Hallo Gemeinde,
zum Schutz vor Strom- u.Spannungsspitzen aus einem KFZ-Spannungsnetz,
für Elektronik, dieser Link:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23
Diese Schaltung gilt für generelle Spannungsversorgungen für
Elektronikboards im KFZ.
Typisches, wenn eine Schaltung mit Dauerplus_30 bzw. Zündung_15
eingeschaltet werden soll.
Wie ist es, wenn ich das Einschalten der Zündung, Licht oder des
Blinkers, als Signal 5V verarbeiten will.
Benötige ich eine Induktivität und SupressorDiode, wie im Link
beschrieben?
Oder reicht es aus die 8-14,5V KFZ-Spannung mit eine Z-Diode zu
begrenzen?
Danke im Voraus
Kerno
Also ich habe die Schaltung so übernommen und sie funktioniert tadellos.
Das Problem ist nunmal, dass sich sehr hohe Spannungsspitzen ergeben
können, die deiner Zenerdiode sehr schnell den gar ausmachen werden.
Dann ist die Schaltung ungeschützt und die nächste Spitze schießt den
Rest. Ich würde in die Schutzbeschaltung, gerade im KFZ, etwas mehr
investieren. Das kann nicht schaden. Der Spannungsregler, den du in
irgendeiner Weise ja auch verwenden wirst, kann das auch nicht
sonderlich gut feiern, wenn der immer überlastet wird.
Hallo Marcel V.
nein so meine ich das nicht.
Die Schaltung wie sie gezeigt ist, ist völlig in Ordnung.
Ich meine nur, wenn ich die Zündung_15 als Signal auswerten möchte.
Z.b. auf eine OpAmp, oder Logic.
Wie sollte die Eingangbeschaltung zum OpAmp aussehen.
Nicht doch über einen Spannungsregler?
grüße Kerno
> http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23> Wie ist es, wenn ich das Einschalten der Zündung, Licht oder des> Blinkers, als Signal 5V verarbeiten will.
Genauso wie dort beschrieben, jedenfalls dann wenn deine Schaltung immer
mehr als 2mA braucht.
> +-|>|- +5V> |>Eingang --10k--+--10k--+--| CMOS-Eingang> | |> 10nF +-|<|- GND> |> GND
Warum so kompliziert und wofür ist der Integrierer?
Warum es nicht funktioniert:
Integrator weglassen, der geht so nicht, wenn dann passiv filtern.
22Mohm zu hoch.
Ist die Diode eine Z-Diode?
Hallo Alexander,
diese Schaltung funktioniert in der Sim und im Aufbau tatellos.
Dies ist nur ein Auszug aus der Schaltung.
Warum sollte sie nicht funktionieren?
Der Integrator hat seine Funktion als Entpreller.
Mir geht es um den Aufbau vor dem Integrator.
Ist eben dort auch eine Induktivität und Supressordiode erforderlich?
Über Hinweise zur Optimierung der Schaltung würde ich mich freuen.
Ah! Jetzt verstehe ich.
ich schrieb:
> So wie ich mir das, im Anhang, gedacht hatte geht es nicht.> Oder?
Es ist als eine Frage gedacht gewesen.
Die Schaltung funktioniert.
Meine Frage ist: Ist diese Beschaltung der richtige Weg?
Eine Frage noch. Warum funktioniert diese Schaltung nicht, wenn ich R29
in der Simulation weg lasse? Anhang
Die reale Schaltung geht nur ohne.
Grüße Kerno
>Meine Frage ist: Ist diese Beschaltung der richtige Weg?
Ja, aber:
- R21 mit 22 Meg ist Quatsch (siehe oben).
- eher den R26 höher dimensionieren und zusammen mit R29 bereits einen
Spannungsteiler bilden, der bei minimaler KL15-Spannung deine gewünschte
Schwelle mit Reserve noch überschreitet.
- U1 soll ja ein Komparator sein - ein Hysteresewiderstand ist immer
nützlich.
>Eine Frage noch. Warum funktioniert diese Schaltung nicht, wenn ich R29>in der Simulation weg lasse?
Naja, irgendwer muss ja die Spannung (auch gehalten vom
Ingegrationskondensator) wieder auf Null bringen - wenn du vorne öffnest
(bzw. wegen Diode D2) kann ja keinen Strom abfließen.
>Die reale Schaltung geht nur ohne.
Das kann nicht sein. Oder du hast uns nicht alles gezeigt.
Induktivität und Supressordiode ist imho nicht notwendig, denn gerade
R26 mit D1 bilden das meiste davon nach. Die sind nur dann sinnvoll,
wenn es sich um Spannungsversorgung für eine Schaltung handelt, da
kannst du dir ja R26 in Serie nicht leisten.
Ich würde parallel zu R29 noch ein C schalten - z.B. 100nF. Das wäre
dann noch ein Filter für Transienten-Peaks, die über die
Streukapazitäten von z.B. R26 noch übertragen werden.
Ich nehme an, du hast die Versorgungsspannung der Schaltung auch aus dem
KFZ-Bordnetz. Hast du da auch Aufwand für die Filterung von Transienten
spendiert?
> diese Schaltung funktioniert in der Sim und im Aufbau tatellos.
Habe die Schaltung bei mir simuliert:
Es dauert 1,0s bis die Spannung von 5V auf 0V fällt (am Ausgang vom
OPV).
Allgemein wird der Strom bei 22Mohm so klein dass man sich schnell
Störungen einfängt.
R22 kann man auch weglassen.
> Ist eben dort auch eine Induktivität und Supressordiode erforderlich?
Nein, man könnte noch den 1k am Eingang etwas vergrößern, 10k etwa.
> Über Hinweise zur Optimierung der Schaltung würde ich mich freuen.
Ein passiver RC-Filter sollte hier reichen.
Hallo HildeK der OPV soll als "lineares Zeitglied" fungieren.
Er uebernimmt die Funktion Schalter/Taster entprellen.
Die einfachere Variante waere ein passives RC-Glied (wie von Alexander
Schmidt vorgeschlagen)
>Naja, irgendwer muss ja die Spannung (auch gehalten vom>Ingegrationskondensator) wieder auf Null bringen - wenn du vorne öffnest>(bzw. wegen Diode D2) kann ja keinen Strom abfließen.
Das leuchtet ein. Da werde ich meinen Aufbau nochmal kontrollieren.
>"Die reale Schaltung geht nur ohne.">Das kann nicht sein. Oder du hast uns nicht alles gezeigt.
Die Schaltung ist bis dahin komplett. Nach dem XOR kommt nur noch mal
ein ST.
>Ich nehme an, du hast die Versorgungsspannung der Schaltung auch aus dem>KFZ-Bordnetz. Hast du da auch Aufwand für die Filterung von Transienten>spendiert?
Ja ich habe meine Versorgung aus dem "KFZ-Bordnetz"
Ich dachte dass wuerde so reichen.
Sind im KFZ-Bereich umfangreichere Filterungen erforderlich, als
anderswo?
Wo setzt du weitere Filter ein?
@ Alexander Schmidt:
>Habe die Schaltung bei mir simuliert:>Es dauert 1,0s bis die Spannung von 5V auf 0V fällt (am Ausgang vom>OPV).
Der OPV wird mit 5V versorgt.
dh. bei mir am Ausgang habe ich 0V - 3V bzw. 3V - 0 in 300ms
Ich denke, das ist eine gute Zeit um gegen Schalterprellen am
Zuendschloss. Oder?
D1 ist eine Z-Diode 4.7V
>Ein passiver RC-Filter sollte hier reichen.
Da gebe ich dir recht.
Die Schaltung hat den Zweck, mit Ein und Ausschalten der Zuendung einen
positiven Puls am XOR Ausgang zu erzeugen, welches vom uC registriert
wird.
Ich dachte, das ich mit der OPV-Schaltung (linearer Anstieg und Abfall)
groessere Zeitkonstante auf der sichereren Seite bin. Denn jeder
erzeugte Puls am XOR-Ausgang wird registriert.
Gruesse Kerno.
Aha, ist ja alles schön und gut. Aber wenn Du doch eh' einen µC hast,
warum lässt Du den dann nicht das Signal entprellen und verarbeiten?
Serienwiderstand vor den Eingang, sicherheitshalber noch 'ne Z-Diode zur
Spannungsbegrenzung und von mir aus noch'n C zum Filtern... aus die
Maus...
Hallo Stefan
ich moechte mit jedem Ein- und Ausschalten der Zuendung einen Interrupt
ausloesen.
Und dazu brauche ich in beiden Faellen (Ein/Aus) den gleichen
Schaltpegel(Ausloeser) bzw. eine fallende Flanke.
Kerno
Wenn man mit einem µC einen Taster überwachen und entprellen will, macht
man das auch nicht per IRQ, sondern über timergesteuertes Polling. Das
Erkennen von Zündung ein oder aus ist genau dasselbe!
Danke an alle.
Hallo Stefan,
danke fuer deine Beitraege.
Ich werde mein Konzept nochmal ueberdenken und mich mit den
Moeglichkeiten einer Softwareloesung auseinandersetzen.
Das reduziert auch den Schaltungsaufwand.
Der wuerde bei mir dann sicher enorm werden.
"timergesteuertes Polling" = Portabfrage in der Timer Interrupt Routine
?
Hast du evtl einen BuchTipp fuer etwaige Loesungsansaetze?
Danke Kerno
>"timergesteuertes Polling" = Portabfrage in der Timer Interrupt Routine
Ja, kann man so machen
>Hast du evtl einen BuchTipp fuer etwaige Loesungsansaetze?
Wie ich schon sagte, ist Dein Problem eigentlich direkt mit der
Entprellung von Tastern zu vergleichen, dazu gibt es hier mehr als genug
Ansätze!
Ich hatte aber auch mal ein PDF, welches ich als Grundlage für meine
Entprellung benutzt habe... ich such mal...
@ AlexanderSchmidt:
Danke fuer deine Antowrt.
ich fragte:
> Wie ist es, wenn ich das Einschalten der Zündung, Licht oder des> Blinkers, als Signal 5V verarbeiten will.
du hast geantwortet:
>Genauso wie dort beschrieben, jedenfalls dann wenn deine Schaltung immer>mehr als 2mA braucht.> +-|>|- +5V> |>Eingang --10k--+--10k--+--| CMOS-Eingang> | |> 10nF +-|<|- GND> |> GND
Deine Antwort verstehe ich nicht ganz.
> ..., jedenfalls, wenn deine Schaltung immer mehr als 2mA braucht.
Was ist damit gemeint?
- die gesamte Schaltung
- oder genau diese Eingangsbeschaltung
Gruesse Kerno
>Was ist damit gemeint?>- die gesamte Schaltung>- oder genau diese Eingangsbeschaltung
Bei dieser Schaltung fließt, wenn am Eingang 12V (14.4V) angelegt
werden, über die beiden Widerstände und die Schutzdiode nach +5V ein
Strom 14.4V/20k, das sind 0.7mA. Wenn die gesamte Schaltung weniger
verbraucht, dann steigen die 5V an. Verbraucht sie mehr, dann werden
eben 0.7mA vom Eingang geliefert, der Rest über die normale Versorgung.
Die genannte 2mA enthalten halt noch etwas Reserve, z.B. für Spitzen,
die darüber liegen ...
Ein Tipp wäre noch: Teile doch das Eingangssignal zuerst mal auf die
Hälfte herunter, indem du einen 10k parallel zum 10n-C legst.
Hallo HildeK:
Ah! Jetzt ist der Groschen gefallen. Natuerlich.
Wuerde kein Strom ueber die Diode gegen 5V abfliessen, dann Steigt die
Spannung am CMOS-Eingang und kann den Eingang zerstoeren.
>Ein Tipp wäre noch: Teile doch das Eingangssignal zuerst mal auf die>Hälfte herunter, indem du einen 10k parallel zum 10n-C legst.
Danke fuer den Tipp. :o)
Gruesse Kerno
>Sollten dabei jeweils 1 x 100nF vor und hinter den Regler geschalten>werden?
Die auf jeden Fall. So nahe wie möglich.
Auf jeden Fall auch eine Gegendiode über den Regler, denn beim
Motorstart geht die Batterie deutlich in die Knie. Die verhindert die
Entladung von Kapazitäten hinter dem Regler über den Regler - der mag
das nicht.
Die Spule kann ich mir nicht ansehen - der Link geht auf deinen
Warenkorb.
Aber im Forum gibt es sehr viele Beiträge zu dem Thema - da wirst du mit
Sicherheit fündig. Auch hierauf wird immer wieder verwiesen:
http://www.ostermann-net.de/electronic/dse-faq.htm#F.23