Stefan H. schrieb:
(ungeschirmte) Kabellängen von ca. 1 Meter
Das liest sich wie "Antenne".
Softwareseitig werden die beiden Pins mittels INPUT_PULLUP beschaltet.
Dieser Pullup hat 30k-100k. Mein EMV-Spezi sagt immer: "Alles über 5k ist für elektromagnetische Störer unsichtbar". Für diese Störungen sind die CMOS-Eingänge des µC also einfach offen. Und man sollte niemals einen offenen CMOS-Eingang in seiner Schaltung haben.
Woran kann das liegen
Herzlich willkommen in der Welt der elektromagnetischen Verträglichkeit. Dir "funken" kurze Spikes von irgendwelchen Entladungen oder Schaltvorgängen in die Antenne und dem µC reicht da eine ganz kurze Impulsdauer im Bereich um 50ns zur Erkennung der Interruptanforderung.
müssen da irgendwelche weiteren Entstörungen
eingebaut werden, um keine falschen Auslösungen mehr zu erhalten?
Alles, was von Meschen (und von den allermeisten Maschinen) betätigt werden kann, braucht keinen Interrupt, weil es so unerträglich langsam geht, dass ein µC nicht innerhalb von wenigen Nanosekunden schnell regieren muss. Und wenn man dann einen Tastendruck erst nach 20ms als "gültig" anerkennt und zur Auswertung weitergibt, reciht es immer noch für 25 maliges "drücken und loslassen" pro Sekunde.
Stefan H. schrieb:
vor allem eine optimierbare Implementierung der Tasterabfrage.
Und allem Voran eine Anpassung des Pullup-Widerstands in Richtung 2k2.
Rainer W. schrieb:
Je nach Art der Kontaktoberflächen deiner Taster muss für zuverlässige
Kontaktgabe sowieso ein gewisser Mindeststrom fließen ( s. Datenblatt).
Stichwort "Frittstrom".