Controller am IO-Pin eines anderen betreiben.

Gast #3408808
Ich habe einen Ausgang (µC-Pin) der einen LL-FET schaltet. An diesem FET 
hängen 6 Verbraucher. Nun müssen diese Verbraucher der Reihe nach 
eingeschalteten werden damit die Versorgung nicht zusammenbricht. Mein 
Plan war also einen weiteren Controller zu nehmen und weitere 5 FETs. 
Der zweite Controller soll den Ausgang des ersten überwachen und die 
FETs ansteuern.
Nun hätte ich gerne einen Attiny13 dafür genommen, habe einige davon 
herumliegen. Das Problem ist daß ich dann einen Pin mehr bräuchte als 
dewr Attiny13 verfügbar hat (Reset soll bleiben).
Also ich wollte das nun so lösen daß  der zweite Controller mit der 
Versorgung komplett am Ausgang des ersten hängt. Kann das so 
funktionieren? Besser einen Transistor vorschalten?
#3408817
HC-Bastler schrieb:
> Nun müssen diese Verbraucher der Reihe nach
> eingeschalteten werden damit die Versorgung nicht zusammenbricht.

Klingt nach gewaltigem Designmangel. Stützkondensatoren helfen nicht?

Der Tiny13 hat 5IOs ohne Reset. Du hast 6 Verbraucher. Einer davon kann 
von µC 1 geschaltet werden, bleiben also 5 übrig. Der Tiny13 muss 
wissen, wann µC 1 schaltet, benötigt einen Pin, bleiben 4. Wie sollen 
nun mit 4 Pin 5 Verbraucher getrennt geschaltet werden?
Gast #3408829
Es geht mir um die Frgestellung im Eingangspost und nicht um 
Alternativlösungen wie größere Controller.
Designfehler? Kann sein, die Schaltung ist nun aber mal so wie sie ist.
5 Motoren mit hohem Anlaufstrom hängen an einer Versorgung die locker 
die Motoren im Lastfall betreiben kann, nur mehr als einen anlaufen 
lassen ist nicht.
Die Motoren haben übrigens eine integrierte Elektronik, Motorschutz, 
etc.
Gast #3408830
HC-Bastler schrieb:
> Nun hätte ich gerne einen Attiny13 dafür genommen, habe einige davon
> herumliegen.

Der klassische Weg über ein Schieberegister als I/O-Erweiterung kommt 
nicht in Frage?
Wenn man jetzt wüßte, was du da für geheimnisvolle Verbraucher dran 
hängen möchtest (insbesondere Strombedarf), könnte man sogar 
entscheiden, ob z.B. soetwas wie ein TPIC6B595 dein Problem lösen 
könnte.
#3408838
Ich hoffe doch, du hast N-Fets.

Einen schaltest du am Master. Port = 1 >>> Fet schaltet durch.

Diesen Ausgang verbindest du mit Reset von deinem Tiny.

Dein Programm sieht dann so aus:
1
int main(void)
2
{
3
  _delay_ms(3 Tage);
4
  Schalte1;
5
  _delay_ms(3 Tage);
6
  Schalte2;
7
  _delay_ms(3 Tage);
8
  Schalte3;
9
  _delay_ms(3 Tage);
10
  Schalte4;
11
  _delay_ms(3 Tage);
12
  Schalte5;
13

14
while(ewig);
15
}

mfg.
#3408841
Karl Heinz schrieb:
> Was hindert dich, 2 Tiny einzusetzen, wenn die sowieso nur bei dir
> rumhängen. Jeder Tiny überwacht die eine Ausgangsleitung und schaltet
> zeitverzögert 'seine' Verbraucher ein.

Noch besser.
Jeder Tiny überwacht 2 Eingangsleitungen. Erst wenn beide auf 1 sind, 
schaltet er im Sekundentakt die 3 Ausgangspins auf 1.

Damit sind die Programme der beiden Tiny identisch. Der 2.te kriegt 
seine 'Freigabe' passenderweise vom 1-ten :-)

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