senkung des Standbyverbrauchs ändert sich kaum
etwas am Gesamtergebnis.
Selbst wenn man den aktuellen Energieverbrauch halbieren könnte:
Wir in Deutschland sind ~80Millionen.
In China leben 1300Milliarden Menschen.
Wenn diese auch nur die Hälfte oder ein Zehntel des Verbrauchs der
westlichen Länder erreichen wollen, ist das unmöglich durch "energie
sparen", schon gar nicht privat, zu erreichen.
Zusätzlich gibt es noch kleinere probleme wie Indien, oder Afrika.
Wer behauptet, durch das verringern der Standbyleistung alle
Energieprobleme lösen zu können, der lügt oder er weiß es nicht besser.
>Der private Stromverbrauch ist bei ungefähr 20% (besser selbst>nachlesen). Durch eine Senkung des Standbyverbrauchs ändert sich kaum>etwas am Gesamtergebnis.
Würde ich nicht so sagen.
Klar,der Industrielle Verbrauch hat einen größeren Anteil am Ganzen aber
auch in der Industrie gibt es unzälige PC's und andere Geräte deren
Effiziens noch verbesserungswürdig wäre.
Ich sehe es ja schon in meiner Firma.
Rechner die eigentlich nur 1x die Woche gebraucht werden laufen ständig.
Da wird nur der Monitor nach einer gewissen Zeit in den Ruhestand
geschickt (Standby-verbrauch bleibt) usw.
so gesehen sind es nicht nur die 20% der Privathaushalte sondern nochmal
eine ähnliche Zahl aus der Industrie.
Da erhöht sich das Sparpotential nochmal gewaltig.
>In China leben 1300Milliarden Menschen.
(In China leben 1.3 Milliarden Menschen.)
Ja,es ist immer einfach auf Andere zu zeigen aber keine Lösung.
Wie es richtig geht hat der Klimagipfel gezeigt der gerade zuende
gegangen ist.
Nur weil man öffentlchkeitswirksam Druck auf die USA ausgeübt hat (Thema
"Gesicht verlieren" usw.) haben sie überhaupt mal ne halbwegs klare
aussage gemacht.
Wie auch immer.
Wir stecken mitten in einem Prozess des Umdenkens.
Da bleibt es nicht aus das es zu Verirrungen aller Art kommt....
(Windenergie mit Schattenkraftwerken weil man sie eben nicht vernünftig
speichern kann und massiver Subventionierung durch den
Verbraucher,Übermotrisierte Kfz usw.)
.....aber da werden wir wohl oder übel durch müssen.
Wie lange das dauert hängt eigentlich nur von der durchschnittlichen
Intelligenz der Bürger ab.
Ich hoffe mal das man versteht was ich meine.
Sorry, es sollte natürlich 1300 MILLIONEN heißen bzw. 1.3 Milliaren.
Und worauf ich hinaus will: Es ist unerheblich, wieviel man spart. Die
benötigte Energie ist einfach enorm. Es gibt Dinge, da kann man nicht
sparen, z.B. Aluminiumherstellung. In Kombination mit dem Wachstum und
der Technisierung braucht man einfach mehr Energie!
Sinnlos Energie zu vergeuden ist natürlich falsch. Z.B. der Rechner, der
1x die Woche benutzt wird. Aber unter einem bestimmten Grundpegel kommt
man nicht. Und selbst dieser Grundpegel ist ENORM hoch. Man muss ihn
nicht auch noch vergrößern, aber drunter kommt man auch nicht :(
Weil der Energieverbrauch sich nicht verringern wird, muss stattdessen
mehr Energie produziert werden. Und da fangen die Probleme an...
------------------------------------------------------------------
Hier bitte die üblichen Argumente gegen Windkraft und Solarkraft
einfügen.
Kohle-Kraftwerke sind auch nicht gut, wenn CO2 wirklich einen
nennenswerten Einfluss auf das Klima hat. Und Atomkraft funktioniert
nicht, weil man damit viel Geld verdienen kann. Da halten dann einige
gewissenslose Leute die Hand auf.
------------------------------------------------------------------
Ich hoffe, ich habe das übliche Flaming damit abgedeckt.
@ anonymous (Gast)
>benötigte Energie ist einfach enorm. Es gibt Dinge, da kann man nicht>sparen, z.B. Aluminiumherstellung.
Ja, aber da bleibt die Frage, WIEVIEL Aluminium wirklich sinnvoll
gebraucht wird. Angefangen von Alufelgen, die zwar schick sind, aber
technisch unnötig. Bis hin zum allgemeinen Ramsch, der so billig und
mies gebaut ist, dass er nur ein Jahr hält und bald ersetzt werden muss.
> In Kombination mit dem Wachstum und>der Technisierung braucht man einfach mehr Energie!
Jaja, das ewige Wachstum. Noch mehr Idioten die auf dem blauen Planeten
hirnlos rumtrampeln . . . :-(
>Sinnlos Energie zu vergeuden ist natürlich falsch.
Wirklich? E.ON & Co sind dir dabei gern behilflich, schliesslich wollen
die ordentlich Umsatz machen.
>Z.B. der Rechner, der 1x die Woche benutzt wird.
Und erst die Millionen Rechner, die ausser Word, Excel, Mohrhuhn und
Solitär nix weiter machen, und trotzdem nen fetten Dual-Core und Super
3D-Karte haben, um das völlig hirnlos aufgeblasene Vista zu fahren.
> Aber unter einem bestimmten Grundpegel kommt>man nicht.
Erst recht nicht, wenn man nicht will.
> Und selbst dieser Grundpegel ist ENORM hoch. Man muss ihn>nicht auch noch vergrößern, aber drunter kommt man auch nicht :(
Ist das jetzt per Gesetz so festgelegt?
>Weil der Energieverbrauch sich nicht verringern wird, muss stattdessen>mehr Energie produziert werden. Und da fangen die Probleme an...
Die haben schon vor über 200 Jahren angefangen. Nur rückt der Zahltag
immer näher.
MFG
Falk
@Falk: Full Ack.
@anonymous:
Dein Denken ist ein Bremsklotz für den Fortschritt. Fortschritt muss
nicht heißen, dass mehr Energie und mehr Ressourcen verwendet werden
müssen.
Fortschritt kann (und sollte) auch bedeuten, dass man sparsam und
sinnvoll mit den vorhandenen Ressourcen umgeht.
Dein Denken entspricht dem der Amerikaner: Wir verbraten das, was da
ist. Wenns alle ist, wird sich irgendwas neues finden.
Aber sogar die wachen so langsam auf, weil der Spritpreis weh tut.
> Durch eine Senkung des Standbyverbrauchs ändert sich kaum
etwas am Gesamtergebnis
Rechnen wir mal so: Wenn jeder Haushalt 50W Standby-Leistung spart (das
sind Zahlen, die vor einigen Jahren im Durchschnitt ermittelt wurden),
dann haben wir bei 20 Mio Haushalten in Deutschland 1000MW
Anschlussleistung, entsprechend einem großen Kernkraftwerk.(Kommt man
mit 20 Mio hin? Eher wohl nicht)
Eine dänische Untersuchung ermittelte neuerdings eine deutlich erhöhte
Standby-Leistung, Quelle habe ich leider nicht mehr.
In Veröffentlichungen geht man daher immer von 2 Großkraftwerken alleine
für die Standby-Geräte aus.
Und das für (beinahe) nichts und wieder nichts.
> aber da bleibt die Frage, WIEVIEL Aluminium wirklich> sinnvoll gebraucht wird
Wir brauchen sehr viel Aluminium für die vielen neuen Audikarosserien,
damit die leichter werden und der Audi Enregie spart.
Würde mich mal interessieren, wieviel mehr E es kostet, so ein Auto aus
ALu zu bauen und wieviel man echt einspart.
>Dein Denken entspricht dem der Amerikaner: Wir verbraten das, was da>ist.
Dein Denken ist genauso eingeschränkt. Das ist nämlich nicht die Meinung
der Amerikaner. Die Amerikaner haben genauso ein Umweltbewusstsein. In
einigen Bereichen ist es sogar verschärfter als bei uns.
@ Gast (Gast)
>der Amerikaner. Die Amerikaner haben genauso ein Umweltbewusstsein.
Ignoranz ist auch eine Form von Bewusstsein.
> In einigen Bereichen ist es sogar verschärfter als bei uns.
Die Doppelmoral wurde in Amerika erfunden.
MFG
Falk
>Ignoranz ist auch eine Form von Bewusstsein.>Die Doppelmoral wurde in Amerika erfunden.
Das möchte BILD und Co durchaus vermitteln. Wie es aussieht, sogar mit
Erfolg. Der einfache Bürger denkt nicht weiter, als bis zum
Bezinverbrauch. Und da ist es in Deutschland eh nicht gut bestellt.
http://www.innovations-report.de/html/berichte/umwelt_naturschutz/bericht-3700.html
"Im Vergleich zu anderen Aufgabengebieten der Politik wie beispielsweise
Arbeitslosigkeit, Bildung oder Rente liegt der Umweltschutz in
Deutschland nur an sechster Stelle. In Brasilien erreicht er immerhin
Platz Fünf, in den USA und Polen jeweils Platz Vier und in Japan sogar
Platz Eins."
Jaja, die Deutschen und ihr Umweltbewusstsein. Aber Umweltschutz fängt
ja auch beim Bürger an. Und da zeigen die Deutschen lieber auf die
anderen, während sie ihre Aschenbecher auf dem Parkplatz entleeren, ihre
Kippen in der Gegend rumschnipsen, Kaugummis überall ausspucken und
Wälder, Autobahnen und Rastplätze in Müllkippen verwandeln.
Die pösen Amerikaner, die in ihren Benzinschleudern die Luft
verschmutzen, sprach der deutsche SUV-Fahrer, als er seine Semmeln vom
100m weiter entfernten Bäcker holte.
Jaja, die Doppelmoral. Man könnte Bände damit füllen. "Aber ich bin doch
aufs Auto angewiesen." Schon gewusst, dass sich in Amerika der Prius
besser verkauft, als in Deutschland?
Umweltverträglichkeitsprüfung und Abgasstandards gab es schon in
Amerika, da wussten die Deutschen noch nicht einmal, was das ist. In den
Staaten fand der Kat 10 Jahre früher Einzug als in Deutschland.
Die Deutschen reden gerne, machen aber nichts.
http://www.faz.net/s/Rub1DABC609A05048D997A5F315BF55A001/Doc~EC15FF461C0EE4B26A1077D6FF10B6D4E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
@ Gast (Gast)
>>Ignoranz ist auch eine Form von Bewusstsein.>>Die Doppelmoral wurde in Amerika erfunden.>Das möchte BILD und Co durchaus vermitteln.
Was die vermittlen (wollen) ist mir egal. Es ist meine,
zugegebenermassen subjektive Beobachtung.
>http://www.innovations-report.de/html/berichte/umw...
Selten so gelacht. Die Einleitung sagt alles.
"Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des
Instituts für Demoskopie Allensbach bei 2.150 Bundesbürgern über 16
Jahre im Auftrag der Duales System Deutschland AG (DSD), . . ."
>"Im Vergleich zu anderen Aufgabengebieten der Politik wie beispielsweise>Arbeitslosigkeit, Bildung oder Rente liegt der Umweltschutz in>Deutschland nur an sechster Stelle. In Brasilien erreicht er immerhin>Platz Fünf, in den USA und Polen jeweils Platz Vier und in Japan sogar>Platz Eins."
???
WAS wurde da WIE gemessen? Gar nichts! Es wurde ins Blaue gefragt. Klar
dass man sich da gern ins gute Licht rückt. Suggestivfragen nennt man
sowas. Dass der Deutsche da "schlecht" abschneidet liegt vielleicht eher
in der Ehrlichkeit oder überhöhten Selbstkritik oder wasauchimmer.
>Jaja, die Deutschen und ihr Umweltbewusstsein. Aber Umweltschutz fängt
Und die AMIs erst.
>Die pösen Amerikaner, die in ihren Benzinschleudern die Luft>verschmutzen, sprach der deutsche SUV-Fahrer, als er seine Semmeln vom
Schönes Modewort, gell? Weil ja auch schon jahrzehntelang SUVs in
Deutschland rollen.
>Jaja, die Doppelmoral. Man könnte Bände damit füllen.
In der Tat.
>"Aber ich bin doch aufs Auto angewiesen." Schon gewusst, dass sich in >Amerika
der Prius
>besser verkauft, als in Deutschland?
Und? Wieviel 0,00x% vom Autobestand macht der aus? Meinetwegen auzch bei
steigenden Verkaufszahlen in 10 Jahren? Und Autos allein sind nciht der
Energiefresser. Da sind noch Klimaanlagen, schlecht isolierte Häuser,
verschwenderischer Lebensstil etc. Wurde schon dutzendfach berechnet.
Ein AMI verbrauch ca. das Doppelte an Energie und Ressourcen wie ein
Europäer. Aber auch der verbraucht das ???90 fache eines Inders (oder
noch mehr, finde jetzt keinen Link).
>Umweltverträglichkeitsprüfung und Abgasstandards gab es schon in>Amerika, da wussten die Deutschen noch nicht einmal, was das ist. In den>Staaten fand der Kat 10 Jahre früher Einzug als in Deutschland.
So wie das Automatikgetriebe, das sich im alten Europa immer noch nicht
grossartig durchgesetzt hat. Toll.
MFG
Falk
Ja, leugne nur alles. Nur DEINE Wahrheit zählt. Du hast dir deine
Meinung geBILDet und verteidigst sie fanatisch. Und mit Fanatikern kann
man nicht diskutieren.
@Gast:
Und seit wievielen Jahren fahren in den USA die Wagen mit serienmäßiger
Klimaanlage herum? Klimaanlagen für (Privat-)Häuser sind in den USA auch
wesentlich weiter verbreitet.
Man sollte auch mal erwähnen, warum der Kat in den USA früher eingeführt
wurde. Wegen des wesentlich höheren Verkehrsaufkommens gab es in den
Großstädten der USA schon wesentlich früher eine Smog-Problematik, als
hier. Da war einfach der Handlungsbedarf wesentlich früher da.
Und nicht zuletzt nutzt der Kat nichts gegen das sinnlose verbraten von
Ressourcen. Der Spritverbrauch wird durch den Kat nämlich nicht
geringer.
Sicher sind das Klischees, die Amerikaner denken an Lederhosen, wenn Sie
"Deutschland" hören, ich sehe den 5-Liter V8, wenn ich "Amerika" höre.
Etwas wahres ist an den Klischees aber immer dran. Ich kann mir beim
besten Willen nicht vorstellen, dass der Durchschnittsverbrauch der
amerikanischen Fahrzeugflotte auch nur annähernd unter 10l/min liegt.
Sehen wir es doch mal so: Jeder von uns hat irgendwo recht.
@ Gast (Gast)
>Ja, leugne nur alles. Nur DEINE Wahrheit zählt. Du hast dir deine>Meinung geBILDet und verteidigst sie fanatisch. Und mit Fanatikern kann>man nicht diskutieren.
Billigste Polemik und Totschalgargumente. Tolle Leistung. Bringe
substantielle Argumente, anstatt die beleidigte Leberwurst zu spielen.
Blöckflöten ala Angie, die dem grossen Bruder im Westen in den
Allerwertesten kriechen, gibts schon genug.
MFG
Falk
>Und seit wievielen Jahren fahren in den USA die Wagen mit serienmäßiger>Klimaanlage herum?
Gibt es überhaupt noch Autos, bei denen das nicht zutrifft?
>Klimaanlagen für (Privat-)Häuser sind in den USA auch>wesentlich weiter verbreitet.
Das trifft nur zur Hälfte zu. Und bei dieser Hälfte kannst du fragen,
wie viel sie im Winter verheizen müssen.
>Da war einfach der Handlungsbedarf wesentlich früher da.
Glaube ich kaum. Bei uns wurden lieber autofreie Sonntage verordnet, als
den Kat einzuführen.
>Und nicht zuletzt nutzt der Kat nichts gegen das sinnlose verbraten von>Ressourcen. Der Spritverbrauch wird durch den Kat nämlich nicht>geringer.
Nein, natürlich nicht. Er schränkt aber die Schadstoffe ein. Auch das
ist ein Umweltthema. Und sinnloses verbrennen von Ressourcen können wir
den USA wirklich nicht vorwerfen. Da sind wir kein wenig besser. Seit
den 70er Jahren hat sich das Verkehrsaufkommen in Deutschland verdoppelt
und es steigt von Jahr zu Jahr an.
>Sehen wir es doch mal so: Jeder von uns hat irgendwo recht.
Wenn sich die USA weigern, das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen, dann
betrifft das ausschließlich die Industrie. Die Bevölkerung hat ein
genauso ausgeprägtes, wenn nicht sogar stärkeres Umweltbewusstsein, wie
die Deutschen. Al Gores Film hat nicht die Bevölkerung wachgerüttelt,
sondern war das Resultat des ständig steigenden Bewusstseins in der
Bevölkerung.
In Amerika stehen mehr umweltfreundliche Kraftwerke, als sonstwo auf der
Welt. Als die Deutschen mit Fotovoltaik und Windkraft anfingen, war das
in den USA schon ein alter Hut.
Was viele vergessen ist, dass die Staaten ein viel größeres und enorm
dünn besiedeltes Land sind. In der Presse ist immer nur vom bösen
Amerika zu lesen, dass das Kyotoprotokoll nicht unterzeichen will. Das
reicht dem einfachen Bürger aus. "Böses Amerika" und die Welt ist wieder
in Ordnung. Über die Hintergründe informiert aber keine Zeitung. Das
überfordert den Leser und würde bei manchen das Weltbild zerstören.
Übrigens gibt es sehr wohl Bundesstaaten, die sich dem Kytoprotokoll
anschließen.
>Bringe substantielle Argumente
Wie wäre es bei dir mit Argumenten? Bisher rülpst nur das ins Forum, was
überall in der meinungsbildenden Presse zu lesen ist. Argumente habe ich
zahlreiche geliefert. Deine vermisse ich immer noch. Fange dort an, das
wäre eine Diuksussionsgrundlage. Das allgegenwärtige antiamerikanische
Feindbild muss nicht noch bestätigt werden.
@Gast:
Nun, wenn Du so gut Informiert bist, dann möchte ich doch mal um Zahlen
bitten (die ich leider nicht liefern kann, weil ich mich mit Halbwissen
zufrieden gebe, um mein Feindbild "Amerika" zu nähren).
- Durchschnittsverbrauch (Treibstoff) der amerikanischen Fahrzeugflotte
im Vergleich zur deutschen
- Durchschnittsverbrauch (Energie) eines privaten amerikanischen
Haushalts im Vergleich zu einem deutschen Haushalt.
- Durchschnittsverbrauch (Wasser) eines privaten amerikanischen
Haushalts im Vergleich zu einem deutschen Haushalt.
Wenn die Amerikaner ein so umweltfreundliches Völkchen sind und auch
offenbar Vorreiter bei der Einführung alternativer Energien, dann sind
diese Verbräuche in Amerika sicherlich geringer als bei uns. Ups - alle
Quellen, die man so findet, sagen aber etwas anderes. Die USA sind nach
wie vor die größten CO2-Produzenten (auch pro Kopf gerechnet). Hoppla,
das passt aber garnicht zum Image eines Vorreiters für saubere Energie.
Was ist denn da falsch gelaufen? Haben da böse Feinde von Amerika
sämtliche CO2-Erhebungen gefälscht, um das saubere Amerika in ein
falsches Licht zu stellen?
>Übrigens gibt es sehr wohl Bundesstaaten, die sich dem Kytoprotokoll
anschließen.
Hm. Würde mich mal interessieren, welche Staaten das sind und wann sie
das Protokoll unterschrieben haben.
Als nächstes kommt das Argument, Bush sei nicht in den Irak eingefallen,
um sich die Ölquellen zu sichern, sondern hat die Welt vor Atomwaffen
des Iraks gerettet. Und dann fehlt nur noch, dass es in Amerika
demokratische Wahlen gibt (das ist ein anderes Thema).
Man verzeihe meinen Sarkasmus...
>Ups - alle Quellen, die man so findet, sagen aber etwas anderes.
Niemand behauptet etwas anderes.
Ach so:
http://www.stern.de/politik/ausland/:USA-Versch%E4rfte-Regeln-Spritverbrauch/605315.html?nv=rss
Falls du das nicht glaubst:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/15/827993.html
Die Deutschen unternehmen bestimmt etwas ähnliches. Ups, wohl doch
nicht. Übrigens sollte man eigentlich schon in der Schule lernen, dass
der Durchschnittsverbrauch eines Fahrzeuges mit der Geschwindigkeit
zusammenhängt. Vergleichen kann man nur, wenn man gleiche
Geschwindigkeiten voraussetzt. Das hier der geistige Horizont nicht so
weit ist, liest man immer wieder, wenn behauptet wird, dass Auto
verbrauche bei Vollgas nur 6-7 Liter.
>Die USA sind nach wie vor die größten CO2-Produzenten (auch pro Kopf >gerechnet).
Wie das gerechnet wird, das muss wohl noch gelernt werden. Stichwort
Schule dürfte ausreichen. Kleiner Tip: Ausstoß dividiert durch die
Bevölkerungszahl. Ups, schon zu viel verraten. Aber eigentlich sind gar
nicht die USA die größten Produzenten, sondern China. Komisch, nicht?
Wie passt das in das Feindbild? Ups, schon wieder eine Quelle. Ich habe
dir irgendwas voraus.
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/530/100430/print.html>Hm. Würde mich mal interessieren, welche Staaten das sind und wann sie>das Protokoll unterschrieben haben.
Wer erzählt was von unterschreiben? Wer lesen kann....
Aber auch du sollst nicht dumm sterben:
Connecticut, Delaware, Maine, Massachusetts, New Hampshire, New Jersey,
New York, Rhode Island, Vermont. Ups, hast du das nicht gewusst? hat dir
das die BILD und Co. nicht vermitteln können? Naja, wer sich mit
Halbwissen zufrieden gibt...
>Bush sei nicht in den Irak eingefallen,>um sich die Ölquellen zu sichern, sondern hat die Welt vor Atomwaffen>des Iraks gerettet.
Nö, jeder weiß das. Nur hier zeigt sich die Doppelmoral der Deutschen,
wenn diese wieder per Grundgesetz einen stabilen Benzinpreis fordern.
Aber da die Deutschen auch glauben, Strom komme aus der Steckdose,
glauben sie auch, Benzin komme aus der Zapfsäule.
Aber die Deutschen sind ja die Saubermänner pur. Deshalb stehen sie auch
mit dem CO2-Ausstoß einsam an der Spitze in Europa. Und es macht Spaß,
auf andere zu zeigen und wie Kleinkinder zu argumentieren: "Aber wenn
die das dürfen". Naja, spätestens bei der Diskussion um die
Höchstgeschwindigkeit wird das Hirn abgeschalten und auf die Umwelt
geschissen. Wen es um das Auto geht, dann wird generell der Verstand
ausgeschalten. Größer, dicker, schwerer, anfangs 1 Auspuff, dann 2,
jetzt 4, irgendwann wohl 8. Aber Hauptsache, mit dem Finger auf andere
gezeigt.
http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,472847,00.htmlhttp://www.blogecho.de/2007/03/21/autos-aus-deutschland-liegen-beim-co2-ausstoss-vorn/
Der GM-Hummer, auch in D ein beliebtes Auto. "Buhä, aber die anderen
fahren das doch auch."
Irgendwie tut sich was in Amerika. In Deutschland dagegen wie immer
wenig. Umweltschutz fängt nicht bei der Regierung an, sondern beim der
eigenen Person. Wenn ich mir aber die stetig steigenden Verkehrsdichte
anschaue mit immer größeren und mehr Sprit fressenden Autos, habe ich so
meine Zweifel, dass das bei jedem ankommt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,475302,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,474920,00.htmlhttp://www.umweltschutz-news.de/296artikel1708.html
Aber erfreue dich an deinem Halbwissen. Lässt sich besser am Stammtisch
diskutieren. Die imperialistische pöse Amerika.
http://www.co2-handel.de/article187_5599.html
Ach übrigens solltest du nicht den Nick von jemand anderen klauen.
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/530/100430/print.html
"Während wir bei den Klimagasen auf die Bremse treten, gibt China
richtig Gas und überholt die USA momentan beim CO2-Ausstoß, der sich bis
2030 noch einmal verdreifachen soll."
Ist ja krass. China, mit nur vier mal so vielen Einwohnern wie die USA,
überholt diese beim CO2-Ausstoß!1111 Dürfen die das?
>>Die USA sind nach wie vor die größten CO2-Produzenten (auch pro Kopf >gerechnet).>>Wie das gerechnet wird, das muss wohl noch gelernt werden. Stichwort>Schule dürfte ausreichen. Kleiner Tip: Ausstoß dividiert durch die>Bevölkerungszahl.
Na dann rechne jetzt mal. Tipp: der pro-Kopf-Ausstoß ist in den USA
viermal so hoch.
>Ist ja krass. China, mit nur vier mal so vielen Einwohnern wie die USA,>überholt diese beim CO2-Ausstoß!1111 Dürfen die das?
Wie viel von China ist so hochindustrialisiert wie in den Staaten?
Ich hab sogar noch weitergelesen und nicht wichtige Details weggelassen:
"Bis dahin werden etwa 190 Millionen Chinesen vom Fahrrad aufs Auto
umgestiegen sein. In China redet kaum jemand über CO2, der Smog in den
Städten ist dort das viel dringlichere Problem."
Viel Spass beim atmen:
http://www.seabel.com/images/uploads/Smog_in_china.jpghttp://www.storyblogger.de/wp-content/Peking_Smog.jpg
Der Ausstoß steht ja im Verhältnis zur Industrialisierung. Und da sind
die Schwellenländer besonders kritisch.
Übrigens sagt der Pro-Kopf-Verbrauch wenig aus. Oder glaubst du, dass
die Bevölkerungszahl in Deutschland von 2005 nach 2006 sprunghaft
angestiegen ist und eine höherere Steigerung nur durch die regenerativen
Energiequellen verhindert werden konnte?
"Jetzt in BILD: Geburtenkontrolle durch regenerative Energiequellen."
@Gast: Sorry, aber Du erzählst hier was von Bild-Polemik und
Stammtisch-Gesülze?
Mehr erkenne ich in Deiner Argumentation auch nicht.
Schau doch mal auf den Autobahnen, wieviele Spritfresser mit Hubraum > 3
Liter hier unterwegs sind und wieviele in den USA. Na? Dämmerts?
Und warum wohl wird ein Wagen wie der Hummer, den niemand braucht, wohl
in den USA entwickelt?
Wer propagiert denn "größer, schneller"? Wer hat die SUVs erfunden?
Übrigens habe ich noch keine Zahlen bzgl. des
Flottendurchschnittsverbrauchs von Dir gesehen. Die waren wohl Deiner
Argumentation nicht zuträglich... ;-)
Natürlich finde ich es bedenklich, dass es hierzulande genügend Lemminge
gibt, die der Meinung sind, der "american way of life" müsse unbedingt
nach Europa importiert werden - in Form großer Autos.
Ich brauche auch keine freie Fahrt auf der Autobahn und verurteile die
Fahrer von hubraumstarken Fahrzeugen ebenso.
Von mir aus kann morgen Tempolimit 100 eingeführt werden - da rennst Du
bei mir offene Türen ein. Sind wir mal ehrlich - die Mehrheit der
Autofahrer fährt auf den Autobahnen doch schon langsam. Aber ja, das
Tempolimit der USA reißts wirklich raus. Würde mich mal interessieren,
welchen CO2-Ausstoß die hätten, wenn es dor kein Tempolimit gäbe.
Warum es in den USA schon seit langem ein Tempolimit gibt, weißt Du aber
auch? Tipp: Mit Umweltschutz hat es nichts zu tun.
Btw: Wessen Nick soll ich geklaut haben?
Viele Autofahrer, zB Pendler, die jedes Wochenende zu Ihren Familien
fahren (so wie ich das 2 Jahre lang gemacht habe) freuen sich ueber jede
Minute die man einsparen kann. Und die Autos sind wohl nicht das
einzigste Problem das wir haben. Schade dass es immer nur die Leute
trifft, die sich so schon den Arsch aufreissen fuer dieses Land und
dafuer noch jedes mal den Finger gezeigt bekommen
> wass, wenn die Theorie der abiogenetischen Entstehung des Erdöls stimmt?
Laut diverser Gerüchte füllen sich leergepumpte Ölfelder von alleine
wieder auf. Hört sich ziemlich verrückt an, könnte aber was drann sein.
>Laut diverser Gerüchte füllen sich leergepumpte Ölfelder von alleine>wieder auf. Hört sich ziemlich verrückt an, könnte aber was drann sein.
So verrückt klingt das gar nicht! Wahrscheinlich wird dann aber nur H2O
nachlaufen.
>So, der pro Kopf-Verbrauch (meintest du Ausstoß?) sagt wenig aus? Worauf>willst du den Ausstoß denn beziehen?
Du siehst doch schon, worauf die Diskussion raus läuft. Da wird der
Bevölkerung Umweltverschmutzung und Verschwendung vorgeworfen, wo es
doch eher die Industrie ist. Deshalb auch der Hinweis auf die Steigerung
in Deutschland. Umgekehrt heißt das, man kann den Verbrauch pro Kopf
senken, in dem man viele Einwanderer ins Land lässt. Absurd.
Ein Umdenken wird in Deutschland niemals stattfinden. Du siehst das an
obiger Diskussion. Solange es Länder gibt, die schlechter sind als wir,
werden wir nichts tun. Weil in Amerika viele schwergewichtige Autos
rumfahren, sollen die das in Deutschland natürlich auch dürfen. Weil
Amerika hohen CO2-Ausstoß hat, brauchen wir nicht umdenken. Absurd und
kindisch. Deutschland war früher mal Vorreiter in der Einführung neuer
Technologien. Heute wird immer gewartet, was die anderen so machen.
Die Regierung alleine hat das mächtigste Mittel in der Hand, um die
Umwelt zu schonen und das Volk in die richtige, sparsamere Richtung zu
lenken. Einfach die Steuerschrauben auf Energieträger anziehen.
Alternativ kann auch nach Ausstoß besteuert werden. Doch das ist
unpopulär. Statt zu sparen, wählt man einfach diese Regierung ab und
dafür eine autofreundlichere, umweltverpestender Regierung. Autokanzler?
Ich glaube, das gab es nirgendwo. Was wir benötigen, ist ein
Umweltkanzler.
Du widersprichst dir irgendwie selbst.
Wenn wir selbst doch eh nichts am Energieverbrauch ändern können, wieso
sollten wir dann umdenken müssen? Wenn nur die Industrie dran schuld ist
können wir doch die größten Spritfresser fahren, es ändert nichts dran.
Du bringst im Zusammenhang mit Umweltpolitik wieder nur das Auto. Aber
das macht doch einen geringen Anteil aus. Die Industrie ist es doch, die
die Umwelt verschmutzt.
Ich glaube du musst dir mal klare Linie überlegen, mit der man auch
argumentieren kann.
Ich beziehe zu dem Thema keine Position, ich wollte das hier jetzt nur
einmal feststellen.
>Ich beziehe zu dem Thema keine Position, ich wollte das hier jetzt nur>einmal feststellen.
Ich stelle fest: Nach mir die Sintflut! Verpeste ich nicht die Umwelt,
dann machen es einfach andere für mich.
>Wenn wir selbst doch eh nichts am Energieverbrauch ändern können, wieso>sollten wir dann umdenken müssen?
Warum sollten wir am eigenen Verbrauch nichts ändern können? Derzeit
steigt er jedoch stetig an. Wir sollten nur nicht andere bekehren, wenn
wir selber so schlecht dastehen. Deutschland steht wohl mit an der
Spitze des Ausstoßes in Europa.
>Wenn nur die Industrie dran schuld ist>können wir doch die größten Spritfresser fahren, es ändert nichts dran.
Wenn du meinst, dass du durch noch mehr Spritfresser den CO2-Ausstoß
verringern kannst, bitte. Eigentlich sollte die Message angekommen sein,
dass die Industrie der größte Verursacher ist oder wie erklärst du dir
obige Tatsache, dass alleine durch die Konjunktur der CO2-Ausstoß
gestiegen ist? Aber das ist es, was angeklagt wurde. Mit dem Finger auf
andere zeigen und selber nichts machen.
>Du bringst im Zusammenhang mit Umweltpolitik wieder nur das Auto. Aber>das macht doch einen geringen Anteil aus. Die Industrie ist es doch, die>die Umwelt verschmutzt.
18% Anteil am Ausstoß würde ich nicht unbedingt wenig nennen. Und er
steigt jedes Jahr. Das Auto wurde erwähnt, weil es einen großen Brocken
ausmacht und man hier am leichtesten anfangen kann.
Warum ist es eigentlich so schwer, sich selber an die Nase zu fassen und
persönlich etwas beizutragen? Es geht sehr einfach. Unnötige Fahrten
vermeiden, auch wenn der Nachbar die Nase rümpft und mitleidig lächelt.
Stromfresser rauswerfen und durch stromsparende Geräte ersetzen. Dabei
sollte der Geiz draußen bleiben, auch wenn er noch so geil ist und man
sollte auf deutsche Technik zurückgreifen.
Glaubst du, dass die Deutschen reif sind für ein gesundes
Umweltbewusstsein? Was würde wohl eher gekauft werden, wenn es den
gleichen Preis hätte. Den Porsche mit 400g Ausstoß oder den Opel mit
100g?
>Ich stelle fest: Nach mir die Sintflut! Verpeste ich nicht die Umwelt,>dann machen es einfach andere für mich.
Eher: Wir müssen unbedingt etwas tun. Fangt schon mal an.
> Was würde wohl eher gekauft werden, wenn es den gleichen Preis hätte.> Den Porsche mit 400g Ausstoß oder den Opel mit 100g?
Natürlich der Porsche, so "billig" kommt man nicht nochmal an einen
Protzschlitten ;-)).
Wie gesagt Peter, es war nur eine Feststellung, dass deine Argumente in
diesem Punkt unschlüssig sind. Es soll in keinster Weise meine Meinung
ausdrücken, deshalb musst du nicht dagegen argumentieren. Ich hätte
gedacht, dass es durch meine rhetorischen Fragen richtig angekommen ist,
aber man kann es natürlich auch leicht missverstehen.
Also versuche ich es noch einmal:
Du argumentierst, dass die Industrie der große Verursacher ist und damit
der Pro-Kopf-Verbrauch nichts aussagt. Damit sagst du aber auch, dass
das Umweltbewusstsein des einzelnen keinen Einfluss hat. Wenn du jetzt
natürlich sagst, man dieses Umweltbewusstsein trotzdem aufbringen
sollte, gebe ich dir recht. Aber trotzdem widerspricht sich diese
Argumentation etwas.
Aber da wir gerade in einem Forum befinden, in dem viele
Elektroingenieure unterwegs sind, kann man den Widerspruch auch prima in
Einklang bringen. Denn grade die Ingenieure können viel gegen den
Energiehunger der Industrie tun, wenn sie das richtige Bewusstsein dafür
haben.
Kleines fiktives Beispiel: Ich entwickel ein Gerät, das tausendfach
verkauft wird und in der Regel 24/7 eingesetzt wird (zum Beispiel
Kühlaggregate oder ähnliches). Ich schaffe es, den Stromverbrauch um nur
5 Watt zu senken. Wie lang kann ich für die eingesparte Energie Auto
fahren?
Das nur mal als kleiner Denkanstoß für alle.
Nur, damit man mich richtig versteht: Ich wehre mich nicht dagegen,
Energie zu sparen. Mein (bereits bestelltes) nächstes Auto hat nicht
mehr 1.8, sondern nur noch 1.4 L Hubraum. In der ganzen Wohnung kann ich
Steckdosen freischalten, das Thema Stand-by Verbrauch existiert bei mir
nicht. Das ist mein persönlicher Beitrag.
Ich wehre mich aber vehement gegen die Ausführungen von "Gast", die die
USA als Vorreiter bei der Einführung von alternativen Energien
darstellen und dagegen, dass die Amerikaner Umweltengel seien. Dem ist
einfach nicht so.
Allein schon die hohe Besteuerung des Treibstoffs sorgt hierzulande (so
wie im Rest Westeuropas) für eine Regulation des Verbrauchs. Aber
offenbar ist der Sprit noch viel zu billig, wenn ich teilweise das
Verhalten meiner Mitmenschen sehe. Alleine durch eine entsprechende
Fahrweise kann man den Verbrauch sehr stark beeinflussen.
Ich bin der Meinung, jeder gesparte Liter fossiler Treibstoff zählt. Die
Menge machts.
>dass die Amerikaner Umweltengel seien. Dem ist>einfach nicht so.
Ich hätte da gerne eine Quelle, die belegt, dass alle Amerikaner
Umweltschweine sind. Da das ja sooft behauptet wird, lässt sich diese
Behauptung bestimmt leicht untermauern.
Peter, das "Umweltbewusstsein" im Sinne von "OMG die Welt geht unter,
wir müssen was tun" mag bei den Amerikanern durchaus sogar besonders
stark vorhanden sein. Davon kann sich das Klima aber nichts kaufen.
Worauf es ankommt ist die Praxis, und da sieht es nun mal so aus dass
der durchschnittliche US-Bürger durch Klimaanlagen, dicke Autos* usw.
doppelt so viel CO2 erzeugt wie ein Bürger der meisten anderen
Industriestaaten. Nein, das liegt nicht daran dass in den USA
überdurchschnittlich viel produzierendes Gewerbe angesiedelt wäre.
* Die paar Priusse kannst du vergessen, dafür fährt die Hälfte mit SUVs
oder Pickups rum, Kleinwagen gibt es praktisch keine.
kopfschüttel wenn man sich mal so die mitte des Threads durchliest.
Das klingt irgendwie alles wie "die anderen" "die anderen" "die anderen"
usw. Solang nicht der Einzelne umdenkt wird das mit Umweltschutz wohl
eher nix. Und so wie das jetzt aussieht geht das Umdenken irgendwie in
die falsche Richtung. Ich hab das Gefühl die Meisten denken eher so in
richtung "Geldschutz" anstatt Umweltschutz. Aber was bringt das?
PS: hat hier jemand eine Ahnung wo das Öl eigentlich teuer wird? Der
Preis den die Leute bekommen die das Öl ans Tageslicht bringen ist seit
Jahren relativ kostant geblieben. Und warum wird das Bezin in
Deutschland immer teurer, obwohl ja Öl in US-Dollar gehandelt wird und
der Dollar-Krus immer weiter fällt? Ist schon komisch... ;)
>doppelt so viel CO2 erzeugt wie ein Bürger der meisten anderen>Industriestaaten.
Welche banale Aussage. Das trifft für die Deutschen schon innerhalb
Europa zu.
Ja, dafür dass sie alle deine Argumente für die angebliche
Umweltfreundlichkeit der Amerikaner mal eben widerlegt ist das eine
ziemlich banale Aussage. Deutschland liegt im CO2-Ausstoß in Europa
übrigens ziemlich gut in der Mitte.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass in Amerika viele Werke in Kurzarbeit
laufen oder schließen müssen, weil keiner mehr die SUVs kaufen will. Ich
finde den Artikel nur leider nicht mehr.
Absolut sagen die Zahlen halt recht wenig aus. Man kann Deutschland
schließlich nicht mit Luxemburg vergleichen.
Ob man jetzt Pro Kopf, Pro Fläche oder Pro BSP berechnet kann man sich
ja raussuchen. Das dürfte aber alles die Zahlen in ein etwas anderes
Licht rücken.
"Boah, Deutschland hat sogar 100-mal so viele Emissionen wie Luxemburg!
Wir sind echte Umweltsäue." Merkst du was? Und jetzt darfst du auch noch
Emissionsrechte mit dem tatsächlichen Ausstoß vergleichen.
>Absolut sagen die Zahlen halt recht wenig aus.
Häh, bitte was? Die Zahl sagt die Menge aus, die wir in die Luft pusten
und das ist verdammt viel. Und wir sind Umweltsäue. Ich denke nicht,
dass jemand behaupten wird, dass wir mit 471 Mio Tonnen CO2 Umweltengel
sind.
>Jetzt stell mal die Zahlen der USA gegenüber.
Werden wir dann sauberer? Warum wird schon wieder mit den Fingern auf
andere gezeigt?
Eric hat es vortrefflich ausgedrückt:
Beitrag "Re: Erdöl wird nicht weniger, sonder mehr?"
'Das klingt irgendwie alles wie "die anderen" "die anderen" "die
anderen"'
Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir Umweltschweine sind.
Ich denke das Thema Energieerzeugung ist da neben dem Einspaarpotenzial
auch interessant.
Durch das Problem das der Stromverbrauch nicht kontinuierlich ist
sondern enorme Spitzen aufweist, welche ebenfalls abgedeckt werden
müssen. Würde ich mir wünschen das wir an einem verbessertem
Energiemanagement arbeiten.
Die erzeugte Energie kann leider nur sehr bedingt gespeichert und bei
bedarf abgerufen werden (Wasserspeicherkraftwerke).
Also ich betrachte mal das europäische Netz.
Atomenergie
ist ein sehr schwieriges Thema - Sicherheit - Endlagerung - Aufbereitung
Windenergie
Interessant aber nicht konstant - Klimatischer Eingriff bei
übertriebener nutzung(vielleicht) - optisch auch nicht der Hit wenn man
eines vor seinem Haus stehen hat :)
Wasserenergie
Speicherkraftwerke(wirkungsgrad? einzige mir bekannte Möglichkeit zur
Reservenspeicherung)
Stauseekraftwerke effizient aber auch nur begrenzt anwendbar.
Strömungskraftwerke
find ich bedenklich, da die Meeresströmungen einen der größten Einflüsse
auf das lokale Klima hat
Gezeitenkraftwerke sind relativ planbar von der Abgabeleistung
aber mann kann ja das denke ich mal auch nur bedingt nutzen.
Solarkraftwerke
Solarzellen mit Energieaufwand für die Produktion?? hmm Verbesserungen
haben stattgefunden.
Solarthermische Kraftwerke (spiegelarray) find ich gut ist aber auch
wieder stark Wetter- und Standortabhängig
Thermosolarpanels auf dem Dach find ich die beste Lösung um Heizungen zu
unterstützen.
Kohlekraftwerke
ääähm mag ich gar nicht :) aber sind zur Zeit noch nötig oder?
Habt Ihr Ideen?
Wie sieht es zur zeit eigentlich mit Fusionsreaktoren aus?
Hab schon lange nichts mehr zu diesem Thema gehört :(
Läuft die Forschung noch?
Ich würde mich freuen wenn ich auf ein vernünftiges Auto mit
brennstoffzellenantrieb umsteigen könnte
(gibt ja auch ethanol zellen dann käme man um den teueren H² rum hätte
natürlich aber co² ausstoß aber viiiiel weniger als bei einem
verbrennungs motor.
Und ich muss meinen Vorpostern zustimmen ich sehe auch noch ein großes
Einsparpotenzial bei Elektronik - und Beleuchtung :)
MfG
Lanhazza
@Peter: Deine Argumentation ist einfach nur absurd. Absolute Zahlen
sagen gar nichts aus, wenn man sie nicht zu irgend etwas ins Verhältnis
stellst. Das tust du zwar, indem du sagst, dass wir doppelt so viel CO2
ausstoßen als ein anderes Land in Europa. Den Vergleich mit den USA
verweigerst du aber. Nach deiner Argumentation wäre nunmal die USA der
Umweltverschmutzer Nr.1 - was aber nicht zu dem Rest was du sagst passt.
Genau das wollte ich damit aussagen, nicht etwa, dass wir nichts tun
müssen.
Wie ich schon gesagt habe - ich zweifle nicht an deiner Meinung, ich
stimme dir zum Teil zumindest zu. Aber die Argumentation ist halt sehr
widersprüchlich.
@Lanhazza:
Ein paar Anmerkungen zu deinen Punkten:
- Bei Windkraft dürften sich die klimatischen Änderungen wohl nur lokal
bemerkbar machen. Das ist eine Vermutung meinerseits, für Quellen, die
das Gegenteil belegen wäre ich natürlich interessiert.
- Wasserkraft hat in Europa kaum noch Potential. Der Wirkungsgrad von
einem Pumpspeicherkraftwerk liegt meines Wissens in der Größenordnung
von 60-70%. Also nicht so wahnsinnig gut. Es gibt noch andere
Speichertechnologien, die aber bisher nur sehr begrenzt eingesetzt
werden können oder noch nicht ausgereift (Druckluft, Spuraleiter,
Schwungräder, Flow-Batterien etc.)
- Die Sache mit der energetischen Amortisation bei PV wird immer
schlechter dargestellt als es wirklich ist. Wenns den großen Knall auf
dem PV-Markt gibt (soll irgendwann 2009 kommen) werden die Preise für
Solarzellen extrem fallen und vielleicht wird PV dann konkurrenzfähig.
Bei steigenden Strompreisen kann es irgendwann in ferner Zukunft
vielleicht sogar günstiger sein, sich eine Inselanlage aufzubauen (also
Solarzellen + Batteriepuffer) und den Strom selbst zu erzeugen, als vom
Stromversorger abzunehmen.
- An Lastmanagment wird schon gearbeitet. Am besten wäre wohl ein
tageszeitabhängiger Tarif einzuführen, den Rest würde der Markt selbst
regeln.
- Zu Fusionsenergie gibt es hier ein Thema (versteckt sich hinter der
Krebsdiskussion bei Kernkraftwerken). Das ist sicher keine Energieform,
die in näherer Zukunft interessant wird.
>Absolute Zahlen>sagen gar nichts aus, wenn man sie nicht zu irgend etwas ins Verhältnis>stellst.
Es sieht dann nur schöner aus, es wird aber nicht besser. Und wie schon
erwähnt (leider verlehrt herum), ist von 2005->2006 die Bevölkerung
nicht plötzlich geschrumpft, weil der pro-Kopf-Ausstoß sprunghaft
gestiegen ist. Das sagen nämlich diese Relativwerte. Relativwerte
benötigen einen Bezug, der hier völlig fehlt.
>Den Vergleich mit den USA verweigerst du aber.
Was bringt der Vergleich mit den USA? Macht es unsere Luft sauberer? WIR
müssen uns verbessern. WIR müssen NICHT die USA verbessern. Den Druck
haben die schon. Sollen wir wirklich nach Belieben Dreck in die Luft
blasen, solange wir nicht mehr als die USA erzeugen? Fangen wir also bei
uns an und exportieren die Umwelttechnik in andere Länder.
Alternativ können wir auch das vollenden, was wir angefangen haben. Wir
lagern unsere Schwerindustrie in Billiglohnländer aus und zeigen dann
mit dem Finger auf diese, weil sie die Umwelt verpesten. Schon heute ist
China größter Stahlexporteur und das nicht ohne Grund.
PS: Der Spiegellink beschreibt den Handel mit Emissionen. Hier die Daten
vom Ministerium:
http://www.iwr.de/klima/ausstoss_welt.html