Hallo,
läßt sich etwas in der Art machen, dass, wenn ich an das Netz (14 V)
gehe ein einmaliger Stromimpuls ausgelöst wird. Ich meine keinen Eltako
der sich erst dann schalten läßt, wenn er schon am Netz ist. Sondern
Stecker rein -> monostabiles Relais zuckt -> Ruhe.
Ich weiß, es klingt etwas wie Quatsch, aber ich brauche es um beim
Einschalten einen Eingang definieren.
Gruß
Karsten
Relais über einen Elko an das Netz legen. Parallel zum Elko einen
Widerstand. Den Widerstand so wählen, dass weniger als der Haltestrom
des Relais fließt. Er soll nur den Elko wieder entladen, wenn das Gerät
vom Netz getrennt wird. Die Größe des Elko bestimmt (zusammen mit dem
Widerstand der Relaisspule) die Einschaltzeit.
---------------------------- +
| |
| -
| | |Widerstand
Konden- ------- | |
sator ------- -
| |
|------------
|
-------
| | Relaisspule
-------
|
---------------------------- -
Jetzt musst du nur noch je nach Haltestrom deiner Relaisspule den
Widerstand dimensionieren und je nach Zeitdauer den Kondensator wählen
-> fertig
Hallo Miche,
besten Dank. Klappt mit den richtigen Werten.
Ich hab da noch eine Frage:
Ich suche eine Verzögerungsschaltung.
Kannst du mir da weiterhelfen?
Geuß
Karsten
Karsten schrieb:> Hallo Miche,>> besten Dank. Klappt mit den richtigen Werten.>> Ich hab da noch eine Frage:> Ich suche eine Verzögerungsschaltung.>> Kannst du mir da weiterhelfen?>> Geuß> Karsten
Funktioniert doch nach dem gleichen Prinzip.
Gruß
Frank
>>aber ich brauche es um beim>>Einschalten einen Eingang definieren.
ich verstehe nicht wofür du es brauchst, zudem verstehe auch den Satz
nicht wirklich.
Bist du im PKW unterwegs 13,8V DC? Worum gehts denn genau?
Wenn du einen Elko in reihe mit dem Relais schaltest ist der im ersten
Moment ja leer, das heißt es fließt ein Strom durch das Relais bis der
Elko geladen ist, ab einer bestimmten Spannung am Elko fällt das Relais
ab.
Wenn man den Elko passend zum Relais wählt, erhält man ein "Zucken" im
Einschaltmoment...
JK
das passende Bauteil dazu heißt Wischerrelais.
Ist z.B. eine Funktion von Eltakos Multifunktionsrelais und das arbeitet
mit einer Eingangsspannung von 8 - 230V
Hallo Georg,
ich habe etwas 20 V= geglättete Spannung (aus 14~ gemacht) und ein 12 V
Relais mit folgenden Daten:
http://datasheet.octopart.com/MT2-C93402-Tyco-Electronics-datasheet-541690.pdf
Kannst du eventuelle Werte zu C und R geben bzw. mich würde
interessieren, wie man was ausrechnet?
Ich brauche es im Modellbahnbau.
Gruß
Karsten
Karsten schrieb:> Ich brauche es im Modellbahnbau.
Denkt ihr auch, Karsten sollte sich mal einen 555 samt seinen möglichen
Beschaltungen ansehen? Ich will gar nicht wissen, wieviele Millionen 555
in diversen Modellbahn-Anlagen alle möglichen Zeitsteuerungs Aufgaben
übernehmen.
http://www.themt.de/el-0230-time-49.html
Hallo,
das Problem bei 555 ist nur, er muß vorher am Netz (so wie alle
Flipflops) sein, damit geschaltet werden kann. Oder ist es anders,
vielleicht irre ich mich.
Ich ich will folgendes.
Netzstecker rein -> verzögertes Zucken des monost. Relais -> danach
Ruhe.
Gruß
Karsten
Karsten schrieb:> ich habe etwas 20 V= geglättete Spannung (aus 14~ gemacht) und ein 12 V> Relais mit folgenden Daten:> http://datasheet.octopart.com/MT2-C93402-Tyco-Elec...
Da sind etwa 1001 verschiedene Relais beschrieben.
> Kannst du eventuelle Werte zu C und R geben
Da die Verzögerungszeit geheim ist, wird das schwierig. Die Glaskugel
ist gerade zum Polieren weggegeben.
> bzw. mich würde> interessieren, wie man was ausrechnet?
Die Zeitkonstante eines RC-Gliedes ist R*C. Damit bekommst du einen sehr
groben Startwert. Der Rest ist etwas Experiment.
Als Hausnummer: Deine Spule hat 1kOhm. Nehmen wir als Vorwiderstand auch
1kOhm, dann wird das Relais noch sauber anziehen. Mit 100uF als
Kondensator ergeben sich dann 100ms Verzögerung.
(Für die Puristen, nicht für Karsten: Ich weiß, dass das 2 tau sind)
Und wie kbuchegg schrieb: Mit einem Timerbaustein geht es schnell und
bequem. Und mittels eines Trimmpotis bekommt man dann sogar noch ein
elektrisches Langloch.
Karsten schrieb:> Hallo,>>> das Problem bei 555 ist nur, er muß vorher am Netz (so wie alle> Flipflops) sein, damit geschaltet werden kann. Oder ist es anders,> vielleicht irre ich mich.
Schau dir die Seite an, die ich verlinkt habe.
Der beschreibt in einem Kapitel
"Unterdrückung des Start–Zyklus"
explizit, wie man genau dieses Verhalten unterdrückt(!).
Was schliesst du daraus?
Georg G. schrieb:> Und wie kbuchegg schrieb: Mit einem Timerbaustein geht es schnell und> bequem. Und mittels eines Trimmpotis bekommt man dann sogar noch ein> elektrisches Langloch.
Und ich bin mir auch fast sicher, dass es irgendwo einen Modellbauer
gibt, der für solche Schaltungen Standardplatinen hat. Mglw. sogar nur
eine einzige Platine, die je nach unterschiedlicher Bestückung diverse
Varianten von 555-Standardschaltungen realisiert.
Modellbahner haben sowas meistens im Zehner-Pack in den Schubladen auf
Reserve rumliegen. Da muss was verzögert werden / dort soll ein Licht
blinken? Kein Problem - Schublade auf - Platine raus - angeschlossen -
Poti eingestellt - fertig.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Und ich bin mir auch fast sicher, dass es irgendwo einen Modellbauer> gibt, der für solche Schaltungen Standardplatinen hat. Mglw. sogar nur> eine einzige Platine, die je nach unterschiedlicher Bestückung diverse> Varianten von 555-Standardschaltungen realisiert.
Ein Freund hat so etwas vor etwa 20 Jahren per Dutzend für seine Anlage
verbauen lassen (rate, von wem). Es war aber mit dem 556. Da wird man
noch flexibler.