Stefan F. schrieb:
Aktuell wäre jedoch das MPLAB X.
Das ist aber, da es auf Java Netbeans aufsetzt, ein sehr hässlicher Fremdkörper, der sich nicht in die Windows- und eigentlich auch keine andere GUI so recht einfügen will.
Auch nur mäßig aktuelle PC-Hardware aber ist ausreichend schnell, damit man darauf ohne Probleme Microchip Studio verwenden kann. Klar, wenn man an Schlangenöl glaubt, und zusätzlich zum von Microsoft mitgelieferten "Defender" noch anderen Kram installiert, dann kann man jeden noch so schnellen Rechner zu einem unbedienbar zähen Honigfass werden lassen, aber das ist dann die Schuld des Schlangenöls, nicht von Microchip Studio.
Microchip Studio kann mit MPLAB Snap verwendet werden, das ist so ziemlich die günstigste Debug- und Programmierhardware von Atmel/Microchip selbst. Dem fehlt nur das "high-voltage programming", das man beispielsweise benötigt, um "verfuste" AVRs zu retten.
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_HV-Programmer
Der teurere Bruder des MPLAB Snap, PICkit 4 (oder 5), kann das aber.
Die Möglichkeit, Controller nicht nur zu programmieren, sondern auch zu debuggen, mag zwar der eine oder andere hier für völlig unnötig halten, aber andere sehen das anders.