Ist der IC gut?

Gast #1007539
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Hallo,

was haltet ihr vom externen ADC AD7705BNZ von R/S Components?
Meint ihr der taugt was und lässt sich leicht bedienen für Anfänger?

Oder wäre es vielleicht besser, erst mal was einfacheres mit einer 
seriellen Schnittstelle oder z.B. einen 8-Bit Wandler anzuschließen?

LG
Gerd
Gast #1007549
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Den ADC AD7705 haben wir mal versucht zu nutzen, weil noch ein paar 
rumlagen. Furchtbar langsam und sehr schwer zu programmieren.
Hauptproblem waren die technischgen Details, die -aus welchen Gründen 
auch immer- im Datenblatt FEHLTEN.
Wir haben uns dann entschlossen, mit einem anderen ADC (ADS8344) noch 
mal neu anzufangen, hat uns ne Menge Arbeit und Ärger erspart.
Gast #1007559
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Den habe ich schon mal getestet, aber der hat bei 5V ja doch eine 
Bereichsbreite von knapp 5mV. Da wollte ich doch einen externen mit ein 
wenig mehr Bits und einer höheren Auflösung- aber 12Bit würden 
eigentlich auch reichen.
Und mehr als einen Kanal brauche ich in der Regel nicht. Trotzdem danke 
für den Tip :-)
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1007593
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Dann kannst Du durchaus einen Controller mit integriertem ADC nehmen, 
zum Beispiel ATMega8 und aufwärts. Die maximale Auflösung liegt bei 
10Bit und Du kannst bis etwa 50kHz damit abtasten. Hier hast Du den 
Vorteil, daß Du die Meßwerte direkt in Register gelegt bekommst und Du 
kannst sogar Interrupte auslösen lassen, wenn der Wandler fertig ist. 
Neuere oder größere AVRs können auch differenziell und mit internem 
Vorverstärker messen.

http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?family_id=607&OrderBy=part_no&Direction=ASC
Gast #1007602
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naja, aber wenn ich kleine spannungsabweichungen messen möchte, geht das 
bei 5V mit den internen ja nur auf +-(5/1024)/2 = ca. +-2,5mV genau. Bei 
höherer Auflösung, etwa 12Bit, wärens schon +-0,6mV, die man messen 
könnte.
#1007635
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Gerd wrote:
> naja, aber wenn ich kleine spannungsabweichungen messen möchte, geht das
> bei 5V mit den internen ja nur auf +-(5/1024)/2 = ca. +-2,5mV genau. Bei
> höherer Auflösung, etwa 12Bit, wärens schon +-0,6mV, die man messen
> könnte.

Statt einfach mehr Bits auf das Problem zu werfen, kannst du das auch 
mit einer kleinen OpAmp Schaltung lösen.

Mit einem Differenzverstärker einfach nur die Abweichung verstärken, und 
diese dann Messen.

Bsp: Messbereich +/- 25mV. Diese Abweichung um den Faktor 100 Verstärken 
(+/- 2.5V) und den Nullpunkt auf 2.5V verschieben. Danach an den ADC.
Und schon erreichst du mit deinem 10Bit ADC eine Auflösung von ca 
50mV/1024==0.05mV. Die Genauigkeit wird dabei dann aber eher von deiner 
Verstärkerschaltung bestimmt.
Gast #1007639
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Sorry, das hätte ich erwähnen sollen. Ich muss eine Spannung messen, die 
von 2,5V abweicht und brauche dann eben die Spannungsabweichung, mit der 
ich weiter rechnen möchte. Daher fällt die Möglichkeit weg, ARef kleiner 
zu machen.

Aber wäre cool, wenns da auch irgendwie eine elegantere Methode gäbe, da 
trotzdem eine höhere Auflösung mit dem internen ADC hinzubekommen.
Gast #1007643
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Oh, da war ich ein bisschen zu langsam...

>Mit einem Differenzverstärker einfach nur die Abweichung verstärken, und
>diese dann Messen.

Hmm, wie funktioniert das, dass man einfach nur die Abweichung misst?
Gast #1007687
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Ah ich sehe gerade, dass es hier in den Operationsverstärker Grundlagen 
auch einen Differenzverstärker gibt! Das ist gut, dann hätte sich das 
Problem erledigt :-) danke nochmal

nur interessehalber, weil ich was von ADCs mit serieller Übertragung 
gelesen habe. Hätte man die Daten dann wie mit PC über den UART regeln 
müssen?

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