Hallo Zusammen
Ich wollte mal nachfragen, bevor ich gleich zum Arzt renne.
Habe mir heute einen Stromschlag eingefangen, 180V DC, hatte ESD-Schuhe
an, ESD-Stuhl, ESD-Matte, ESD-Tisch, ESD-Boden also so ziemlich alles
was es so an ESD sachen gibt.
Habe aus der Schule mitgenommen, dass Gleichstrom grundsätzlich
gefährlicher ist als Wechselstrom, vor allem wegen den
Folgeerscheinungen.
Muss ich mir Sorgen machen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen? Was
sind eure Erfahrungen?
Gruss
Gordon
Was für eine Stromquelle, wie viel Strom hätte fließen können?
Stromunfälle werden normalerweise dem Arbeitgeber und gegebenenfalls der
BVG mitgeteilt.
Es ist mit Sicherheit kein Fehler zum Arzt zu gehn.
Das verläuft ähnlich wie mit beim Schweißen verblitzten Augen - der
Ernstfall bricht in der darauf folgenden Nacht unaufhaltsam und mit der
unberechenbaren Macht eines Naturereignisses über Dich herein. Überlebst
Du das, muß Dir am nächsten Tag kein Arzt mehr helfen.
Tilo Lutz schrieb:> Was für eine Stromquelle, wie viel Strom hätte fließen können?
Selber gebaut, ca. 30mA danach nimmt die Spannung stark ab.
Guru schrieb:> Überlebst> Du das, muß Dir am nächsten Tag kein Arzt mehr helfen.
Danke für die aufheiternden Worte, aber dann habe ich ja morgen
wenigstens Gewissheit.
Fralla schrieb:> Kommt drauf an wie lang der Strom floß. Wenn du nur kurz angekommen bist> und wegggezuckt hast, sind 180VDC und mehr auch kein Problem.
Keinen Leiter umschlossen, Kontakt berührt und sofort weggezuckt.
Hände waren trocken, Kontaktstelle war stumpf und klein (Lötstelle).
Gruss
Gordon
So wie ich es gelernt habe:
Ab 50mA wirds gefährlich. Da du einen eigensicheren Stromkreis hattest
mit 30mA und sofort weggezuckt bist, stehen die Chancen gut, dass es
keine weiteren Folgen nach sich zieht.
Dennoch empfehle ich den Arzt aufzusuchen. Denn Ferndiagnosen halte ich
beim Thema Gesundheit für wenig ratsam und nur der Arzt kann Gewissheit
geben.
Gruß
>Keinen Leiter umschlossen, Kontakt berührt und sofort weggezuckt.>Hände waren trocken, Kontaktstelle war stumpf und klein (Lötstelle).
Dann mach dir keine Sorgen bei der Spannung und dem geringen möglichen
Strom. Feste 400VDC haben mich und Kollegen schon öfter "gebissen".
Allerdings nur ganz kurze trockene Berührungen wie von dir geschildert.
Hängenbleiben ist natürlich was anderes und gefählich.
Würde ich auch so sehen. Wenn du das so im Spital in der Aufnahme
erzählst, horchen die dich ab und hängen mal ein EKG drann und schicken
dich danach nach Hause (vielleicht mit der Bemerkung genug zu trinken).
Ich hab mir schon zigmal die 300V,100µF von nem Blitzkondi aus ner
Einwegkamera eingefangen, wenn du nich an dem Schreck stirbst, dann bist
du ausser gefahr... :D
PS: das war keine medizinische (lies: verbindliche) Beratung sondern nur
ein Erfahrungsbericht...
Die Frege ist wo der Strom durchfliesst. Ich hatte mal das Pech eine
1800V Speisung mit einer Hand kurzzuschliessen. Es gab zwei Loecher in
die Hand, die lange Zeit zum Heilen benoetigten.
Bonzo schrieb:> Die Frege ist wo der Strom durchfliesst.
Das ist besonders wichtig.Ich hab mal 220 V AC abgefasst,zwichen rechter
Hand und beiden Füssen.Ich stand auf Stahlplatten und hab ohne vorherige
Messung mit der rechten Hand und einem unisoliertem !!Seitenschneider
einen isolierten Draht abgezwickt welcher 220 V AC führte.Die Muskulatur
im rechten Arm und der Hand und in beiden Beinen verkrampfte und ich war
völlig reaktionsunfähig.Durch die Verkrampfung hab ich den Draht
durchtrennt und war plötzlich wieder stromlos.Strommarken an der rechten
Hand oder den Fusssohlen hatte ich nicht.Entscheidend ist ob ein
Stromfluss uber die Herzgegend war oder nicht .Der Arzt meinte das ich
arg Glück hatte.
Bei Netzstrom sind die Chancen recht gut, da du durch den wechselstrom
oft den Kontakt "abschüttelst" oder durch das Krampfen deine Hand von
dem Kontakt wegziehst. Pech hat man nur wenn sich die hand um den
Kontakt rumkrampft (was bei einem dünnen kurzen Stück draht wies aus der
Wand steht aber schwer is). Ich kenn einen der tippt als
Phasenprüfer-ersatz einfach mit der Fingerspitze an die Leitungen. Das
is zwar schon extrem aber relativ untödlich...
Max schrieb:> Ich kenn einen der tippt als> Phasenprüfer-ersatz einfach mit der Fingerspitze an die Leitungen. Das> is zwar schon extrem aber relativ untödlich...
Das mache ich auch, auch wenn es bestimmt nicht die eleganteste Lösung
ist. Aber nur wenn das Werkzeug grad nicht vorhande ist. Erst ein
Phasenprüfer (die ollen Schraubenzieher mit Lämpchen, die immer
anzeigen, was sie wollen) und dann, wenn er meint es wäre stromlos, dann
tippe ich mit einer ruckartigen Bewegung im vorbeiziehen den Draht kurz
an. Aber natürlich nicht, wenn sogar der Schraubenzieher leuchtet.
ABER: DAS IST NATÜRLICH KEINE ELEGANTE ART, EINEN LEITER AUF SPANNUNG ZU
PRÜFEN!!! MANCH EINER WÜRDE SAGEN, ES IST DUMM UND DEM WÜRDE ICH
ZUSTIMMEN!
Dennoch, habe auch schon ein paar mal einen aus dem Netz gewischt
bekommen (nicht bei oben genannanter Methode, sondern durch andere
Unvorsichtigkeiten) und mehr als einen Schreck hatte ich auch nie davon
getragen, aber das kann auch einfach gutes Glück sein.
Ergo: VORSICHT ;-)
@ gordon51freeman (Gast)
>> Was für eine Stromquelle, wie viel Strom hätte fließen können?>Selber gebaut, ca. 30mA danach nimmt die Spannung stark ab.
Klingt nach einem Netzteil für Nixiröhren ;-)
Ohne deinen ESD-Kram hättest du wahrscheinlich viel weniger gemerkt.
War deine Apparatur vom Netz getrennt? Wenn nicht, hast du einen echten
Netzschlag 230V bekommen.
Wenn es aber Netz-Potentialfrei ist, da mußt du ja mit zwei Punkten die
Schaltung berührt haben. Oder das Chassis war geerdet. Dem Röhrenbastler
passiert das öfter.
Eine Lehre muß es aber auf alle Fälle sein!
Gleichspannung ist deswegen gefährlicher weil deine Muskeln verkrampfen.
Das bedeutet wenn du einen Leiter mit Gleichspannung umfasst die Hand
nicht mehr wegbekommst.
Bei Wechselspannung hast du die Chance durch das Zucken deiner
Muskeln/Körper wieder wegzukommen auch wenn du dann auf den Boden
krachst.
Martin schrieb:> Bei Wechselspannung hast du die Chance durch das Zucken deiner> Muskeln/Körper wieder wegzukommen
Soweit die Theorie. Aber so schnell möchte ich dich mal zucken sehen,
dass du gerade mal einen von 100 Nulldurchgängen pro Sekunde zum
loslassen erwischst...
> auch wenn du dann auf den Boden krachst.
Das kommt dann eher von der Schwerkraft und weil verkrampfte Muskeln
nicht mehr kontrollierbar sind. Der stromdurchflossene Körperteil fühlt
sich dann an, wie wenn einer sachte, aber ausdauernd mit dem Hammer
draufrumgedroschen hätte...
Bonzo schrieb:> Ich hatte mal das Pech eine 1800V Speisung mit einer Hand> kurzzuschliessen. Es gab zwei Loecher in die Hand, die lange Zeit> zum Heilen benoetigten.
Ich hatte das mal mit dem Hochspannungsteil eines Fernsehers: 15kV (nur
ein paar mA) beim Daumen rein und am Handballen wieder raus. Das habe
ich nicht gespürt (vermutlich waren die Nerven gleich mal stillgelegt),
sondern nur gehört (britzel) und gerochen (brutzel) und mit der Narbe
protze ich heut noch rum.... ;-)
MaWin schrieb:>> Gleichspannung ist deswegen gefährlicher weil deine Muskeln verkrampfen.>> Das ist falsch.> Bitte informiere dich, bevor du solchen Stuss schreibst.
Informier Dich mal selber.
Ich hatte schon unfreiwilligen Kontakt zu 430V DC(beide Hände).
Die Muskeln haben sich total verkrampft und entspannen sich auch nicht.
Einziger Ausweg: Zwei Schritte rückwärts, dann ist ein Kabel abgerissen.
Ganz am Anfang hast Du geschrieben:
>Muss ich mir Sorgen machen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen?
- Klingt so als machtest Du Dir schon Sorgen.
- Was hält Dich ab davon zum Arzt zugehen?
Ketzerisch ein
- Bis Du Politiker, die zerreden Problem auch lieber, als daß sie welche
lösen.
Ketzerisch aus
Taten statt Worte, hat schon Pelzig gesagt.
Wow, viele Antworten :)
Wie ihr seht - ich lebe noch. Also schon mal das schlimmste überstanden.
al3ko schrieb:> Denn Ferndiagnosen halte ich> beim Thema Gesundheit für wenig ratsam und nur der Arzt kann Gewissheit> geben.
Ja das ist mir durchaus bewusst, sollten irgendwelche Symptome auftreten
werde ich doch noch zum Arzt gehen. Wenn ich mir die Erfahrungen hier so
durchlese, denke ich aber, dass ich wohl Glück hatte :)
Bonzo schrieb:> Die Frege ist wo der Strom durchfliesst. Ich hatte mal das Pech eine> 1800V Speisung mit einer Hand kurzzuschliessen. Es gab zwei Loecher in> die Hand, die lange Zeit zum Heilen benoetigten.
Oha, das möchte ich nicht erlebt haben :S
Frank schrieb:>> Ich kenn einen der tippt als>> Phasenprüfer-ersatz einfach mit der Fingerspitze an die Leitungen. Das>> is zwar schon extrem aber relativ untödlich...
Habe mal gelesen, dass das mit der Zeit Herzrhythmusstörungen
verursachen kann. Habe aber keine Quelle zur Hand, deshalb kannst du das
mal als Gerücht abtun. Ich würde es dennoch mal googeln, aber ich denke
jemand aus dem Forum wird diese These auch so bestätigen/widerlegen
können.
Falk Brunner schrieb:> Klingt nach einem Netzteil für Nixiröhren ;-)
Richtig geraten :)
Martin schrieb:> Ja und aufgrund dessen das die einwirkdauer länger ist sich dein Blut> zersetzt.
Habe ich auch gelesen, allerdings bezweifel ich, dass die Einwirkdauer
lange genug war, um mein Blut zu zersetzen.
Michael_ schrieb:> War deine Apparatur vom Netz getrennt? Wenn nicht, hast du einen echten> Netzschlag 230V bekommen.
Labortischgerät 12V -> Stepup -> 180V
chick schrieb:> - Klingt so als machtest Du Dir schon Sorgen.> - Was hält Dich ab davon zum Arzt zugehen?
Hm gestern vor allem die Uhrzeit und heute eure Antworten und das
ausbleiben von Symptomen :)
Lothar Miller schrieb:> Ich hatte das mal mit dem Hochspannungsteil eines Fernsehers: 15kV (nur> ein paar mA) beim Daumen rein und am Handballen wieder raus. Das habe> ich nicht gespürt (vermutlich waren die Nerven gleich mal stillgelegt),> sondern nur gehört (britzel) und gerochen (brutzel) und mit der Narbe> protze ich heut noch rum.... ;-)
Und auch hier.. autsch :P
Danke auf jeden Fall für eure Antworten, dachte mir schon, dass hier
schon der eine oder andere mal eine geklebt gekriegt hat :)
Gruss
Gordon
Was schreiben die Leute denn hier immer von "Arzt"? Der kann auch nix
machen. Du musst in ein Krankenhaus und dich dort eine Nacht lang
aufhalten, während sie Geräte an dich anschließen. Das Gleiche wird dir
auch der Arzt sagen.
gordon51freeman schrieb:> Ja das ist mir durchaus bewusst, sollten irgendwelche Symptome auftreten> werde ich doch noch zum Arzt gehen. Wenn ich mir die Erfahrungen hier so> durchlese, denke ich aber, dass ich wohl Glück hatte :)
Dir ist schon bewust das diejenigen die dran gestorben sind hier nicht
schreiben?
Hi Simon,
Simon K. schrieb:> Was schreiben die Leute denn hier immer von "Arzt"? Der kann auch nix> machen. Du musst in ein Krankenhaus und dich dort eine Nacht lang> aufhalten, während sie Geräte an dich anschließen. Das Gleiche wird dir> auch der Arzt sagen.
Laufen in einem Krankenhaus nicht auch Ärzte herum? Du hast aber recht,
der direkte Weg ins Krankenhaus mag klüger erscheinen als vorher dem
"Hausarzt" Hallo zu sagen.
Gruß
Soweit ich das beurteilen kann besteht haptsächlich das risiko einer
Vergiftung, wenn die einwirkungsdauer zu lange ist.
(Knochenbrüche (muskelstimulation), herzkammerflimmern usw. ist bei DC
180V unwahrscheinlich).
Jedoch entstehen durch elektrolyse unteranderem zersetzungsprodukte von
Proteinen welche meist hoch toxisch sind. Sollte kurz nach der
Stromeinwirkung (<1h) übelkeit evt. erbrechen usw. auftreten ist dies
ein Indikator.
Ein Hausartzt nützt dir hier meist wenig. Eine Blutanalyse kann dieser
oft nicht selbst durchführen -> Labor schicken usw. (Sinnlos da zu
lange).
Selbst Medikamentös kann der Hausarzt wohl nichts machen, da es kein
Medikament gegen durch elektrolyse zersetzte Stoffe giebt... (bitte
belehrt mich was besserem falls doch)
Im spital wird meines wissen ein Dialysegerät verwendet, welches
entsprechende produkte "abbauen" kann.
Der eigene Körper ist vermutlich das zuverlässigste analysegerät
diesbezüglich, übelkeit, "schlappheit", schlechtes wohlbefinden usw.
Wenn ihr es für nötig haltet medizinisch etwas zu unternehmen am besten
gleich eine spezialisierte oder grössee praxis(evt. spital) aufsuchen.
Ich bin kein Arzt hab ich nur gerade so im kopf. Bitte kurz bestätigen
oder widerlegen.
Simon K. schrieb:> Was schreiben die Leute denn hier immer von "Arzt"? Der kann auch nix> machen. Du musst in ein Krankenhaus und dich dort eine Nacht lang> aufhalten, während sie Geräte an dich anschließen. Das Gleiche wird dir> auch der Arzt sagen.
Ja das nicht, aber meistens kommt dann so was wie: "Ich hatte mal 'n
Kumpel, den hat es total durchgebraten.."
Ich wage es sogar zu behaupten, dass ich im Forum mehr Infos zu einem
Stromunfall kriege, als bei meinem gewöhnlichen Hausarzt, der mich
einfach ins Krankenhaus schickt.
Gruss
Gordon
gordon51freeman schrieb:> Ja das nicht, aber meistens kommt dann so was wie: "Ich hatte mal 'n> Kumpel, den hat es total durchgebraten.."
Äh was stützt deine Aussage?
Soviel zum Thema "Infos in einem Forum einholen" ;)
Hmm schrieb:> Äh was stützt deine Aussage?>> Soviel zum Thema "Infos in einem Forum einholen" ;)
Die Tatsache, dass die meisten Menschen ein Mitteilungsbedürfnis haben
:)
Vergleichsweise harmlos. Zwickt ein wenig, das wars dann aber auch
schon. Als im Jahre 1881 die erste elektrische Straßenbahn in Berlin
fuhr (mit 180V DC), kannte man noch keine Oberleitung, sondern der Strom
wurde wie bei der Modelleisenbahn über die beiden Fahrschienen (!!!)
zugeführt, zwischen denen also folglich ständig eine Spannung von 180V
Gleichspannung herrschte. Lustig fanden das danals die Berliner Kinder,
die sich laut zeitgenössischen Berichten regelmäßig einen Spaß daraus
machten, beide Schienen gleichzeitig anzufassen und sich so zu
"elektrisieren". Von Todesfällen ist m.W. nichts bekannt. Weniger lustig
fanden es dagegen die Pferde. Sie erlitten beim Kontakt mit den
stromführenden Schienen heftige elektrische Schläge, wobei sie scheuten
und auch öfters durchgingen. So kam es eines Tages auch zu einem
tödlichen Unfall: Ein vollbeladener, sechsspänniger Bierwagen kreuzte
die Schienen, die Pferde bekamen Stromschläge und gingen durch, die
schweren Fässer stürzten vom Wagen und erschlugen einen Passanten. Das
war dann das Aus für diese Art der Stromzuführung. Ich selbst hatte in
den letzten 30 Jahren bei der Entwicklung von Schaltnetzteilen unzählige
Male Kontakt mit Gleichspannungen zwischen 150 und 400V. Allesamt leicht
bis heftig schmerzhaft, aber sonst ohne jede Folgen. Vor AC habe ich
deutlich mehr Respekt. Wenn ich mal mit Drehstrom (AC 400V) zu tun habe,
bin ich sogar übervorsichtig und prüfe lieber 3mal alle Phasen auf
Spannungsfreiheit, weil eben AC viel gefährlicher als DC ist und bei
400V hochgradig lebensgefährlich. Deshalb habe ich hiervon auch noch nie
einen Schlag bekommen.
Das findet man in der einschlägigen Fachliteratur. Nicht umsonst läßt
der VDE bei DC bis zu 120V als zulässige Berührungsspannung zu, bei AC
dagegen nur 50V. Niederfrequenter Wechselstrom (50 Hz) führt bereits bei
ca. 10mA zu Muskelverkrampfungen und schon bei >30mA besteht die Gefahr
des Herzkammerflimmerns. Ein Professor Biegelmeier aus Wien hat mal
festgestellt, daß bei Gleichstrom erst Körperströme über 500mA
Herzkammerflimmern auslösen können, und das auch nur bei
Längsdurchströmung (Hand-Fuß), bei Querdurchströmung Hand-Hand angeblich
gar nicht, glaubt man dem besagten Professor.
Das hatte sogar schon Thomas Edison festgestellt dass der von Nikola
Tesla favorisierte Wechselstrom gefährlicher ist als der von ihm damals
favorisierte Gleichstrom. Um die Einführung des Wechselstroms zu
verhindern hat er sogar extra eine arme Kreatur als Beweis geopfert.Im
Anschluss war dann Klar, dass man nur Wechselstrom für den elektrischen
Stuhl nehmen sollte...