Hallo zusammen,
Ich habe folgendes Problem. Ich möchte eine Ohmmessung mit einem atmega8
controller durchführen. Die Widerstände, die ich messen möchten liegen
so zwischen 4 und 80 Ohm. Das Problem ist dass der Prüfstrom die größe
von 3 mA nicht überschreiten darf (sind Elektrozünder, die sonst zünden
würden).
Hat wer eine Messschaltung bzw. Vorschläge, wie man das mit dem AD-
wandler des controllers realisieren könnte?
lg Sebastian
Wie nah kannst du an die Zünder ran? Ich würde vorschlagen:
1mA Stromquelle -> Messwiderstand -> Verstärker -> AD-Wandler
Du mußt halt den Teil zwischen Stromquelle und Verstärker schön
rauscharm aufbauen dann klappt das
Öhm also sei mir nicht böse, aber wenn ich höre Elektrozünder und sehe
das du von Grundkenntnissen der Elektronik keine Ahnung hast..... also
ich weis ja nicht.
Ansonsten empfehle ich dir, dich mal über Spannungsteiler schlau zu
machen fürn Anfang.
Gruß Jan
Eine 3mA Stromquelle zu bauen dürfte kein Problem sein. Eine 3mA
Stromquelle so zu bauen, dass sich allen Sicherheitsvorschriften für das
Prüfen und den Umgang mit diesen Zündern entspricht, ist schon ein ganz
anderes Kaliber. Für das Messgerät dann noch eventuell notwendige
Zulassungen zu bekommen ist nochmal was anderes.
Mein Rat: Was fertiges, zugelassenes, geprüftes kaufen.
Eine 3mA Stromquelle zu bauen und den Spannungsabfall am Prüfwiderstand
oder an der Referenz zu ermitteln und nötigenfalls zu verstärken sind
beides einfache Anforderungen.
Also entweder fehlen dir Grundkenntnisse oder du verschweigst uns das
eigentliche Problem.
Gruß
Jan
duron005 wrote:
> wie kommst du darauf, dass ich von elektronik keine ahnung habe?
Weil du sonst nicht fragen müsstest. Wir reden hier vom Ohmschen Gesetz.
Einfacher geht es ja nimmer.
> was hat> das mit den elektrozündern zu tun??
Wenn du nicht weißt was du auf der Elektronikseite tust, und ich glaube
du weißt es absolut nicht, wie willst du dann sicherstellen, dass mit
deinen Zündern nichts passiert?
Ehrlich gesagt habe ich mir nicht allzuviel Gedanken darüber gemacht und
mir gedacht ich hole mir zuerst ein paar Denkanstöße. Das mit der
Konstantstromquelle ist ein guter Ansatz.(der mir gefehlt hat)
Mehr wollte ich ja auch gar nicht wissen.Den Rest bringe ich alleine
zusammen.
Dein Statement mit dem "Ohmschen Gesetzt" ignoriere ich jetzt mal, da es
nichts zu einer ernst gemeinten Konversation beiträgt.
Mit den Elektrozündern kann nichts schlimmes passieren, wenn die 3 mA
eingehalten werden und zweitens wird der Ohmessung in +30 Meter
Entfernung durchgeführt. (ausreichende Entfernung für diese Art von
pyrotechnischen Artikeln)
lg Sebastian
Mit denen kann sehr wohl was passieren, wenn zum Beispiel die 30m lange
Leitung mit 3mA auf ca. 200V geladen ist, die sich dann beim
Anschliessen entladen. Oder wenn es in der Naehe hochenergetische Felder
gibt... Oder wenn jemand versucht Stoerungen bei offener Leitung mit
einem Kondensator abzublocken, dessen Ladung sich dann ueber den Zuender
entlaedt...
Ohne Grundkenntnisse nicht sicher zu machen.
Das auch noch gesetzeskonform zu machen, reichen Grundkenntnisse sicher
nicht.
Gast2
Eine Stromquelle brauchst Du nicht, es reicht ein simpler Vorwiderstand
nach VCC.
Der hat dann auch den Vorteil, daß er nicht durchschlagen kann und dann
0 Ohm hat.
Das bischen Nichtlinearität laß den AVR rausrechnen.
Der freut sich, wenn er mal ein bischen rechnen darf und nicht immer nur
in Endlosschleifen 99,99% der Zeit rumgammeln muß.
Aber der ATmega8 ist keine gute Wahl, da der keinen Verstärker vorm ADC
hat.
Ein ATtiny261 ist da besser, d.h. du kriegst ne bessere Auflösung.
Peter
Hallo,
ich habe mal sowas gemacht, für A- und U-Anzünder. Die Zünder müssen 180
mA bzw. 450 mA für 5 Minuten aushalten, d.h. du kannst mit Deinen 3 mA
noch etwas nach oben, dann misst sichs leichter. Recht gut geht das mit
einem LM317 in Konstantstromschaltung, etwa auf 10 - 15 mA konfiguriert,
danach am besten noch einen Schutzwiderstand schalten der den max. Strom
im Fehlerfall auf einen ungefährlichen Wert begrenzt. Vorher empfiehlt
es sich aber dringend, sich die Funktion einer Konstantstromschaltung
sehr genau vor Augen zu führen, und auf das "Problem" dass selbige haben
zu achten bzw. vorzubeugen.
Wenn du den Strom z.B. auf 15 mA erhöhst, bekommst du bei 100 Ohm
Pillenwiderstand nach Herrn Ohm eine Spannung von 1,5 V, vielleicht ist
Dir die daraus resultierende Auflösung auch ohne Vorverstärker am ADC
bereits ausreichend.
Viel Spaß,
Stefan
danke für deine Antwort.Der Pillenwiderstand ist bei meinen Zünder
geringer und beträgt nach meiner Anfrage nur ca. 5 bis 8 Ohm. D.d ich
würde auf alle Fälle eine Verstärkerschaltung benoetigen. (anscheinend
ist der ATtiny261 besser dafür geeignet wegen der integrierten
Verstärkerschaltung). Das Problem ist nur das flashen von den Dingern...
ich bräuchte also etwas um das programm in den kontroller zu bringen,
was ich leider nicht habe.
Der Vorschlag mit dem Vorwiderstand gefällt mir auf den ersten Blick
sehr gut. Ich werde mir diese Möglichkeit mal genauer anschauen, und
dann den mega8 rechnen lassen;)
lg
ich habe jetzt nochmals nachrecherchiert.Die 3mA sind definitiv zu
gering. Die 15 bis 25 mA wären für meinen Anwendungsfall passend. Habe
das mit dme Vorwiderstand nochmals angeschaut. Sieht nicht schlecht
aus.Ein 330 Ohm Vorwiderstand bei Zünderwiderständen von 5 bis 80 und 5
V Versorgung wäre passend und ausreichend genau.Da es so ca. 32
Zündpunkte sind habe ich mir schon Multiplexer besorgt.
@mäxchen.. ja ich habe schon µcontroller programmiert. Kenne den attyni
zu wenig, da ich noch nichts mit dem zu tun hatte, trotzdem bin ich mir
sicher ohne ein wenig Aufwand ich kein programm auf den controller
bringen kann (brauche serielles kabel usw, und müsste schauen, wie ich
den bootloader auf den tiny bringe). das mit dem lauflicht soll wohl
eine verarschung sein?
lg