Einfacher R2R-DAC

OP Admin Persönliche Seite #7992
Lesenswert?

Die Schaltung im Anhang ist eine einfache Möglichkeit, aus einem 
Digitalwert eine Analogspannung zu erzeugen. Die Widerstände sollten 
natürlich einen möglichst engen Toleranzbereich haben. Um den 
Ausgangsstrom zu erhöhen ist außerdem ein OP-Amp am Ausgang sinnvoll.

MfG
Andreas
Angehängte Dateien:
Gast #7993
Lesenswert?

Hallo Andreas,

wie genau steuere ich das Ganze denn an? Alle Pins nacheinander 
anschalten? Und auf welche Auflösung komme ich denn mit diesem einfachen 
D/A-Wandler?

MfG
Matthias
Gast #7995
Lesenswert?

Hi Andreas,

einfach und gut. Aber an die Genauigkeit kann man keine hohen Ansprüche 
stellen (Temperaturgang der Widerstände und so). Es fehlt eben in dieser 
Schaltung eine hochstabile Referenzspannung. Ich glaube nicht, das VCC 
für 8bit als Referenz noch ausreicht.

so denn,
Günter
Gast #8001
Lesenswert?

Also ...

wenn man davon augeht, daß immer nur EINER der D0-D7 Eingänge auf high 
geschaltet wird, kann man tatsächlich nur 8 verschiedene Zustände 
erzeugen.
Der "Hype" bei dieser Schaltung ist allerdings, daß ja MEHRERE der D0-D7 
Eigänge auf high geschaltet werden können und da gibt es eben 256 
Möglichkeiten, was 8 BIT Auflösung entspricht.

Gruß

UBoot-Stocki
Gast #8002
Lesenswert?

Hi

Was mache ich blos falsch. Da meine ich es sind 256 Zustände / 
Spannungswerte möglich und werde trotzdem als irrender Bastler abgetan. 
Was soll's, muss ich wohl mal deutsche Sprache studieren ????

Gruss Uwe
Gast #8004
Lesenswert?

Hallo Leute,

da gibt's schon ne nette Anwendung für den D/A-Wandler im Elektor EXTRA 
vom 11/98 von Martin Ohsmann (Geschwindigkeit ist keine Hexerei). Der 
Wandler ist zwar für 5 Bits konzipiert, im Prizip aber ist es ja egal!

Gruss Harry
Gast #8006
Lesenswert?

Das doofe an der Schaltung ist, dass es in der Normreihe keine 
2R-Widerstände gibt, die passen. Man muss dann zwei Metallfilme für 
einen nehmen (also 20k = 10k +10k) und das braucht dann ziemlichen 
Platz.
Ansonsten funktioniert das aber prima und ist vor allem ziemlich 
schnell.
Gast #8008
Lesenswert?

Müssen das denn 10k und 20k sein? Warum macht das Sinn?

Ich bin nämlich noch ein bißchen am rumsuchen, weil ich vor habe über 
die DO einer I/O-Karte im PC 8 bit auszugeben, die an einen einfachen 
DA-Wandler ran und da wiederum soll ein VCO ran, der mir ein 
Rechtecksignal im Bereich von 0 bis 200 Hz mit 12V Pegel erzeugt. btw: 
direkt komm ich da doch nicht auf 12V oder?
Gast #8009
Lesenswert?

Meinst du mit Pegel die Ausgangsspannung oder die erforderliche 
Steuerspannung. Wenn du hier die Steuerspannung meinst, muss du nur 
einen OP mit entsprechender Spannungsverstärkung zwischen Ausgang D/A 
Wandler und Steuereingang VCO zwischenschalten.
OP Admin Persönliche Seite #8010
Lesenswert?

Es müssen nicht 10 und 20k sein, der eine Wert muss einfach doppelt so 
groß sein wie der andere. Wenn du zu hohe Werte nimmst wird der 
Ausgangswiderstand zu hoch, nimmst du zu kleine werden die Ports zu 
stark belastet.

Warum der VCO? 200Hz sollte der PC doch auch so schaffen. Am Ausgang 
brauchst du dann natürlich noch einen OP-Amp.
Gast #8011
Lesenswert?

Die die 0-200 Hz sind nicht das Problem der Rechnergeschwindigkeit. 
Allerdings auf einem I/O-Port direkt ein stabiles und jitter-freies 
Signal ist wohl wegen der Struktur des Betriebssystems (nahezu?!) 
unmöglich. Ich vermute mal der VCO ist bereits vorhanden. Sonst würde 
sich zum Beispiel die Lösung AT90S2313 als Generator mit Programmierung 
über die serielle Schnittstelle wohl eher anbieten.
Gast #8012
Lesenswert?

Gemeint ist Ausgangsspannung. Den VCO wollte ich aus NE555 und zwei 
Kondensatoren und zwei Widerständen basteln, dürfte kaum billiger gehen, 
ist auch erstmal nur zu Testzwecken. Den AT90S2313 muss ich mir mal 
anschauen.

Mit dem Betriebssystem stimmt, der Informatiker meinte, die Zeitschlitze 
von Threads liegen bei 20ms und das sind schon zu viel.

Vorteil an der schon vorhandenen Karte ist, die ist mit anderen Ein- und 
Ausgängen schon ins Projekt eingebunden. D.h. für kleine Tests macht das 
wenniger Arbeit.
Gast #8015
Lesenswert?

Dein Festspannungsregler funktioniert dann, wenn deine Sourcespannung
nicht unter einen bestimmten Pegel fällt (k.A., wo die beim LM317
liegt). Ist die Sourcespannung unter diesem Pegel, hat der
Festspannungsregler nichts mehr, was er noch regeln kann. Ansonsten
sollte das funktionieren ... nur , was willst du damit machen?

Alex

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren