Hallo :), ich würde gern ein RaspberryPi mit einer Backup batterie versorgen. Hierzu würde ich den TPS73801 als LDO nehmen welcher an einer 9V Batterie hängt, dieser LDO hat ein Enable Pin. Der Enable Pin muss auf HIGH gezogen werden um den LDO zu starten. Jetzt würde ich ein MC34064 welcher die 5V vom Raspi Netzteil kontrolliert und bei zu niederiger spannung den LDO via Enable ein schaltet. Ich weiß nur nicht genau ob der MC34064 den Pin bei <5V (<4.6V) auf HIGH oder LOW zieht. Oder gibt es eine einfache Schaltung welche mir den Enable pin vom LDO auf HIGH zieht sobald die Spannung unter X Volt fällt?
Gast
#5120982
Hallo, wie groß ist denn die Stromaufnahme des Raspberries (war das nicht Größenordnung 1A?) und wie groß der Nennstrom der 9V- (Block?) Batterie.. ? Ich hab die Vermutung, dass da etwas nicht wirklich zusammen passen wird.. Grüße Christian
Also ich habe gemessen mit meinen Anwendungen das der Raspi ~300mA@5V zieht. Eine 9V Block Batterie hat 500-1200mAh was also für eine Stunde ausreichen wird.
Gast
#5120993
Stefan A. schrieb: > Der Enable Pin muss auf > HIGH gezogen werden um den LDO zu starten. Normalerweise macht man das mit einer/zwei (idealen) Diode. Wie lange braucht denn dein StepDown Wandler zum Starten? Könnte sein, dass der Pi bis dahin schon aus ist. Es gibt doch ca. 5474582623 verschiedene USV Boards für den RasPi. Entweder du kaufst davon eins oder guckst dir zumindest an, wie die das machen. Meist wird vermutlich ein kleiner Akku geladen gehalten und der Schaltregler läuft durch, angeschlossen über eine Diodenweiche.
Hättet ihr ne einfache Schaltung die bei <xV ein High (xV) erzeugt?
Gast
#5121011
1) "Die" Kapazität ist keine feste Größe, sondern stark vom Entladestrom abhängig. 2) Auch wenn die mittlere Stromaufnahme nur 0,3A betragen mag (einem einfachen DMM würde ich da nicht vertrauen), wird der Raspi fleißig größere Stromspitzen ziehen. Da geht die Klemmenspannung des 9V-Blocks in die Knie. Ein 9V-Lithium-Block wäre eine Alternative, aber teuer ... Oder Supercaps dazu oder so. 3) Wenn das als Notstrom-Versorgung gedacht sein soll: Wie soll die Restkapazität überwacht werden? Man kann doch schlecht nach jedem (kurzen) Stromausfall auf Verdacht die Zelle wechseln?! Unbequem und teuer (vom Abfall ganz zu schweigen). Aber bevor man lange darüber sinniert: Am besten erst ausprobieren, wie lange der Raspi tatsächlich über einen Wald-und-Wiesen LDO (ohne Umschaltung etc.) aus einem 9V-Block gespeist werden kann. Sonst ist die Enttäuschung hinterher groß ...
1) Ich weiß 2) Ja ist mir Klar deswegen habe ich Kondensatoren drauf 3) Schon getestet Ich brauch einfach nur ne Schaltung die mir den LDO ein schaltet wenn die Spannung unter ein gewissen wert fällt.
Wie wäre es hiermit: http://raspi-ups.appspot.com/de/index.jsp
Nein Ich brauch wie gesagt einfach nur ne Schaltung die mir den LDO ein schaltet wenn die Spannung unter ein gewissen wert fällt.
Das ist nicht die Antwort auf meine frage. Das bringt mir 0.
Stefan A. schrieb: > ich würde gern ein RaspberryPi mit einer Backup batterie versorgen. > Hierzu würde ich den TPS73801 als LDO nehmen Na dann schliess ihn einfach an. Er hat keinen reverse current, blockiert also wenn die Ausgangsspannung über 5V liegt, weil sie von anderer Quelle kommt. Stefan A. schrieb: > Ich weiß nur nicht genau ob der MC34064 den Pin bei <5V > (<4.6V) auf HIGH oder LOW zieht. Das steht deutlichst im Datenblatt. Auf low. Der würde ja erst bei 4.6V umschalten, und dann auf 5V umschalten ? Damit schaltte er wieder ab. Ein ständiges hin und her. Du hast ein Logikproblem in deinem Kopf. Du müsstest den TPS73801 dann schon auf 4.5V stellen.
Danke :)
Gast
#5121112
Pull-up vom +-Pol d. Batterie an den EN-Pin (verträgt bis 20V) des LDO, dann ein NPN-Transistor, der EN auf Low zieht. Basis (über R) an den /RESET-Ausgang des MC34064. Allerdings würde ich ich den Zweig vom Netzteil und zwar "hinter" dem MC34064 noch eine Schottky-Diode vorsehen. Der MC34064 ist nicht für so etwas gedacht. Wie der sich bei nicht vorhandener Eingangsspannung verhält ... Im Datenblatt sieht man da einen schönen Glitch. Spezifiert ist der nur bis herab zu 1.0V.
Stefan A. schrieb: > Eine 9V Block Batterie hat 500-1200mAh was also für eine Stunde > ausreichen wird. Die normalen 9V Blöcke haben so um 100mA Kurzschlussstrom, zuwenig für den OP. Hier wäre eventuell ein 6V Bleiakku besser geeignet.
Bin gerade am testen. Läuft schon seit 3h mit einem 9V Block und AMS1117 LDO. Auf dem raspi läuft der stresstest.
Stefan A. schrieb: > ich würde gern ein RaspberryPi mit einer Backup batterie versorgen. Ist das solch eine neuere RaspBerryPi-Version? Die neuen RasPi's haben doch einen StepDown-Schaltregler onBoard und du könntest dort doch eigentlich auch einen LiIon-Akku direkt an die 5V Versorgungsleitung legen. Der RasPi macht sich daraus dann seine 3.3V und 1.8V , also musst du bei der Abschaltung der 5V nur mit einem MosFET umschalten. Du könntest auch eine ideale Diode (ist so ein kleiner Schaltkreis) nehmen und den Strom vom Akku (3.6V bis 4.1V) über die Diode zur 5V Versorgungsleitung fließen lassen. Das wäre am einfachsten und auch sehr reaktionsschnell. Dann noch eine kleine Ladeschaltung vom Chinesen für den Akku und du bist fertig. Stefan A. schrieb: > Eine 9V Block Batterie hat 500-1200mAh Die normalen haben eigentlich nur um die 160mAh.
Gast
#5121355
Stefan A. schrieb: > Hättet ihr ne einfache Schaltung die bei <xV ein High (xV) erzeugt? Dazu braucht man überhaupt keine Schaltung. Nur eine Schottky-Diode. Oder einen MOSFET. Die DC/DC Wandler vom Chinesen brauchen auch keine 50uA im Standby.
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