Welche DAC Chips in Hochfrequenz-Arbitrary-Funktionsgeneratoren

Gast #2433132
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Bin einfach mal neugierig, was für DAC chips in 
Hochfrequenz-Arbitrary-Funktionsgeneratoren so drinstecken.
Z.B. der hier:
http://www.batronix.com/versand/funktionsgeneratoren/Rigol-DG5352.html
oder seine kleineren Brüder.

Und, von Gehäuse, Bedienoberfläche, Software-Entwicklung, etc. mal 
abgesehen - was treibt da so die Kosten. AD Wandler selbst scheinen nun 
mal gar nicht so irre teuer (hab mal bei AD geschaut).

Das ist jetzt nur mal die Neugierde eines Hobbyisten - freue mich über 
jede nicht-verächtliche, nicht-zynische, nicht-herablassende und 
freundliche Antwort.

Grüsse
Gast #2433352
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Das Hauptproblem bei Funktionsgeneratorem mit hohen Frquenzen 
(MhZ-Bereich), ist, dass das Signal noch "gut aussieht". Dafür ist 
häufig einiges an (aufwendigen) Filtern  notwendig und die Treiben den 
Preis in die Höhe (auch wenn die Materialkosten dafür meist auch recht 
gering sind)
Gast #2434304
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Hallo Lattice-User, ja, bei diesen AD devices hatte ich auch schon 
rumgeschaut - was eben zu meiner Verwunderung beitrug.

Die Teile kosten so um die 100EUR einzeln bei Farnell etc. - ein Eval 
Board so um die 500US$.

Nun gut, 2 davon sind in obigem Gerät (o.ä.) + Peripherie + 
Bedienoberfläche + Software + Overhead. Das Teil kostet 15000 EUR.

Gut, wenn ich jetzt einfach mal grob 2kEUR für Bedienoberfläche + 2 kEUR 
für die eigentliche Hardware rechne und von mir aus noch mal 2kEUR für 
Software - bin ich immer noch weit davon entfernt. Das kann nicht alles 
nur Marge sein.

Tobi, sicher hast Du recht - das soll ja auch gut bezahlt werden. 
Allerdings sorgt ja Konkurrenz dann wieder dafür, dass dies nicht zu 
extrem wird. Mir geht's ja auch nur ums Verständnis. Astroscout, ok, 
Filter kostet auch was, wobei ich mich bei der Bandbreite auch frage, ob 
da so viel Filter drin ist.

Also sei doch nochmal die Frage erlaubt, was treibt da die Kosten. Sind 
da weitere, besonders teure Komponenten drin, und was ist das?
Gast #2434365
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Jenau - datt isch jo kei ßonie Plaißtäischn!
(die wird übrigens wie bei einigen anderen Dingen auch unter 
Herstellungspreis verramscht weil das Geld mit den Spielen reinkommt)


So ein Ingenieur kostet >50tsd Euro im Jahr (da wo Rigol herkommt 
vielleicht 25tsd Dollar) an Lohn plus Nebenkosten . Davon braucht man 
für so ne Entwicklung sicher zwei (da wo Rigol herkommt 4) und noch zwei 
(4) Softwerker und die werkeln dann erstmal ein Jahr da dran rum.
Der Chef und die Manager wollen auch ihre Boni haben...  dazu noch Leute 
für Marketing und Vertrieb.
Dazu noch die ganzen Tests und Zertifizierungen, Prototypenbau und 
Fehlschläge...


Die Kosten müssen dann auch irgendwie wieder reinkommen.
#2434370
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Nochwas. Es ist nicht wirklich trivial einen Satz von Parallel 
arbeitenden DACs gegeneinander zu verzoegern. Zum einen ist der Jitter 
zu beachten, zum anderen Asymmetrien der einzelnem Phasen.
Wenn der 6. Wandler jeweils 0.25ns zu spaet kommt und 1% kleiner wie die 
anderen ist...
Gast #2434931
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OK, akzeptiert - also liegt es nicht an irgendwelchen, extra teueren 
Bauteilen,sondern an dem Entwicklungsaufwand + Software. Trotzdem 
heftig.

Die Firmen verkaufen ja nicht ein völlig individuelles Gerät, sondern 
aufeinander aufbauende Serien - da sollten schon auch wieder Stückzahlen 
hinzukommen. Aber gut, der Markt zahlt es ja, und die Konkurrenz ist 
noch teurer, also muss es ja wohl so sein.

Hacky, ich kenne das Thema versetzt arbeitende ADC's in Oszi's, aber 
nicht von DAC's. Bist Du sicher, dass dieses Prinzip hier auch Anwendung 
finden kann und muss? Es sieht ja von den Datenblättern eher so aus, als 
würden die genannten Analog Device Teile hier locker ausreichen.

Danke für alle Antworten.

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