Schon auf der ersten Seite:
Important: The 40-pin version of the ATmega4809 is using the die of the
48-pin ATmega4809but offers fewer connected pads. For this reason, the
pins PB[5:0] and PC[7:6] must be disabled(INPUT_DISABLE) or enable
pull-ups (PULLUPEN).
Wozu soll man sich solche Beschränkungen antun?
DIP und Röhren haben langsam ausgedient.
Andreas B. schrieb:> Wozu soll man sich solche Beschränkungen antun?
Wenn man sie sich antun kann.
> DIP und Röhren haben langsam ausgedient.
Naja, DIP und Röhren in einem Atemzug...
Was DIP anbetrifft hat es als leicht wechselbares und handhabbares
Gehäuse für manchen Bastler durchaus noch seine Berechtigung.
M. schrieb:> Was DIP anbetrifft hat es als leicht wechselbares und handhabbares> Gehäuse für manchen Bastler durchaus noch seine Berechtigung.
Das Problem ist nur, daß man sich immer mehr Beschränkungen antun muß
weil eben DIL immer weniger produziert wird und es die wirklich
interessanten Chips nur noch als SMD gibt.
Deshalb: Wer bis jetzt noch nicht versucht hat SMD zu löten für den wird
es langsam Zeit. Sonst ist es mit den Vergleich Röhren - DIL (da habe
ich zugegebenermaßen etwas provoziert) wirklich nicht mehr weit.
Andreas B. schrieb:> Deshalb: Wer bis jetzt noch nicht versucht hat SMD zu löten für den wird> es langsam Zeit. Sonst ist es mit den Vergleich Röhren - DIL (da habe> ich zugegebenermaßen etwas provoziert) wirklich nicht mehr weit.
Blah.
Es soll Leute geben, die löten können. Da ist das Problem nicht das
Gehäuse der Chips, sondern die eigene Herstellung von Platinen.
Doppelseitige SMD-Platinen stellt jemand wie Du natürlich nachts 1 1/2 2
Uhr schlaftrunken in höchster Präzision her. Geschenkt.
@TO
Dank für die Information
M. schrieb:> Gab es neuere AVRs nur noch in SMD folgt nun (endlich) mal wieder eine> DIP Variante in 40poligem Gehäuse (ATMega4809) :
Na was für ein Glück für die paar ewig gestrigen Altchen die da noch
drauf stehen....
> Doppelseitige SMD-Platinen stellt jemand wie Du natürlich nachts 1 1/2 2> Uhr schlaftrunken in höchster Präzision her. Geschenkt.
Ja in der Tat ist das ziemlich einfach. Man erstellt auch nur die
Fertigungsdaten und überlässt den Rest einem günstigem Chinesen.
Und wer unbedingt Lochraster braucht, der kann ein Breakout Platinchen
nehmen. Alles kein Problem. Und alles kein Grund sich bis auf Teufel
komm raus an DIP festzubeißen.
Gut und schön schrieb:> Doppelseitige SMD-Platinen stellt jemand wie Du natürlich nachts 1 1/2 2> Uhr schlaftrunken in höchster Präzision her. Geschenkt.
Nö, die lasse ich beim netten Chinesen machen. Notfalls auch in 4-layer.
Das erspart mir viel Sauerei zu Hause, davon abgesehen, daß ich das in
dieser Qualität auch gar nicht selbst machen könnte.
Wenn ich an die ganze Bohrerei für die THT Bauteile denke.... Das möchte
ich mir heute auch nicht mehr antun.
Aber wenn es Dir Spaß macht, mit uralt Bauteilen zu basteln, bitteschön.
Ich möchte Dich nicht davon abhalten.
Bernd schrieb:> Nicht mit den Zwergen streiten. Du musst nachsichtig sein - die wissen> es nicht besser
Genau. Die ganze Welt setzt seit Jahren absolut unwissend auf SMD, und
das obwohl unsere Foren-Altchen dafür noch gar kein grünes Licht gegeben
haben.
H.Joachim S. schrieb:> Wenn ich allein dran denke, wie gross so ein DIL40 ist...
So groß sind heute meine Platinen. ;-)
Davon abgesehen: Es gibt (gab?) auch DIL 64. (68000 z.B)
Ich vermute, dass bei Microchip/Atmel nachgedacht wurde, bevor diese
Entscheidung getroffen wurde. Und falls es sich als Fehlinvestition
herausstellen sollte, geht es uns hier eigentlich auch nichts an.
Und so wird eine einfache Produktankündigung bewertet. Microchip hat
sicher nur auf die SMD Jünger gewartet, die ihren Senf dazugeben.
Es ist doch völlig egal ob man DIP oder LQFP benutzt - jeder nach seiner
Facon...
Es ist doch schlicht nur eine Verbreiterung der Möglichkeiten.
Überzeugte DIP-Bastler mit etwas gröberer Handmotorik bekommen damit
Zugang zur neuesten AVR Generation, ohne erst nach einer passenden und
teureren Breakout Platine suchen oder sich gar ein eigenes Board
designen zu müssen (und sei es in China auch noch so billig). DIP ICs
sind außerdem in der Platine wechselbar- das kann für diesen und jenen
(Test-) Aufbau durchaus auch mal von Vorteil sein! Vorteile wie diese
veralten einfach nicht!
Doof finde ich nur, daß durch durch die zwangsläufige Pin-Beschränkung
eine UART flöten geht. Doch verbleiben immer noch drei- und damit immer
noch mehr als in jedem anderen DIP-AVR.
Ein Onlineforum ist zum diskutieren da, das stimmt. Diese Ankündigung
verleitet jetzt aber nur zum Runtermachen unser DIP Hobbybastler.
Ich beispielsweise mache inzwischen alles in SMD, klar. Leiterplatten
werden online bestellt (bei mir in Deutschland, nicht in China).
Aber mal einen Controller in DIP zu haben, um diesen ins Steckbrett zu
stecken um etwas zu testen - das ist doch klasse. Und dann auch mal ein
aktuelleres Modell.
Also weniger Meckern, sondern sollen unsere DIP-Bastler schon mal
überlegen und DISKUTIEREN, was sie damit nun alles machen können.
PS: Andere Frage, die Spezifikationen lesen sich langweilig. Was ist die
Dasensberechtigung für diesen Atmega? Ist das ein neues Modell? Warum
dann so langweilige Spezifikationen?
Es gibt auch Anwendungsbereiche, wo jedwede Datenverbindung nicht
erwünscht ist. Für ein Update wird dann der neu programmierte und
gelockte DIP-IC hingeschickt und ein Techniker steckt ihn dann in die
Fassung und zerstört den alten IC.
Curby23523 N. schrieb:> Aber mal einen Controller in DIP zu haben, um diesen ins Steckbrett zu> stecken um etwas zu testen - das ist doch klasse. Und dann auch mal ein> aktuelleres Modell.
Um schnell mal was auszuprobieren, nehme ich auch gerne das STK500.
Zum ATmega16 ist er aber leider nicht pinkompatibel (VCC, GND).
Andreas B. schrieb:> Wozu soll man sich solche Beschränkungen antun?
das frage ich mich auch
> DIP und Röhren haben langsam ausgedient.
wenn ich 28 DIP haben möchte nehme ich 328p, OK da punktet der 48er mit
mehr flash und mehr SRAM
wenn ich aber Platz für den 40 DIP habe dann doch lieber den 644p oder
1284p mit 128k flash und 16k SRAM
so ganz erschliesst sich mir nicht der Nutzen, ein Zwischending im 28
DIP Gehäuse mit 8k-16k SRAM wäre nett
Curby23523 N. schrieb:> Andere Frage, die Spezifikationen lesen sich langweilig.
Mit was vergleichst Du das?
> Ist das ein neues Modell?
Schon. Die neue Mega 0-series eben.
Enthalten viele Verbesserungen im Vergleich zu den älteren Mega
Modellen. Die Auswahl des aktuell leistungsfähigsten Vertreters 4809 für
das DIP Gehäuse finde ich geschickt.
M. schrieb:> Schon. Die neue Mega 0-series eben.> Enthalten viele Verbesserungen im Vergleich zu den älteren Mega> Modellen. Die Auswahl des aktuell leistungsfähigsten Vertreters 4809 für> das DIP Gehäuse finde ich geschickt.
OK so gesehen ist 48K flash und 6K SRAM schon toll im 28 DIP
Curby23523 N. schrieb:> Mit den Spezifikationen anderer Megas - aus meinen Erinnerungen. ;)
Dann wirds Zeit sich mal genauer mit den Internas der neuen Typen zu
beschäftigen :)
Joachim B. schrieb:> OK so gesehen ist 48K flash und 6K SRAM schon toll im 28 DIP
40DIP.
Mehr Speicher ist auch nicht alles.
DIP zielt vor allem wohl nach den richtig billigen einseitigen Press-
und Stanzplatinen in weißer Ware oä Billigtechnik. Atmels
Frickelcontroller waren dort wohl eine Zeit sehr beliebt. Nur wg eines
Controllers plötzlich HAL oder gar ENiG zu machen sprengt dort jegliche
Vorstellung.
Die Privatbastler sind da nur Beiwerk.
Veit D. schrieb:> Hallo,>> kommt man da nicht besser ein "ATmega4809 Curiosity Nano" Board> zuverwenden?
Ja, sehr hübsch zum Entwickeln.
Wenn man das aber schon mit einem einzelnen 4809 DIL40 vergleicht muss
man feststellen: deutlich größer und sehr wahrscheinlich mit >10€ viel
teurer (DIL40 Preise noch nicht bekannt).
Alain C schrieb:> Ja, sehr hübsch zum Entwickeln.> Wenn man das aber schon mit einem einzelnen 4809 DIL40 vergleicht muss> man feststellen: deutlich größer und sehr wahrscheinlich mit >10€ viel> teurer (DIL40 Preise noch nicht bekannt).
Also mit 1.65€ pro Stück bei Kauf von 5 Stück und dem Gutscheincode
MD404 kostet der Spaß bei Microchip unter 10€. Nur muß man mit der
Auslieferung bis Mitte Juli warten.....
Gruß Sascha
M. schrieb:> Joachim B. schrieb:>> OK so gesehen ist 48K flash und 6K SRAM schon toll im 28 DIP>> 40DIP.> Mehr Speicher ist auch nicht alles.
dann doch lieber den 1284p, Speicher ist wie Hubraum, nicht zu ersetzen.
Ich schreibe nun auch mal hier meinen Senf dazu.
Ich bin auch mit DIL, Eproms, Z80, 68000, usw. groß geworden. Und das
Basteln mit DIL ist da nun mal einfacher, mal schnell nen Prozi, oder
TTL Logig aufs Steckbrett aufzubauen.
Und auch auf dem komerziellen 'rauen' Markt, wie zb.B. Fahrgeschäfte auf
Kirchweih, ect. sind diese Bauteile enfach robuster, und bei Bedarf
einfach austauschbar.
Sicher haben einige SMD Werkzeug, und Heißluft aber einfacher ist im
Hobbyberei DIL. - Finde ich.
Sicher kann man den SMD-Prozi auf ein Breackboard auflöten, und dann
aufstecken. Aber dan sind wir ja wieder am Anfang.
Sascha F. schrieb:> Also mit 1.65€ pro Stück bei Kauf von 5 Stück und dem Gutscheincode> MD404 kostet der Spaß bei Microchip unter 10€.
Das wärs, entpuppt sich allerdings leider nur als Fake News.
An der Microchip-Kasse fallen inclusive des Codes für 5 Stück 52,60€ an.
Joachim B. schrieb:> Speicher ist wie Hubraum, nicht zu ersetzen.
Da ist was dran. Nur lässt sich umgekehrt damit auch lange nicht jedes
Problem erschlagen.
Thomas schrieb:> Und auch auf dem komerziellen 'rauen' Markt, wie zb.B. Fahrgeschäfte auf> Kirchweih, ect. sind diese Bauteile enfach robuster, und bei Bedarf> einfach austauschbar.
Gerade da nicht, gesteckte Bauteile sind viel anfälliger. Dazu die
höheren Belastungen der Lötstellen durch Beschleunigungen/Vibrationen
bei wesentlich höheren Bauteilgewichten und längeren Hebeln. Die sind
nur einfach nur deshalb in DIL, weil sie >25 Jahre alt sind.
Microchip bietet auch ein Eval-Board an was DIP-ähnlich ist und ein par
nette Features hat.
Siehe https://www.microchip.com/DevelopmentTools/ProductDetails/DM320115
Ich habe den via Farnell für 6€ (o.MwSt) erhalten
Dies Board bietet vor allem ein USB Drive auf welches man einfach das
.hex drauf legt.
Gruß
Anselm
M. schrieb:> Sascha F. schrieb:>> Also mit 1.65€ pro Stück bei Kauf von 5 Stück und dem Gutscheincode>> MD404 kostet der Spaß bei Microchip unter 10€.>> Das wärs, entpuppt sich allerdings leider nur als Fake News.> An der Microchip-Kasse fallen inclusive des Codes für 5 Stück 52,60€ an.>> Joachim B. schrieb:>> Speicher ist wie Hubraum, nicht zu ersetzen.>> Da ist was dran. Nur lässt sich umgekehrt damit auch lange nicht jedes> Problem erschlagen.
Also Fake News sind es nicht....
War bestimmt noch was anderes im Warenkorb^^
Atmel_Fan schrieb:> Also Fake News sind es nicht....
War ja eigentlich auch die Rede vom ATmega4809 Curiosity Nano,
eben dieses
Anselm schrieb:> Microchip bietet auch ein Eval-Board an was DIP-ähnlich ist und ein par> nette Features hat.
Aber danke für die DIP Preisinfo! Jetzt muss Microchip sein
Terminversprechen nur noch einhalten. Anders als oft bei Atmel zu
beobachten!
M. schrieb:> Aber danke für die DIP Preisinfo! Jetzt muss Microchip sein> Terminversprechen nur noch einhalten. Anders als oft bei Atmel zu> beobachten!
Microchip schafft sogar das Gegenteil: Der Liefertermin wird laufend
vordatiert. Jetzt erhältlich!
Sehe ich das richtig, daß dieser Kontroller nur mittels der sog.
UPDI-Schnittstelle programmiert werden kann? Ich finde im Datenblatt
dazu jedenfalls nichts Anderes, bin aber auch nicht der
Englisch-Sprecher.
Falls das so ist: Kennt jemand ein Eigenbau-Programmiergerät dafür?
Gruß Herbert
Es gibt sicherheitskritische Anwendungen, da ist es auch notwendig einen
Mikroprozessor mit Flash/ROM ziehen zu können, um diesen separat zu
prüfen und wieder einzubauen. Hat man über Umweg mit Adapterplatine
gelöst, aber jeder unterschiedlich.
> Wenn ich allein dran denke, wie gross so ein DIL40 ist...> Braucht kein Mensch mehr.
Es wird wohl so sein, dass irgendein Massenartikelhersteller einen
Controller für einlagige Pappleiterplatten in Zilliardenstückzahlen
brauchte.
Microchip hat dann einen passenden Typ in DIL geliefert und verkauft ihn
nebenher noch an jeden, der ihn haben will.
Bürovorsteher schrieb:> Es wird wohl so sein, dass irgendein Massenartikelhersteller einen> Controller für einlagige Pappleiterplatten in Zilliardenstückzahlen> brauchte.
Naja, ich habe schon genug Platinen gesehen, da waren TQFPs auf
einseitigen HP-Platinen. Geklebt und einfach mit über die Lötwelle
gezogen, da kennen die nichts. Sehr oft aber mit sichtbaren
Nachbesserungen der Lötstellen :-)
> Naja, ich habe schon genug Platinen gesehen, da waren TQFPs auf> einseitigen HP-Platinen. Geklebt und einfach mit über die Lötwelle> gezogen, da kennen die nichts.
Beispiel: Waschmaschine (Toplader von Bauknecht?, 40 cm breit). Ich war
erschüttert, an welch absurden Stellen noch der eine oder andere
Zehntelcent gespart werden kann. Da trifft man dann auch auf
Leitungskreuzungen mit Carbonlack. Da kann man selbst als Geizkragen
noch eine Menge lernen!
Cyblord -. schrieb:> Und wer unbedingt Lochraster braucht, der kann ein Breakout Platinchen> nehmen. Alles kein Problem. Und alles kein Grund sich bis auf Teufel> komm raus an DIP festzubeißen.
Ich sehe dagegen keinen Grund, auf Teufel komm raus auf anderer Leute
Hobby herumzuhacken.
Ich persönlich bevorzuge SMD, aber ich kann schon verstehen, warum
jemand gern auf Lochraster arbeiten möchte. Das nennt man Hobby. Und
wenn jemand gern Drähte auf Lochraster zieht? Ist auch nix Anderes akls
Kränze flechten oder Tauben züchten.
Und wenn es die Möglichkeit gibt, dann ist es doch toll, wenn man das
nicht mit altem Müll tun muss.
Übrigens ist so ein DIP in manchen Fällen recht praktisch. Ich hab auf
dem Breadboard einen PIC32MX250 stecken, mit dem kann man wunderbar
Dinge ausprobieren.
Sascha F. schrieb:> Der Snap funktioniert nicht. Da ist wohl doch die Modifikation> notwendig:
Aha. Ein kleiner Widerstand muss noch runter und ein zusätzlicher hier
oder in der Controller Schaltung "should be used" . Na OK, ist jetzt
nicht das Problem. Nur doof, wenn man davon vorher nichts weiß. Danke
für den Hinweis, beim gelieferten Snap fehlt der nämlich.
Habe die Features im Datenblatt und die Pinbelegung angeschaut.
Mir ist kein signifikantes Alleinstellungsmerkmal aufgefallen.
Power on reset circuit. Dickes Ding!
10 bit ADC. Einer!!!
16/20 MHz
Das liest sich alles wie abgestandenes Bier.
Also was ist das Killerfeature? Wo ist der Knaller?
Mein Senf schrieb:> Mir ist kein signifikantes Alleinstellungsmerkmal aufgefallen.
Mit was vergleichst Du überhaupt?
Im Vergleich zu früheren AVRs gibts Knaller am laufenden Band. Wer die
nicht sieht hat schlicht keine Ahnung (oder will hier Stunk machen).
Jürgen Kuhn schrieb:> Im Vergleich zu früheren AVRs gibts Knaller am laufenden Band. Wer die> nicht sieht hat schlicht keine Ahnung (oder will hier Stunk machen).
Nein, ich möchte keinen Stunk machen.
Aus meiner Sicht - und die mag falsch sein - hat sich leistngsmäßig
nichts dramatisch verbessert.
Daher meine Frage, wo der Anreiz sein sollte.
Mein Senf schrieb:> Aus meiner Sicht - und die mag falsch sein - hat sich leistngsmäßig> nichts dramatisch verbessert.
Für eine dramatische leistungsmäßige Verbesserung musst du woanders
suchen.
Ich gestehe: Keine Ahnung warum die ein DIL-Gehäuse "neu" einführen.
Sicher ist: Wohin auch immer die Atmels bzw. (nach dem großen Eigentor)
die kleinen Chips schauen - die Bastler sind es nicht. Dafür sind
Aufwand und Nutzen zu weit voneinander entfernt. Für die paar Tausend
Teile, die bei Bastlern zu erwarten sind, tut sich das keiner an.
Einzig das Argument: Der Aufwand rein - raus, beim Kunden ist etwas
geringer als die komplette Infrastruktur für USB mitzuschleppen, für ein
einmaliges, eventuelles Umprogrammieren.
Eventuell könnte noch die super billige, einseitige Platine herhalten.
Auf jeden Fall zieht das Argument des Handlötens nicht. Vor allem, wenn
schon beim zweiten, benötigen IC nur noch EssÄmmDeh zu haben ist.
S. R. schrieb:> Für eine dramatische leistungsmäßige Verbesserung musst du woanders> suchen.
Stark anwendungsabhängig. Mit den Möglichkeiten des Event-Systems lässt
sich z. B. einiges am Kern vorbei anstellen.
Mich interessiert primär, dass ich ein TFT Touch Display (ab 4 Zoll)
ansteuern kann. LCD Text ist zu spärlich. Und mit Touchfunktion spare
ich Taster bzw Portpins.
Mein Senf schrieb:> Mich interessiert primär, dass ich ein> TFT Touch Display (ab 4 Zoll) ansteuern kann.
Dafür ist ein AVR wahrscheinlich die falsche Plattform. Suche woanders.
Mein Senf schrieb:> Mich interessiert primär, dass ich ein TFT Touch Display (ab 4> Zoll) ansteuern kann.
Dafür sind AVRs noch nie geeignet gewesen. Es sei denn es handelt sich
um intelligente Displays. Da wirst Du wohl mit stärkeren Controllern
vorlieb nehmen müssen die halt auch nicht mehr ganz so simpel zu
programmieren sind.
Hat in den Fingern gejuckt. Nun die Ernüchterung. Nach dem umlöten des
Snap's, ist das programmieren usw. mit MPLAB X IPE möglich. Top....
Das debuggen/programmieren unter MPLAB X geht nicht:
Programmieren:
"The programmer could not be started: Could not connect to tool
hardware: snap, com.microchip.mplab.mdbcore.snap.SnapToolImpl"
Debuggen:
"Launching
Could not connect to tool hardware: snap,
com.microchip.mplab.mdbcore.snap.SnapToolImpl
The debugger could not be started. Terminating debug session.
User program finished"
Also noch viel von Microchip zu tun.....
Gruß Sascha
So,
debuggen und programmieren geht nun. Musste in
C:\Users\Benutzer\AppData\Roaming\mplab_ide\dev
den Ordner v5.15 einmal löschen, da MPLAB X irgendein Problem hatte.
Nun geht alles. Lag also nicht an Microchip...
Also kann das basteln losgehen.....
Gruß Sascha
Sascha F. schrieb:> Also kann das basteln losgehen.....
Na dann viel Erfolg.
Gehe leider nur als Zweiter durchs Ziel, meine Lieferung kam erst heute
:)
Device-Signatur ist übrigens 0x1E9651, die Revision B.
Die Installation des SNAP ging nicht so reibungslos über die Bühne. Das
Teil streikte mit Fehler -10121 an jedem USB Abschluss mit jedem
versuchten Kabel. Was fehlte war offensichtlich ein Firmware-Update.
Auslösbar war dieses komischerweise nur nach Auswahl irgendeines Device:
ATSAMxxx Typen und Connect im MPLAB X IPE, nicht jedoch mit dem M4809.
Dennoch, das eigentliche Programmieren funktioniert dort auch jetzt noch
nicht. Anders in der IDE: Programmieren/Debuggen ohne Problem!
Allerdings scheinen mir die Möglichkeiten dort noch recht eingeschränkt
und unübersichtlich so daß ich definitiv weiter beim AtmelStudio und dem
Atmel-ICE bleiben werde.
M. schrieb:> unübersichtlich so daß ich definitiv weiter beim AtmelStudio und dem> Atmel-ICE bleiben werde.
Kann ich nur bestätigen!
Meine ATmega4809 sind heute auch aus Thailand via Ireland angekommen :-)
Über das Logo Atmel statt Microchip habe ich mich auch gewundert. Mir
ist es recht!