Hab mir das SWR mit dem Verstärker aus dem ersten Link von Dir gebaut.
Mit offenem Verstärkereingang messe ich mit einem externen Messgerät
(Millivoltmeter) ca. 170mV zwischen Ausgang des 300 Ohm Widerstands und
Masse. Wenn ich den Verstärkereingang bei voller Empfindlichkeit mit
einem Schraubenzieher betaste schlägt das Millivoltmeter kurz aus. Eine
1,5V Batterie mit 100K Widerstand in Serie (Widerstand einfach
drangelötet) an den Eingang des Verstärkers gelegt bringt ca. 3,0 V am
Ausgang. Wenn der Eingang des Verstärkers kurzgeschlossen wird bleiben
die 170mV trotzdem am Ausgang.
Also bei mir gehts irgendwie, zwar noch nicht so wie ich es gerne hätte.
Was mich stört ist die Restspannung von 170mV ohne das eine Spannung am
Eingang anliegt. Vielleicht kriegt man die eventuell in den Griff mit
der erweiterten Schaltung (pe2er link), Null Trimmer.
Hast Du dein 100 Miroamp. Meter direkt an den Ausgang ohne Vorwiderstand
angeschlossen? Wenn Du immer Vollausschlag hast ist eventuell der
Messbereich viel zu empfindlich und Du mißt auch dauernd die
Restspannung 170mV die ja immer ansteht. Die Messbrücke habe ich mit
einer BAT 62-03W gebaut. Die Brücke mit einem angeschlossenen
Funkgongsender (nehme an so <10mW) und offenem ZX und dann am Verstärker
angeschlossen messe ich mit dem externen Millivoltmeter am
Messverstärkerausgang 500 mV. ZX kurzgeschlossen bringt keinen Ausschlag
über die 170mV hinaus.
Ich hab auch noch ein 100 Mikroamp. Einbauinstrument mit 1 K
Innenwiderstand. Dies möchte ich dann für den Festeinbau verwenden. Muß
dann noch den Messbereich irgendwie anpassen.