Ich suche einen Teiler, der mir -3db und -20db erzeugt. Geht das noch
mit Widerständen und normalem Spannungsteiler? Wie breitbandig kann man
sowas realisieren. Eingangsreflexion sollte nicht größer als -20dB
werden. Leistung maximal 0dbm.
welche maximale Frequenz ein Spannungsteiler erreicht hängt stark von
dem Aufbau und der Dimensionierung ab.
Mit normalen SMD Widerständen Bauform 0804 mit maximal 500 Ohm
Widerstand kann man vielleicht 1GHz erreichen. Darüber sind die
parasitären Kapazitäten und Induktivitäten dieses Bauteiles immer mehr
dominierend.
Ich würde sowas nicht selbst fertigen wollen.
Es gibt Festdämpfungsglieder in Koaxialer Bauform für 50 Ohm Quellen und
Lastimpedanz in einer ganzen Reihe von Dämpfungswerten von 1db bis 30db
mit verschiedene Steckernormen ( SMA N BNC ) in verschiedenen
Qualitäten.
Bis 6GHz werden SMA Dämpfungsglieder aus dem Land des freundlichen
Lächelns zu Bastlerfreundlichen Preisen mit verschiedene Dämpfungen
angeboten.
Über 6GHz wird es allerdings teuerer.
Ich hatte eines bezogen, welches aber erst vernünftig funktionierte,
nach dem ich den nur locker eingeschraubte Buchse mit einen
Schraubenschlüssel richtig angezogen hatte. Dann funktionierte es recht
zufriedenstellend.
siehe Bilder
Es war ein SMA Dämpfungsglied mit vergoldeten Gehäuse und einen grünen
Aufkleber. Kostenpunkt irgendwo bei 7 Euro
BNC würde ich für Messzwecke oberhalb 1GHz nicht verwenden wollen.
Ralph Berres
David S. schrieb:> Ich suche einen Teiler, der mir -3db und -20db erzeugt.
Du brauchst einen Teiler, der auf einem Pfad -3B und auf den Anderen
Pfad -20dB hat.
Also kein Dämpfungsglied, wie die Vorschreiber es wohl verstanden haben.
Das Problem sind die -3dB. Ansonsten kannst einen Teiler mit drei
Widerständen mit 16,6 Ohm aufbauen, der hat jedoch 6dB an jeden Pfad.
Wenn das auch geht, kannst an einem Pfad noch ein Pi Dämpfungsglied mit
14 dB nach schalten.
Dann hast einen Teiler mit -6dB und -20dB.
Am Chiemsee schrieb:> Du brauchst einen Teiler, der auf einem Pfad -3B und auf den Anderen> Pfad -20dB hat.> Also kein Dämpfungsglied, wie die Vorschreiber es wohl verstanden haben.
Das habe ich wohl jetzt auch missverstanden.
Einen 3db Combiner könnte man mit einen Wilkonsonglied aufbauen, dieser
ist aber nicht von 0-6GHz breitbandig.
Bleibt also nur ein rein resistiver Combiner, bestehend aus 3 Stück
16,66Ohm Widerstände in Stern oder 3 Stück 50 Ohm Widerstände in
Dreieck.
Der hat aber 6db Dämpfung. Hierbei müssen aber alle Ports zwingend 50
Ohm sehen und zwar breitbandig.
Wie breitbandig muss das ganze denn sein? Eventuell wäre auch ein
Richtkoppler denkbar, welches 20db Auskoppeldämpfung hat.
Ralph Berres
Vielleicht geht ja ein Richtkoppler?
In der durchgehenden Leitung sollten -3dB zu schaffen sein, für den
gekoppelten Ausgang ist -20dB auf jeden Fall realisierbar.
Tobias P. schrieb:> https://www.flambda.com/unequal/unequal.php
Das sieht doch gut aus! Demnach wären die 3dB im Signalpfad und 15dB im
Koppelpfad machbar mit so einem breitbandigen resistiven Teiler, bei
praxistauglichen Widerstandwerten mit niedrigen Parasitics. Im
Koppelpfad dann noch ein 5dB Dämpfungsglied und es sollte passen.
Volker M. schrieb:> Tobias P. schrieb:>> https://www.flambda.com/unequal/unequal.php>> Das sieht doch gut aus! Demnach wären die 3dB im Signalpfad und 15dB im> Koppelpfad machbar mit so einem breitbandigen resistiven Teiler, bei> praxistauglichen Widerstandwerten mit niedrigen Parasitics. Im> Koppelpfad dann noch ein 5dB Dämpfungsglied und es sollte passen.
Genau das habe ich gesucht. Wäre jetzt nur noch die Frage welche
Widerstände man da am besten nimmt. Habe das gerade kurz mit Qucs
simuliert und sieht gut aus. Komme da mit Leitungen auf -2.5dB für den
oberen Pfad, was plausibel ist. Allerdings mit idealen Widerständen.
Vielleicht einfach 0402 nehmen. Die expliziten HF Widerstände kosten
immer so um die 3€ pro Stück.
Naja baue es einfach mal auf und messe es mit dem VNA durch.
Dann siehst du sehr schnell ob du einen Volltreffer landest oder doch
daneben liegst. Bei 6GHz fließen ahlt schon sehr viele parasitäre
Randbedingungen mit ein, von denen man bisher nicht mal was ahnt.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Bei 6GHz fließen ahlt schon sehr viele parasitäre> Randbedingungen mit ein, von denen man bisher nicht mal was ahnt.
Sehr richtig.
Und niemand hat bis jetzt "erahnt" dass der Betrag der Dämpfung
der Anordnung nur dann genau stimmt wenn Quelle und Verbraucher
genau 50 Ohm haben. Aber das ist ja bei 6GHz sowieso kein Problem.
Sozusagen: 6GHz = fast Gleichstrom
Tobias P. schrieb:> Suche nach "unequal resistive splitter".
Danke für den Hinweis, kannte ich so nicht.
Nur die Form von einem 2 Fach Pi Glied, wo der erste Widerstand ein
gemeinsamer ist. Wäre dann eine Abwandlung des resistive splitter.
Volker M. schrieb:> Im> Koppelpfad dann noch ein 5dB Dämpfungsglied und es sollte passen.
Das hat auch den Vorteil, dass sich die Isolation zwischen den Ports
verbessert.
David S. schrieb:> Wie breitbandig kann man> sowas realisieren.
Mal eine Frage, warum DC - 6 GHz.
Welche Anwendung?
Ich kenne solche Teiler mit DC Bypass oder mit Übertrager (MiniCircuits)
wo DC durch die Wicklung geführt wird.
Dann reicht eine Diode über einen C ans Ausgangssignal angeschlossen.
Du hast halt nur eine begrenzte Dynamik. Wenn Du uns den Dynamikbereich
nennst, können wir Dir vermutlich weiterhelfen.
Wozu sind dann die -3dB und die -20dB???
David S. schrieb:> Eingangsreflexion sollte nicht größer als -20dB> werden
Bei einem Leistungsteiler mit Widerständen hängt das aber sehr von der
Last im 3dB-Pfad ab.
Vielleicht doch besser einen Richtkoppler nehmen und mit einem
eingeschränkten Frequenzbereich leben?
Petra schrieb:> Dann reicht eine Diode über einen C ans Ausgangssignal angeschlossen.
Dann reicht für diese Schaltung die Bezeichnung "Pfusch am Bau".
Der einen Frequenzgang von geschätzten 10dB (aus eigenen Erfahrungen)
über den gesamten Frequenzbereich macht. Dazu kommt noch die
Störstelle der Dioden-Auskopplung selbst die bei 6GHz schon reichlich
emfindlich wirkt und welche die Leistungsteilung der Gesamtanordnung
auch nicht besser (geradliniger) macht.
Insgesamt eine ganz tolle Idee! Bitte weiter solche Vorschläge.
Da macht HF dann wirklich Spaß.
Hp M. schrieb:> David S. schrieb:> Eingangsreflexion sollte nicht größer als -20dB> werden>> Bei einem Leistungsteiler mit Widerständen hängt das aber sehr von der> Last im 3dB-Pfad ab.>> Vielleicht doch besser einen Richtkoppler nehmen und mit einem> eingeschränkten Frequenzbereich leben?
Last im 3db Pfad kann alles sein, da ich win reflektometer bauen will.
au weia schrieb:> Petra schrieb:>> Dann reicht eine Diode über einen C ans Ausgangssignal angeschlossen.>> Dann reicht für diese Schaltung die Bezeichnung "Pfusch am Bau".>> Der einen Frequenzgang von geschätzten 10dB (aus eigenen Erfahrungen)> über den gesamten Frequenzbereich macht. Dazu kommt noch die> Störstelle der Dioden-Auskopplung selbst die bei 6GHz schon reichlich> emfindlich wirkt und welche die Leistungsteilung der Gesamtanordnung> auch nicht besser (geradliniger) macht.>> Insgesamt eine ganz tolle Idee! Bitte weiter solche Vorschläge.> Da macht HF dann wirklich Spaß.
Wieso was ist dagegen einzuwenden? Das ist eine ganz übliche Methode zur
Messung der Ausgangsleistung. Das findet man in so ziemlich jeder
Application Note aller Hersteller.
HHolger W. schrieb:> Das ist eine ganz übliche Methode zur> Messung der Ausgangsleistung. Das findet man in so ziemlich jeder> Application Note aller Hersteller.
Hast du dafür Links? Mit Messprotokollen? Bis 6 GHz?
HHolger W. schrieb:> Wieso was ist dagegen einzuwenden? Das ist eine ganz übliche Methode zur> Messung der Ausgangsleistung. Das findet man in so ziemlich jeder> Application Note aller Hersteller.
Über das C würdest du Oberwellen entsprechend stärker auskoppeln als die
Grundfrequenz, und eine Fehlanpassung durch die Parallelschaltung von
Last und diesem Auskoppelkreis hast du auch. Zudem erzeugen die Dioden
vielleicht selbsr noch Nichtlinearitäten und Mischprodukte die zum
Ausgang gelangen. Das ist alles etwas "minimalistisch", kann man
technisch sauberer lösen.
Ich habe bereits eine schlechtere Messbrücke in Form einer Wheatstone
Brücke mit Widerständen und zwei Baluns hintendran. Davon will ich
allerdings noch einmal das Eingangssignal aufteilen weil meine Schaltung
mit zwei parallel laufenden Mixern betrieben werden soll und nicht
zwischen Reflektierten Signal und Referenzsignal schalten soll, wie es
viele low budget Geräte machen.
vielleicht offenbarst du mal dein gesamtes Konzept mit den Angaben was
das ganze eigentlich werden soll.
Niemand hat Lust dir die Würmer einzeln aus der Nase zu ziehen.
Aber es scheint hier üblich zu sein, blos nicht zuviel preisgeben. Es
könnte ja sonst noch jemand meine Idee klauen.
Die Salamitaktik hilft nicht wirlich weiter und kostet allen hier nur
unnötige Zeit.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> vielleicht offenbarst du mal dein gesamtes Konzept mit den Angaben> was> das ganze eigentlich werden soll.>> Niemand hat Lust dir die Würmer einzeln aus der Nase zu ziehen.>> Aber es scheint hier üblich zu sein, blos nicht zuviel preisgeben. Es> könnte ja sonst noch jemand meine Idee klauen.>> Die Salamitaktik hilft nicht wirlich weiter und kostet allen hier nur> unnötige Zeit.>> Ralph Berres
Das hat nichts mit Ideen klauen zu tun. Was ich machen will ich nichts
besonderes. S11 Antennenmessgerät im Selbstbau. Man kann das als VNA mit
nur einem Port betrachten. Es soll in einem Bereich von ca. 1MHz bis 6
GHz gemessen werden. Dabei wird über eine Messbrücke das reflektierte
Signal gemessen und mit einem Lokaloszillator gemischt. Das ganze wird
noch einmal vor der Messbrücke abgegriffen um damit ebenfalls zu
mischen. Dann hat man die Referenz und das reflekterte Signal, welche
beide unabhängig gemischt werden und dann zu zwei ADC Konvertern gehen.
Netzwerkanalysator mit einem Port eben. Zwangsweise muss man dabei das
Anregungssignal messen und mischen.
David S. schrieb:> Das ganze wird> noch einmal vor der Messbrücke abgegriffen um damit ebenfalls zu> mischen. Dann hat man die Referenz und das reflekterte Signal
Vorsicht, da gibt es bei den diversen Hardwarekonzepten einige
Merkwürdigkeiten.
Für eine saubere Kalibrierung möchtest du die hinlaufende und
reflektierte Welle messen. Die hinlaufende ist unterstrichen, weil du
hier eben den Einfluß der Reflektion vom Testobjekt ausschliessen muss.
Du benötigst also nicht nur eine einfache Auskopplung der Leistung,
sondern auch eine Richtschärfe um wirklich die hinlaufende Welle zu
messen und nicht eine Überlagerung mit reflektiertem Signal.
Kalibrierte Grüße
Volker
Volker M. schrieb:> Vorsicht, da gibt es bei den diversen Hardwarekonzepten einige> Merkwürdigkeiten.>> Für eine saubere Kalibrierung möchtest du die hinlaufende und> reflektierte Welle messen. Die hinlaufende ist unterstrichen, weil du> hier eben den Einfluß der Reflektion vom Testobjekt ausschliessen muss.> Du benötigst also nicht nur eine einfache Auskopplung der Leistung,> sondern auch eine Richtschärfe um wirklich die hinlaufende Welle zu> messen und nicht eine Überlagerung mit reflektiertem Signal.>> Kalibrierte Grüße> Volker
Die Messbrücke hat aktuell eine Reflektion von schlimmstenfalls -20dB
also ja das würde ich immer mitmessen. Ich dachte immer, dass man sowas
eben herauskalibrieren kannn.
Voodoo schrieb:> Für die Anwendung wäre doch ein Richtkoppler genau das Richtige,> so wie> es ein moderner VNA eben auch macht.
Ja wenn da nicht die Anforderung 1MHz oder sogar noch darunter wäre.
Richtkoppler sind für diese kleinen Frequenzen nicht wirklich geeignet.
... Dann musst du halt bei dem Ohmschen Spannungsteiler bleiben,
allerdings unbedingt symmetrisch und kapazitätsarm. Also eine
Messbrücke, wie oben vorgeschlagen.
David S. schrieb:> Last im 3db Pfad kann alles sein, da ich win reflektometer bauen will.
warum sagst du das nicht gleich.
HP 35676A ist eine S11 Messbrücke, passend zum 3577A Netzwerkanalyser,
kann aber prinzipiell mit einem anderen NWA auch benutzt werden.
Schaue also entweder, ob du einen gebrauchten 35676A besorgen kannst,
oder baue ihn nach. Schema ist hier:
http://www.hparchive.com/Manuals/HP-35676-SCHEMATIC.pdf
Damitkannst du S11 messen. Wenn die passenden Widerstände verwendet
werden, wird das wohl bei 6 GHz noch funktionieren.
Die S11 Messung ist dann mit
S11 = A/R
gegeben. Geht skalar oder vektoriell.
David S. schrieb:> Die Messbrücke hat aktuell eine Reflektion von schlimmstenfalls -20dB> also ja das würde ich immer mitmessen.
Du hast einen Denkfehler: die Messbrücke hat -20dB wenn sie
reflektionsfrei abgeschlossen ist, aber sobald dein Testobjekt
reflektiert läuft das zurück über die Messbrücke und verfälscht deine
Messung der Generatorleistung.
Deshalb ist es wichtig, auch die hinlaufende Welle mit Richtkoppler zu
messen.
Volker M. schrieb:> David S. schrieb:>>> Die Messbrücke hat aktuell eine Reflektion von schlimmstenfalls -20dB>> also ja das würde ich immer mitmessen.>> Du hast einen Denkfehler: die Messbrücke hat -20dB wenn sie> reflektionsfrei abgeschlossen ist, aber sobald dein Testobjekt> reflektiert läuft das zurück über die Messbrücke und verfälscht deine> Messung der Generatorleistung.>> Deshalb ist es wichtig, auch die hinlaufende Welle mit Richtkoppler zu> messen.
Danke merke ich gerade auch. Ich will das selbst bauen, da es auf eine
Platine ohne externe Teile soll. Ich habe mal gesucht und den nanovna
gefunden. Der hat als Koppler etwas auch eine resistive brücke, misst
allerings abwechelnd jeweils mit offenem Ausgang um das Referenzsignal
zu erhalten. Es wäre schön wenn ich das resistiv belassen könnte.
DH1AKF W. schrieb:> Ja, will er nun selbst bauen oder kaufen?> z.B. hier :> https://picclick.de/HP-35676-66301-Signal-Divider-50-Ohm-Hewlett-273563482011.html> Das ist ein "Transmission Kit", kein "Reflection Kit", was er möchte.>> Und dann braucht er noch den HP3577A.
2x NEIN. Der 35676A kann mit jedem NWA verwendet werden und kann zur
Reflexionsmessung verwendet werden. Ich schrieb:
S11 = A/R
wenn du S21 messen willst, ist
S21 = B/R.
R ist der Referenzport und A der Messport.
Wie gesagt geht dies auch ohne 3577A: du kannst mit dem Powermeter die
Leistung an den Ports A und R messen und dividieren. Oder du misst die
Phase noch mit so wie es der TO will und dann hast du eine komplexe S11
Messung. Der 3577A macht, wie jeder NWA, nichts anderes. Da ist halt der
Generator sowie die Messung nach Amplitude und Phase mit drin.
Was man halt berücksichtigen muss, ist, dass eine 3-Term Kalibrierung
nötig ist, beispielsweise mit open/short/load.
David S. schrieb:> Volker M. schrieb:>> David S. schrieb:>>>>> Die Messbrücke hat aktuell eine Reflektion von schlimmstenfalls -20dB>>> also ja das würde ich immer mitmessen.>>>> Du hast einen Denkfehler: die Messbrücke hat -20dB wenn sie>> reflektionsfrei abgeschlossen ist, aber sobald dein Testobjekt>> reflektiert läuft das zurück über die Messbrücke und verfälscht deine>> Messung der Generatorleistung.>>>> Deshalb ist es wichtig, auch die hinlaufende Welle mit Richtkoppler zu>> messen.>> Danke merke ich gerade auch. Ich will das selbst bauen, da es auf eine> Platine ohne externe Teile soll. Ich habe mal gesucht und den nanovna> gefunden. Der hat als Koppler etwas auch eine resistive brücke, misst> allerings abwechelnd jeweils mit offenem Ausgang um das Referenzsignal> zu erhalten. Es wäre schön wenn ich das resistiv belassen könnte.
Wenn ich das richtig sehe müsstest du folgendes machen. Zwei dieser
Brücken hintereinander schalten, dazwischen einen 10dB Verstärker und
anstatt R557 dort einzubauen wäre dort der Pfad für die Messung der
hinlaufenden Welle. Also: Den gleichen Koppler nehmen und am ersten
koppler das Referenzsignal an R557 abgreifen und mischen (Natürlich Refl
mit 50Ohm abschließen). Dann an OUT des ersten kopplers einen Verstärker
und in den Eingang des zweiten baugleichen Kopplers. Dort bestückst du
allerdings R557 und greifst Refl ab.
Der Verstärker muss sein, da du durch diesen Aufbau eben zweimal die
Dämpfung des Kopplers hättest. Außerdem isolierst du damit noch ein
wenig.
Viele Grüße
Ich habe den Teiler des NanoVNA mal mit Qucs simuliert. Da komme ich für
S32 (Koppelung) auf -17dB bei 4 Ghz und eine Einfügungsdämpfung von
-10dB, was mir etwas hoch vorkommt aber für resistiv gar nicht schlecht.