Stromzange 1mA.5A AC/DC

Gast #6042693
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Hallo,

ich suche nach einer Stromzange, die mindestens bis auf 1mA runter 
messen kann. Maximalstrom würde 5A ausreichen. AC als auch DC. Sollte 
mit jedem handelsüblichen Oszi über BNC betrieben werden können 
(Tektronix, Keysight, ...) --> keine Spezialschnittstelle für ein 
bestimmtes Oszi!


Ich habe bislang nur folgende gefunden:

Tektronik TCPA300 (Verstärker) + TCP312A (Zange)

Gibt es Alternativen mit meinen Randbedingungen?

Grüße
Oliver
Gast #6042718
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Ich verwende die Stromzange CM 11 von Benning. Diese hat eine Auflösung 
von 0,1mA im DC/AC Bereich.

Ich verwende die Stromzange z.B. zur Messung des Ableitestroms von 
meiner Fotovoltaikanlage.  Dieser sollte unter 30mA liegen, da sonst der 
FI auslöst.
Man kann ermitteln ob der Strom über den Schutzleiter oder über einen 
anderen Weg abfließt.
Zange über P-N ergibt den gesamten Ableitestrom, Zange über P-N-PE den 
AbleitestromStrom,  der sich einen anderen Weg sucht.

Für die Ermittlung von Ableiteströme kann die Stromzange nicht 
empfindlich genug sein, da diese weit unter 30mA liegen sollten.
Angehängte Dateien:
Gast #6042739
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> Gibt es Alternativen mit meinen Randbedingungen?

Die wichtigste Randbedingung ist die Bandbreite und die hast du nicht 
genannt.

Das ist wohl die Oberliga:

https://www.hioki.com/en/products/detail/?product_key=5575

Und das ist die Einstiegsklasse:

https://www.aimtti.com/product-category/current-probes/aim-i-prober-520

Bei letzerem ist 1mA aber schon sehr grenzwertig. Da hat man so 1mA 
Rauschen auf dem Signal.

DAzwischen liegen die alten Stromzangen von Tektroniks aus den 70er, 
aber die bekommt man auch nicht geschenkt.

Olaf
Gast #6042756
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Oliver schrieb:
> ich suche nach einer Stromzange, die mindestens bis auf 1mA runter
> messen kann

Dir fehlt die Kenntnis von physikalischen Grundlagen.

Das Erdmagnetfeld ist so stark, dass eine normale DC Stromzange leicht 
+/*10mA Abweichung zeigt je nach Ausrichtung. Sie muss vor jederm 
Messvorgang mit Lageänderung genullt werden, was bei deiner PV womöglich 
nicht geht (DC-Schalter ? Fehlt ?)

Nur wenn man mit dem Messkopf viel näher dran geht an den Leiter (ACS713 
und ähnliche) ist der Fehlereinfluss geringer.

Um so geringe Ströme mit einer konventiobellen Stromzange messen zu 
können, windet man den dann dünnen Draht mehrmals, z.B. 10 mal, durch 
die Stromzange.
Gast #6042977
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MaWin schrieb:
> Um so geringe Ströme mit einer konventiobellen Stromzange messen zu
> können, windet man den dann dünnen Draht mehrmals, z.B. 10 mal, durch
> die Stromzange.

Im Prinzip ja, aber die kleinen Stromzangen haben ja oftmals auch nur 
ein kleines Loch zur Leiterdurchführung.


20 khz Bandbreite würden ausreichen.
Gast #6043035
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Olaf schrieb:
> DAs ist natuerlich eine andere Liga. Hioki duerfte da um zwei
> Groessenordnungen, gemessen in Euro, drueber liegen.
>
> Aber wenn man mit 20khz Bandbreite auskommt, wieso nicht. Allerdings
> wuerde ich da auch gerne mal ein Oszibild mit 1mA/div sehen.

Die einzige genannte Anforderung ist erfuellt:

Oliver schrieb:
> ich suche nach einer Stromzange, die mindestens bis auf 1mA runter
> messen kann.


wendelsberg
Gast #6043475
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es gibt auch die Hioki 3283, heißt auch Leckstromzange,
der kleinste Meßbereich beträgt 10mA,
In der BA wird die Auflösung mit 10uA angegeben.
Nachteil:
kannst in Europa nur in der Schweiz kaufen,
in USA kostet das Teil die Hälfte (ca. 330,-€

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