Martin schrieb:
> Welchen Fehler mache ich hierbei?
Kommt auf Dich und Deine Meßgeräte an.
Ich habe einen 12V-LED-Strahler gemessen, in dessen Inneren werkelt ein
Schaltregler. Da ich es wissen wollte, drei Multimeter in Reihe - es
fließt also durch alle drei der selbe Strom. Dieser Strom ist leider
nicht linear, ob das Multimeter da ordentliche Ergebnisse oder Dummfug
liefert, hängt von dessen Spezifikation ab. Meine Messung war an
Wechselstrom, aber egal, das gilt tendenziell auch bei DC.
Die Abweichung von 4mA ist irrelevant und ganz klar innerhalb der
Spezifikationen der Geräte. Die 0,3A anstatt 0,43A sind heftig - ich
weiß aber, dass das Gerät keine krummen Kurven (Stichwort Crest-Faktor)
kann und sich auch damit innerhalb seiner Spec. bewegt.
Nach einer längeren Zeit, schätze so gegen 30 Minuten, ist mir im UNI-T
die interne 500mA-Schmelzsicherung gestorben - soweit zum Thema, ob die
Geräte den Strom dauerhaft können. Blick in die Anleitung nehmen, gerade
im 10A-Bereich steht oftmals "kleiner 10s".
Bei Schaltnetzteilen habe ich schon einmal einen Wirkungsgrad von 103%
bestimmt, spätestens da war mir klar, dass meine Meßtechnik dafür
ungeeignet war.
> Bin leider kein Elektrotechniker,
Du bist schon auf Meßfehler durch den Spannungsabfall am Amperemeter
hingewiesen worden, welcher uninteressant wird, wenn man den Meßaufbau
entsprechend verdrahtet. Meßfehler war bei mir Thema der Berufsschule,
wobei man später dennoch gerne darauf reinfällt.
Du bist nicht vom Fach, da hilft nur viel Lesen und fachkundige Beratung
vor Ort.