Bei Reichelt gibt es DC/DC-Wandler.
Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln oder muss man
stets den "Umweg" über Wechselstrom gehen, a
lso erst Gleichstrom "wechselrichten",
dann Wechselstrom im Trafo wandeln,
Wechselstrom wieder gleichrichten?
Was machen fertige DC/DC-Wandlerbausteine?
Markus Boltzmann schrieb:> Bei Reichelt gibt es DC/DC-Wandler.
Nicht nur dort.
> Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln oder muss man> stets den "Umweg" über Wechselstrom gehen, a
Man muss.
> lso erst Gleichstrom "wechselrichten",> dann Wechselstrom im Trafo wandeln,> Wechselstrom wieder gleichrichten?
Ladungspumpe geht auch.
> Was machen fertige DC/DC-Wandlerbausteine?
Spule/Trafo oder Ladungspumpe
> Was machen fertige DC/DC-Wandlerbausteine?
Also erst Gleichspannung "wechselrichten",
dann Wechselspannung im Trafo wandeln,
Wechselspannung wieder gleichrichten?
Es muß aber nicht zwingend ein Trafo sein, Induktivität geht auch oder
Kapazität wie bei (Spannungsverdoppler). Niedrigere Spannungen kann man
mit Linearreglern erreichen, haben aber höhere Verlußte als
Schaltregler.
Nach oben braucht man immer einen Schaltregler dieser kann dann
isolierend (mit Trafo bzw. Übertrager) oder nicht isolierend sein (mit
einfachen L oder C + Diode).
Markus Boltzmann schrieb:> Bei Reichelt gibt es DC/DC-Wandler.>> Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln oder muss man> stets den "Umweg" über Wechselstrom gehen, a>> lso erst Gleichstrom "wechselrichten",> dann Wechselstrom im Trafo wandeln,> Wechselstrom wieder gleichrichten?>> Was machen fertige DC/DC-Wandlerbausteine?
Vor langer Zeit, so in den 80ern hab ich mal zwei Schaltungen gesehen
zur Wandlung von Gleichspannung. Die eine für rauf, die andere für
runter.
Mindestens eine davon stand in der "ELO".
Prinzip:
Spannung rauf: Elkos parallel laden, in Reihe entladen
Spannung runter: Elkos in Reihe laden, parallel entladen
Ansteuerung erfolgte über einen NE555. Kein Trafo, keine Spule,
nur ein paar Dioden und Transistoren (damals waren es BC140/BC160 oder
so)
Hier wird was ganz ähnliches gemacht:
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap5/Kapitel5.html
Markus Boltzmann schrieb:> Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln
Es gab mal sogenannte DC/DC-Wandler von +24V auf +12V,
die hatten einen dicken Kühlkörper und haben die (24V-12V) mal dem Strom
als Verlustleistung verbraten.
@ Irregeführter (Gast)
>> Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln>Es gab mal sogenannte DC/DC-Wandler von +24V auf +12V,>die hatten einen dicken Kühlkörper und haben die (24V-12V) mal dem Strom>als Verlustleistung verbraten.
Nennt sich Linearregler.
Falk Brunner schrieb:> @ Irregeführter (Gast)>>>> Gibt es eine Möglichkeit, Gleichströme dierekt zu wandeln>>>Es gab mal sogenannte DC/DC-Wandler von +24V auf +12V,>>die hatten einen dicken Kühlkörper und haben die (24V-12V) mal dem Strom>>als Verlustleistung verbraten.>> Nennt sich Linearregler.
Eben!
Daher finde ich die Bezeichnung "DC/DC-Wandler" irreführend.
Hab ich das mit den Schaltreglern richtig verstanden, dass dort mittels
eines Transistors, der als "Schalter" fungiert
http://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler
der Stromkreis intervallweise an- und ausgeschaltet wird, um so die
niedrigere Spannung zu erzeugen?
Markus Boltzmann schrieb:> Hab ich das mit den Schaltreglern richtig verstanden, dass dort mittels> eines Transistors, der als "Schalter" fungiert>> http://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler>> der Stromkreis intervallweise an- und ausgeschaltet wird, um so die> niedrigere Spannung zu erzeugen?
T_{e}: Einschaltdauer
Während der Einschaltzeit T_{e} fließt der Laststrom i_{L} durch die
Induktivität L und durch den Verbraucher, die Diode D sperrt.
T_{a}: Ausschaltdauer
Während der Ausschaltphase T_{a} wird die in der Induktivität
gespeicherte Energie abgebaut: Der Strom durch den Verbraucher fließt
weiter, nun jedoch durch die Diode D bzw. aus dem Kondensator C.
Klaus Ra. schrieb:> T_{e}: Einschaltdauer>> Während der Einschaltzeit T_{e} fließt der Laststrom i_{L} durch die> Induktivität L und durch den Verbraucher, die Diode D sperrt.>> T_{a}: Ausschaltdauer>> Während der Ausschaltphase T_{a} wird die in der Induktivität> gespeicherte Energie abgebaut: Der Strom durch den Verbraucher fließt> weiter, nun jedoch durch die Diode D bzw. aus dem Kondensator C.
cool, wie man auf so eine Idee gekommen ist, sich sowas auszudenken.
Das von Klaus Bolzmann beschriebene Verfahren wir zum hoch und
herunterwandeln von Gleichspannung angewendet. Wichtige Schlagworte zum
Recherchieren und Einkaufen sind dabei:
Hochsetzsteller, Aufwärtswandler, Aufwärtsregler, Boost-Converter,
Step-up-converter
Tiefsetzsteller, Abwärtswandler, Abwärtsregler, Buck-Converter,
Step-Down-Converter
Kombiniert:
Hoch-Tiefsetzsteller, Buck-Boost-Converter
Die Taktung für die Ladephase liegt bei einfachen Schaltungen
typischerweise bei 1KHz und ist daher manchmal durch einen Pfeifton
hörbar. Bessere Schaltungen schaffen 4KHz und kommen dadurch ebenfalls
mit kleineren Speichern (Induktivität, Kapazität) aus.
Im Gegensatz zu mit Transformator gewandelten Spannungen, sind hierbei
die Ein- und Ausgänge nicht galvanisch getrennt.
Hier wird das Verfahren beschrieben:
http://www.learnabout-electronics.org/PSU/psu32.php