True RMS

Gast #535742
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Wie die Teile intern funktionieren, wird Dir niemand verraten. Im 
digitalen Zeitalter könnte ich mir durchaus vorstellen, den Wert so oft 
wie möglich abzutasten, der µs Bereich stellt ja keine Hürde dar, und 
dann zu mitteln. Bei 50Hz ist das ok, bei 1Mhz wird eng.
Grüsse
Lothar
Gast #535784
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Moin,

Bei billigen Multimetern (kein trueRMS) wird das Eingangssignal 
gleichgerichtet, geglättet und mit einem festen Korrekturwert 
multipliziert und angezeigt.

Um trueRMS (echter Effekivwert) zu verstehen muß man die Definition 
kennen: Der Effektivwert eines periodisch schwingenden Stromes ist 
dejenige Gleichstromwert I, der in einer Periode T an einem ohmschen 
Widerstand dieselbe Energie umwandelt. (Quelle: Grundgebiete der 
Elektrotechnik Band 2, Führer/Heidemann/Nerreter)
Dasselbe gilt analog für die Spannung.

In TrueRMS-Chips wird die Spannung oder der Strom gleichgerichtet und 
über eine gewisse Zeit aufintegriert.

Wozu dieser Aufwand?
Es gibt Signale, die nicht Sinusförmig sind: Rechteck, Dreieck, 
Sägezahn,... . Bei diesen Signalen zeigt ein NICHTRMS-Gerät Fahrkarten, 
Hausnummern oder ähnliches an, im Gegensatz zu trueRMS-Geräten.
Ich hoffe das beantwortet Deine Frage.
Frohe Ostern wünscht
     Stefan
Gast #535841
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AC-Messung: der DC-Anteil wird eliminiert (vereinfacht: Kondensator am 
Eingang)
DC-Messung: der AC-Anteil wird eliminiert (Spannungen werden abgetastet 
und über eine gewisse Zeit addiert, dadurch eliminiert sich der 
AC-Anteil)
True-RMS: AC und DC werden arithmetisch addiert (grafisch über Zeit).

Siehe METRIX, die haben prima DMM!

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