Guten Abend,
Gibt es Glühbirnen/Lichquellen die keine oder sehr sehr geringe UV
Anteile besitzen (Dunkelkammer)?
Beim Lackieren meiner Platinen möchte ich etwas sehen und nicht im halb
dunkeln arbeiten.
Gibt es spezielle Glühbirnen für diesen zweck ?
Mfg
Koe
Es gibt Halogenlampen mit UV-Filter.
LEDs...
Hab mir mal für Halogen ohne explizite Filterangabe, einen aus
Kaptonband gefrickelt.
Da bei mir nur noch LEDs werkeln, kein direktes Sonnenlicht hinkommt,
das Lackieren nur einige Sekunden braucht, kümmere ich mich da nicht
mehr drum. Keine Nachteile feststellbar.
KoE schrieb:> Beim Lackieren meiner Platinen möchte ich etwas sehen
Rote Leuchtdioden.
Sind schlauer als weisse Lampen mit Rotfilter wie die alten
Dunkelkammerleuchten.
Hallo,
man kann schon mit LEDs in geeigneter (roter) Farbe (weiteres steht im
DB)
sich eine preisgünstige Dunkelkammer-Leuchte bauen, das hatte ich vor
ca. 30 Jahren für das Entwickeln der chemischen SW-Fotografie gemacht.
In einem weiteren Beitrag sorgt sich KoE um sein Augenlicht:
die Platine soll belichtet werden!!! -> also machen; so kurzwelliges UV
ist dazu nicht erforderlich (wieder der Verweis auf das DB) es ist
immerhin so langwellig (Bungard Platinen-Material), dass durch
Fensterglas weniger als 10% geschluckt werden, Sonnenbrille sollte
reichen.
Meine Mess/Erfahrungs-Werte stellen keine verbindlichen
Handlungs-Anweisungen dar, ich übernehme für anderer Menschen Handlungen
keinerlei Verantwortung
KoE schrieb:> Gibt es Glühbirnen/Lichquellen die keine oder sehr sehr geringe UV> Anteile besitzen (Dunkelkammer)?
Das reicht i.d.R. nicht*. In der industriellen Fertigung wird Gelblicht
verwendet, es gibt oder gab z.B. eine spezielle gelbe Folie für
Leuchtstoffröhren und Fenster. Da spielt auch tagelange Exposition keine
Rolle. Ich habe auch schon mal gelben Lampenlack für Glühbirnen
verwendet.
*Die meisten fotoempfindlichen Sachen reagieren nicht nur auf UV,
sondern auch auf blaues Licht.
In einem Gelbraum kann man gut arbeiten, man hat bloss immer den
Eindruck, dass da draussen die Sonne scheint. Aber das schadet ja
eigentlich nicht.
Georg
Georg schrieb:> In einem Gelbraum kann man gut arbeiten, man hat bloss immer den> Eindruck, dass da draussen die Sonne scheint. Aber das schadet ja> eigentlich nicht.
Insbesondere in einem Reinraumzentrum, wo nie Tageslicht hinkommt.
Besten Dank für die Info mit dem blauem Licht.
Georg schrieb:> spezielle gelbe Folie für
Das ist genau der Punkt wo mir noch nicht klar ist. Ist dies nun ein
spezieller Lack oder reicht es einfach eine Glühbirne ( die ja
eigentlich Weisses Licht ausstrahlt ) , mit handelsüblichem Lack , gelb
zu Lackieren.
Irgenwie muss ja die Lackschicht die UV Anteile rausfiltern. Daher gehe
ich davon aus das dies spezieller Lack ist.
Mfg Koe
Georg schrieb:> In der industriellen Fertigung wird Gelblicht verwendet, ...
Das sind meist Natriumdampflampen mit einem Lichtspektrum bestehend aus
einer Doppellinien bei 589.0/589.6 nm. Von irgendwelchem gefilterterten
Glühlampenlicht ist das von der spektralen Zusammensetzung meilenweit
entfernt.
KoE schrieb:> Irgenwie muss ja die Lackschicht die UV Anteile rausfiltern. Daher gehe> ich davon aus das dies spezieller Lack ist.
Umgekehrt wird da ein Schuh draus. Gewöhnlicher Klarlack wird UV-Licht
immer filtern. Darum wird er z.B. auch eingesetzt, um Malereien, deren
Farben UV-empfindlich sind, zu schützen. Spezielle Lacke - k.a. ob es da
überhaupt was gibt - bräuchtest du, wenn der Lack UV-Licht durchlassen
soll.
Wolfgang schrieb:> Gewöhnlicher Klarlack wird UV-Licht immer filtern.
Aber sicherlich nicht zu 100% richtig ?
Würde es reichen eine Glühbirne gelb zu Lackieren für meine zwecke ?
Besten Dank an alle für die Hilfe
KoE schrieb:> Aber sicherlich nicht zu 100% richtig ?
Kaptonband, da kannst du Belichten, bis DU schwarz wirst. ;)
KoE schrieb:> Würde es reichen eine Glühbirne gelb zu Lackieren für meine zwecke ?
Testen und Berichten!
Teo D. schrieb:> Testen und Berichten!
Eben. Verlass dich nicht drauf was hier geschrieben wird, nimm ein Stück
Foto-Material, besorg gelben Glühlampenlack*, lackiere eine Glühbirne
und teste das einen Tag oder so. Gelbe Folie aus dem Schreibwarenladen
wird auch gut genug sein für die Fenster, du musst dein Material ja
nicht endlos offen liegenlassen.
* der ist gelb-transparent - gelber Autolack wie beim Postauto geht
nicht.
Georg
Hi,
Ich verwende für diverse Lichtempfindliche Tätigkeiten jetzt seit gut 10
Jahren einfache 25 Watt Deko Glühlampen in Rot und Gelb die ich mal beim
KIK auf dem Grabbeltisch gefunden habe. (30ct/pcs)
Vor dem Fenster im Arbeitsraum (Keller/Lichtschacht) habe ich "normale"
gelbe Folie geklebt. Wobei man natürlich bedenken muss das durch den
Lichschacht eh schon deutlich geringere Lichtmengen überhaupt bis zum
fenster kommen.
Für die Platinenherstellung verwende ich die gelben Birnen. Das
Funktioniert problemlos auch für die Lacke die sehr Lichtempfindlich
sind.
(Lötstopplack Flüssig usw. Oder halt diverse Laminate)
Funktioniert Problemlos. Da kann man die Beschichtete Platine auch ruhig
mal eine Stunde offen liegenlassen ohne das was passiert.
(Empfiehlt sich natürlich trotzdem nicht)
Von Vorbeschichteten Platinen von Bungard oder Rademacher ganz zu
schweigen. Die kann man ja absolut problemlos sogar bei etwas gedämpften
Tageslicht verarbeiten.
KoE schrieb:> Irgenwie muss ja die Lackschicht die UV Anteile rausfiltern. Daher gehe> ich davon aus das dies spezieller Lack ist
ALLES was den Eindruck erwecken kann eine Glühlampe (oder Sonnenlicht)
würde nur in einer ganz bestimmten Farbe leuchten IST ein Filter.
Gelber Glühlampenlack filtert alle Farben ausser GELB raus.
Roter Lack alle Farben ausser rot. Beide also auch UV.
Die Frage ist immer nur ob der Filter "ausreichend stark" ist. Das hängt
dann davon ab wie deckend die "farbe" ist und wie dick die Schicht ist.
Zudem ist die Filterwirkung IMMER um so stärker je weiter die zu
sperrende Wellenlänge von der Mitte der "Durchlasskurve" entfernt ist.
Da Gelb und vor allem Rot schon ein ganzes Stück von tiefblau und vor
allem Ultraviolett entfernt sind wird schon mit einfachem Lampenlack
eine gute Sperrwirkung erzielt. Wenn man dann noch bedenkt das eine 25W
oder 40 Watt Glühlampe dazu von sich aus schon nicht besonders viel
Leistung im UV Bereich abstrahlt...
Wie geschrieben verwende ich seit 10 Jahren billigste Dekoleuchtkörper.
Auch für Empfindlichere Lacke.
ICh wage einfach mal zu behaupten das diese "Glühbirnen" für alles was
im Hobby- und auch auch Industriebereich an Lacken und Laminaten für die
Leiterplattenfertigung üblich ist im HOBBYKELLER bedenkenlos einsetzbar
sind.
Werner H. schrieb:> Fast alle Fotolacke möchten bei Gelblicht aufgetragen werden. Durch die> Spezialbeschichtung werden UV-Strahlen herausgefiltert. Ist ein> angenehmes Licht im Gegensatz zu Rot.
Korrekter wäre:
Fast alle Fotolacke KÖNNEN bei Gelblicht aufgetragen werden.
Die UV empfindlichen Lacke und Laminate die bei Gelblicht funktionieren
kann man genausogut auch bei Rotlicht verarbeiten.
Aber LAcke die Rotlicht erfordern darf man NICHT bei Gelblicht
verarbeiten.
Es kommt einfach darauf an welche Farbe/Wellenlänge weit genug von der
Wellenlänge entfernt ist wo das Material seine Empfindlichkeit hat.
WEnn Gelb gefordert ist, dann ist das der MINDESTABSTAND. Weiter weg
(ROT) kann man immer gehen. Nur nicht näher dran.
Man nimmt wo es geht halt deshalb Gelblicht, weil es "den
Mindestabstand" einhält, aber gleichzeitig für den "Menschen" noch die
wenigsten Einschränkungen bedeutet. Bei Gelblicht kann man "fast" ganz
normal sehen und Arbeiten. Es wird bei "normaler Leistung" als
ausreichend hell empfunden. (Ist recht nah am Empfindlichkeitsmaximum
des Auges)
Rotlicht bei der selben Leistung wird aber als sehr dunkel und extremst
ungewohnt wahrgenommen. Arbeiten die sorgfältiges Hinsehen erfordern
strengen deutlich mehr an als bei Gelblicht... Zudem kann man auch bei
noch so viel Konzentration deutlich weniger erkennen als bei gleich
intensiven Gelblicht.
Gruß
Carsten
Hier wird schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Warmweisse oder
gelbe LED erfüllen den selben Zweck. Versucht einfach mal mit einer
warmweissen LED_Lampe zu belichten.
Positiv-20 habe ich im Keller mit einer 40W Leuchtröhre 2m Entfernung
aufgetragen.
Kein Problem.
Carsten S. schrieb:> Funktioniert Problemlos. Da kann man die Beschichtete Platine auch ruhig> mal eine Stunde offen liegenlassen ohne das was passiert.> (Empfiehlt sich natürlich trotzdem nicht)
Also das sollte man tunlichst vermeiden.
Nach dem Beschichten in eine dunkle Schachtel.
Bei beschichteten Platinen geht das mit obiger Lampe problemlos.
Falls nötig, hätte ich eine normale Glühlampe benutzt. War aber nicht
nötig.
Eine normale Glühlampe hat kein UV. Da kann man den ganzen Tag belichten
ohne das etwas passiert.
Die Angst ist übertrieben.
Werner H. schrieb:> Hier wird schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Warmweisse oder> gelbe LED erfüllen den selben Zweck. Versucht einfach mal mit einer> warmweissen LED_Lampe zu belichten.
Du weisst aber schon, dass warmweiße LEDs üblicherweise aus einer blauen
LED und einem Phosphor für den Gelblichtanteil bestehen, d.h. die hast
einen recht kräftigen Peak bei 450nm.
Gelbe LEDs dagegen leuchten um die 570nm, haben aber keinen blauen
Spektralanteil. Da liegen also Welten zwischen den beiden Typen und sie
erfüllen mitnichten den gleichen Zweck. Fürs Auge ist es kein
Unterschied ob gelbes Licht oder eine additive Mischung aus rotem und
grünem Licht vorliegt, für die Photoschicht kann das ganz anders
aussehen.
Man muss die Empfindlichkeitskurve vom Photolack kennen.
Wolfgang schrieb:> michael_ schrieb:>> Eine normale Glühlampe hat kein UV.>> Mmh - guck dir das Spektrum an.> https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper>> Eine normale Glühlampe liegt irgendwo um die 2800K, eine Halogenlampe> auch schon mal bei 3300K.
Und was hat deine Aussage über die Farbtemperatur mit UV zu tun?
Natürlich haben Halogen und bestimmte Fotolampen einen kleinen
UV-Anteil.
Aber keine 40W Lampe aus 2m Entfernung.
Wolfgang schrieb:> Man muss die Empfindlichkeitskurve vom Photolack kennen.
Und bei Bungard findet sich ein Bereich von 350nm bis 450nm. Für Positiv
20 findet man
> zwischen 310 und 440 nm> max. zwischen 330 und 420 nmhttps://files.elv.com/service/manuals_hw/29338_Positiv_Resist_DS.pdf
Licht ab 380nm ist sichtbar. Mit violettem Licht (LED 395nm) kann man
Platinen belichten. UV (<380nm) ist nicht nötig.
MfG Klaus
michael_ schrieb:> Wolfgang schrieb:>> michael_ schrieb:>>> Eine normale Glühlampe hat kein UV.>>>> Mmh - guck dir das Spektrum an.>> https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper>>>> Eine normale Glühlampe liegt irgendwo um die 2800K, eine Halogenlampe>> auch schon mal bei 3300K.>> Und was hat deine Aussage über die Farbtemperatur mit UV zu tun?> Natürlich haben Halogen und bestimmte Fotolampen einen kleinen> UV-Anteil.>> Aber keine 40W Lampe aus 2m Entfernung.
Je heißer ein Körper wird, desto mehr verschiebt sich das
Emissionsmaximum Richtung kürzerer Wellenlängen, siehe Wiensches
Verschiebungsgesetz. Daher strahlt eine Halogenlampe mit höherer
Temperatur auch schon merklich mehr Blau und natürlich auch Violett und
UV ab als eine "kalte" 0815 Glühbirne. Die Sonne strahlt z.B. mit ihren
~5800K maximal bei etwa 500nm rum. Der Ausläufer im Spektrum Richtung UV
ist da natürlich weitaus riesiger als bei einem Strahler mit nur 3000K
oder so.
Die Entfernung ändert an dieser Dichteverteilung grundsätzlich nichts,
nur an der Intensität (W/m²)des gesamten Spektrums, die quadratisch
abnimmt.
Wenn man Platinen selber beschichtet, sollte man immer auch das
Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Lacks durchlesen und beachten.
Das Licht war immer das kleinste Problem. Der Staub war im Bad, in dem
täglich geduscht wurde, am geringsten. Anschließend kam die Platine in
den Backofen, bei dem die Innenbeleuchtung deaktiviert wurde und die Tür
zuerst ein Spalt geöffnet blieb. Die Dämpfe sollten gut abziehen können.
MfG
KoE schrieb:> Gibt es spezielle Glühbirnen für diesen zweck ?LEDs, Laser...
Eine Laserdiode ergibt eine erstaunlich gute beleuchtung, allerdings
sollte man den Strahl mit einer Linse entsprechend aufweiten.
LED-Licht ist nahezu monochrom, also perfekt für den Zweck.
Wie kann man heute noch Glühlampen (ausser zu Messzwecken wegen des
kontinuierlichen Spektrums) überhaupt in Erwägung ziehen?
Ok, in meiner Wohung gibt es noch genau drei Glühlampen: Im Backofen
(wegen der Hitzebeständigkeit, in der Mikrowelle (Grund wie Backofen und
ESD-Festigkeit) und im Kühlschrank (ist so selten an ... irgendwie aus
dem Blickfeld gerückt) ... aber sonst? Never!
Habe gestern mal ein Platinenreststück, mit Tentinglaminat beschichtet,
versucht mit einer Warmweissen GU10 8W Reflektorlampe ohne Motiv zu
belichten. Nach einer Stunde absolut keine Reaktion. Mit UV ist Tenting
nach ca. 30 Sekunden belichtet, mit Blau nach ca. 2 Minuten, Tenting ist
also empfindlicher als Positiv 20 oder Bungard Platinen. Wers nicht
glaubt, ausprobieren!
Werner H. schrieb:> Klaus schrieb:>> Wellenlänge?>> dreimeterundvierundzwanzig
Da hier im Forum über Laser bzw LEDs mit 395nm und 405nm als "UV"
vielfach diskutiert wird, hätte mich dein UV schon mal interessiert.
MfG Klaus
Teo D. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Eine Laserdiode ergibt eine erstaunlich gute beleuchtung>> Die auftretenden Interferenzen, machen einen doch kirre!?
nein. Linse zur Strahlaufweitung und eine matte Streuscheibe davor und
es gibt keine Interferrenzen.
Schreiber schrieb:> nein. Linse zur Strahlaufweitung und eine matte Streuscheibe davor und> es gibt keine Interferrenzen.
...und was soll dann ein Laser noch für Vorteile bringen?
Harald W. schrieb:> ...und was soll dann ein Laser noch für Vorteile bringen?
Zu den Vorteilen: monochromatisches Licht.
Bei einer Dunkelkammer ist auch das Licht einer LED hinreichend
monochromatisch, bei Experimenten in der Physik nicht zwingend.
Und zur Praxis: man nimmt, was man hat oder billig beschaffen kann.
Schreiber schrieb:> Zu den Vorteilen: monochromatisches Licht
Das ist kein Vorteil, um in der Dunkelkammer arbeiten zu können, ganz im
Gegenteil. Es ging ja hier um Beleuchtung, und das verstehe ich immer
noch so, dass das Licht für menschliche Augen gedacht ist - oder
arbeiten bei dir in der Dunkelkammer schon Roboter? Die brauchen oft
überhaupt keine Beleuchtung, es gibt längst Werkshallen, bei denen
nachts kein Licht eingeschaltet wird.
Ich jedenfalls möchte nicht bei monochromatischem Licht arbeiten, aber
vielleicht hast du da ja abartige Vorlieben.
Georg
Georg schrieb:> Ich jedenfalls möchte nicht bei monochromatischem Licht arbeiten, aber> vielleicht hast du da ja abartige Vorlieben.
Manchmal muss man.
Man kann es nämlich mit einem schmalbandigen Filter komplett abblocken.
Das wird interessant, wenn man Versuchsaufbauten hat, bei denen ein Teil
gar kein Licht sehen darf, man jedoch an einem anderen Teil noch
arbeiten "will".
Bei einer Dunkelkammer für Foto/Platinen ist das allerdings egal
michael_ schrieb:> Und was hat deine Aussage über die Farbtemperatur mit UV zu tun?
Jeder Temperaturstrahler strahlt UV-Licht ab. Wieviel das ist, hängt von
der Temperatur ab. Guck dir das Plancksche Strahlungsgesetz an.
Wolfgang schrieb:> Jeder Temperaturstrahler strahlt UV-Licht ab. Wieviel das ist, hängt von> der Temperatur ab. Guck dir das Plancksche Strahlungsgesetz an.
Klar!
Jedes Streichholz macht riesige UV-Strahlen.
Und Gammastrahlen, Erdstrahlen, Feinstaubstrahlen ...
Habe früher in der Fotolithografie gearbeitet. Dort wurde wegen der
UV-Empfindlichkeit des Fotoresists unter Gelblicht gearbeitet. Das waren
ganz normale Leuchtstoffröhren die halt gelb leuchteten. Wie man das
genau realisiert hat (spez. Leuchtstoff oder einfache Beschichtung) kann
ich nicht mehr genau sagen. Meine die Röhren waren beschichtet.